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Scham. Lajja
 
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Scham. Lajja [Gebundene Ausgabe]

Taslima Nasrin
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 302 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe; Auflage: 2. Auflage (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455053947
  • ISBN-13: 978-3455053944
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 467.104 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Scham, Lajja " ist ein dokumentarischer Roman, der den Leidensweg der hinduistischen Familie Datta schildert. Nach Jahren des Ausharrens und Hoffens in Bangladesch sieht sie keine Überlebenschance mehr und ihr bleibt nur noch der Weg ins indische Exil. Dieses Buches wegen wurde Taslima Nasrin von islamischen Fundamentalisten zum Tode verurteilt und schließlich, wie ihre Romanfiguren, aus ihrer Heimat Bangladesch vertrieben.

Autorenporträt

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Nasrin, Taslima bangladesch. Schriftstellerin *25.8.1962 Mymensingh Schande, 1993 Aufgrund ihrer religionskritischen und feministischen Schriften gehört Taslima Nasrin in ihrer Heimat Bangladesch zu den prominentesten und zugleich umstrittensten Persönlichkeiten. Weltweite Aufmerksamkeit erfuhr die Autorin, als islamische Fundamentalisten 1993 nach dem Erscheinen ihres Romans Scham zur Ermordung der Schriftstellerin aufriefen. Die Tochter eines Arztes veröffentlichte bereits mit 13 Jahren erste Gedichte. Trotz ihrer literarischen Neigungen absolvierte sie auf Drängen ihres Vaters ein Medizinstudium und arbeitete anschließend als Anästhesistin im Medical College von Dhaka. Ihre dortigen Erfahrungen mit Vergewaltigungsopfern und mit Frauen, die aufgrund der Geburt einer Tochter die Scheidung befürchteten, führten zum publizistischen Engagement der Autorin. In Zeitungsartikeln prangerte Nasrin die Rechtlosigkeit der Frau in der islamischen Männergesellschaft an. Nachdem die fundamentalistische Splittergruppe "Soldaten des Islam" nach Erscheinen ihres Romans Scham ein Todesurteil wegen "Blasphemie" gegen sie verhängt hatte, musste sich Nasrin versteckt halten. Auf Einladung des schwedischen PEN-Clubs und mit Hilfe der schwedischen Regierung ging sie 1994 ins Exil. Nach verschiedenen Stationen im Ausland (Stockholm, Berlin, New York) kehrte sie 1998 in ihr Heimatland zurück, wo sie sich erneut verstecken musste. Nasrin, die rund 20 Romane und Gedichtbände in Bengali sowie zahlreiche Essays schrieb, veröffentlichte 1996 eine Abhandlung über Frauen zwischen Religion und Emanzipation (Lied einer traurigen Nacht). In ihrer Lyrik verletzt die Autorin gezielt die von der Männerwelt diktierten Sprach- und Verhaltensnormen - insbesondere die sexuellen. Für ihr Werk und ihr politisches Engagement wurde Nasrin mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihr Ansehen bei der Kritik gründet sich weniger auf die literarische Qualität ihrer Prosa als vielmehr auf ihre Offenheit und politische Courage. Autobiografie: T. Nasrin, Das Mädchen, das ich war, 2000 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
empfehlenswert 12. September 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Taslima Nasrins Werk "Scham, Lajja" ist eine haarsträubende Erzählung über die Gewalttaten, die an der hinduistischen Minderheit Bangladeshs ausgeübt wurden. Von literarischem Standpunkt aus betrachtet verdient das Buch keinen Stern, schriftstellerische Qualitäten sind ihm kaum zuzusprechen. Doch darum geht es nicht in diesem Werk. Es ist vielmehr eine Dokumentation. Von radikalen Moslemführern wurde kurz nach Erscheinen des Buches der Tod der Autorin gefordert, wegen angeblicher Blasphemie. Die 'Fatwa' wurde über sie verhängt und ein Kopfgeld ausgesprochen. Taslima Nasrin lebte daraufhin vier Jahre lang in Europa und den Vereinigten Staaten im selbsterwählten Exil. Ende 1998 kehrte sie unter falschem Namen nach Bangladesh zurück, was eine neue Welle von Protest unter den radikalen Geistlichen auslöste. Nach den neuen Morddrohungen tauchte sie abermals unter. Das Buch beantwortet auch die Frage, warum Hindus in Bangladesh nicht einfach zum Islam übertraten oder nach Indien flohen. Es ist ein Muß für alle, die sich mit dem Land Bangladesh auseinandersetzen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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