Hinter dem harmlosen Titel verbirgt sich ein albtraumhaftes Bild unserer Zivilisation wie sie aussehen würde (wird?), wenn nichts gegen die ungehemmte Zerstörung und Vergiftung unserer Umwelt unternommen wird. Die beschriebene Welt und die handelnden Personen bewegen sich durch ein zunehmendes Chaos aus Dreck, Gewalt, Wahnsinn und Siechtum. Während der größte Teil der Bevölkerung diese Zustände als Preis des Fortschritts lethargisch hinnimmt, versuchen einige wenige mit alternativer Lebensweise oder der Ausübung offener Gewalt dagegen anzugehen. Dann taucht das Gerücht auf, dass Austin Train, der Ur-Vater der Gegenbewegung aus seinem selbstgewählten Exil zurückkehren wird, um die Massen in die Revolution zu führen. Die Ereignisse eskalieren... Die Geschichte wird in einer Vielzahl lose miteinander verknüpfter Handlungsstränge erzählt, immer wieder unterbrochen von schlaglichtartigen Einblendungen. Die Figuren sind überzeugend gezeichnet, ihr Schicksal ausnahmslos tragisch, wie überhaupt das ganze Buch von einer Atmosphäre der Hoffnungslosigkeit durchzogen wird. Die Standpunkte und Sympathien des Autors sind unmissverständlich, ebenso sein Pessimismus hinsichtlich eines Auswegs. Am Ende steht purer Zynismus. Obgleich das Buch 1972 erstveröffentlicht wurde und das Flair dieser Jahre ebenso wie die Parallelen zu damaligen Ereignissen und Personen unverkennbar sind, wirkt es in keiner Zeile überholt oder gar veraltet. Der Roman ist schlichtweg ein Meisterwerk und auch für Nicht-SF-Fans absolut empfehlenswert.