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Der Schacht
 
 
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Der Schacht [Broschiert]

David J. Schow; Michael Plogmann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 457 Seiten
  • Verlag: Festa; Auflage: 1 (21. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386552057X
  • ISBN-13: 978-3865520579
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 358.446 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

David J. Schow
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

David J. Schow, Jahrgang 1955, lebt in Los Angeles und ist der Drehbuchautor von The Crow (zusammen mit John Shirley), Texas Chainsaw Massacre III und verschiedener Folgen der Serien Freddy's Nightmares, Tales from the Crypt, The Outer Limits, u.a. Der Schacht ist nach The Riff sein zweiter Horrorroman.

Jonathans Beziehung zu Amanda ist eben in die Brüche gegangen, und er ist ins winterlich kalte und schneesturmgebeutelte Chicago gekommen, weil sein alter Freund Bash ihm hier einen Posten in einer Computer-Firma verschaffen konnte. Er zieht vorübergehend in ein heruntergekommenes Haus, das sogenannte Kenilworth Arms. Cruz ist ein Dealer aus Miami mit einer besonderen Nase für Koks, der einige Zeit seinem jähzornigen Boss nicht über den Weg laufen sollte, wenn er noch eine Weile leben will. Auch er ist neu in der Stadt und will nur übergangsweise in diesem Mietshaus wohnen. Als ein Kind aus dem Haus vermisst wird, führt der Zufall die beiden Männer und die Prostituierte Jamaica zusammen. Sie nutzen die Situation zu ihren Gunsten und entwenden dem Chicagoer Drogenboss Bauhaus zwei Kilogramm Kokain, um es auf eigene Rechnung zu verhökern. Vor allem Jamaica und Cruz hoffen, mit dem Geld ihre Vergangenheit hinter sich lassen zu können.

Bietet alleine dieser Plot schon genug Spannung, so genügt Schow das noch nicht: Das Kenilworth Arms lebt, es öffnet und schließt seine Mauern, blutet und verschlingt hin und wieder einen Bewohner. Als ein Kilogramm Kokain sich durch einen Lüftungsschacht im Haus verbreitet, bringt die aufputschende Wirkung der Droge das Gebäude zu außergewöhnlicher Aktivität.

David J. Schow vermengt in diesem Roman aus der Drogenszene eines Chicagoer Vororts geschickt Elemente des Thrillers mit einer originellen Variante der klassischen Geisterhausgeschichte. Seine lebendigen Protagonisten sind keine Strahlemänner mit weißer Weste, ermöglichen dem Leser aber eine Identifikation, da Schow seinen Personen doch viel Aufmerksamkeit widmet, seien es die handlungstragenden oder "nur" die Nebenfiguren. Gute Horror-Unterhaltung, die einige spannende Lesestunden garantiert. --Boris Koch -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Im Mittelpunkt dieses hoch gelobten literarischen Albtraums steht einunheimliches Hotel in Chicago. Die Zimmerwände bluten, wenn man sie beschädigt, Räume vergrößern oder verkleinern sich, um ahnungslose Mieter zu fangen ...
Als zwei Kilo Kokain einen Lüftungsschacht hinabgeworfen werden, durchlebt das Gebäude einen irren Trip, aus dem wohl keiner der Bewohner entkommen wird.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
David Schow soll als "Erfinder" des Splatterpunks gelten, also habe ich mich für dieses Buch entschieden, um mal wieder eine gehörige Portion Blutmatsch anzulesen.
Leider erfüllt das Buch nicht ansatzweise die Erwartungen an Splatterpunk.

Dreh- und Angelpunkt ist ein altes, verfallenen Haus in Chicago, in dem gescheiterte Existenzen in gewohnter Anonymität wohnen.

Mehrere Protagonisten werden sich in dem Ort zusammenfinden: ein Drogendealer aus Florida, der vor seinem Chef fliehen muß; ein Mann, der über seine gescheiterte Beziehung hinwegkommen will und in Chicago einen beruflichen Neuanfang wagen möchte. Hinzu kommen die alteingesessenen Bewohner die eigentlich nur zum Sterben vorgestellt werden.
Das Haus beitzt ein Innenleben. Es kann seine Wände verändern, die Fenster hermetisch abriegeln, Türen verschwinden lassen.
Als nun der Drogendealer einen Auftrag des Drogenbosses in Chicago ausführt und 2 Kilo Kokain in seiner Wohnung lagert, wird währenddessen ein Kind durch das Haus getötet. Die daraufhin anrückende Polizei deutet der Dealer als eigene Bedrohung und wirft die 2 Kilo Kokain einen alten Schacht hinunter.
Dadurch wird das mörderische Haus dann "high".
Hinzu kommt noch ein weiterer monströser Bewohner, den ich hier aus Spannungsgründen nicht weiter vorstellen möchte.

Beim Lesen des Buches war ich mir nie ganz sicher, ob hier nun eine Splattergeschichte geschrieben wurde, oder eine Gangsterstory.
Alles in allem überwiegt wohl eindeutig die Gangsterstory. Der Autor beschreibt bis ins Detail die Netzwerke und Arbeitsweisen eines Drogenkartells.
Dabei werden auch detaillierte Einblicke in die Wirkungsweise des Kokain-Schnupfens gegeben, daß ich den Eindruck hatte, dem Autor sei das aus eigener Erfahrung bekannt.
Sprachlich befindet sich der Roman auf unterstem Niveau. Der Gebrauch von Fäkalsprache war z.T. schon slapstickartig.
Für den Übersetzer ein großes Lob!
Der Blutmatschgehalt hält sich jedoch sehr in Grenzen, so daß der Roman bestenfalls mittelmäßig ist.
Wer etwas über Drogensyndikate lesen möchte, der hat mit dem Buch mehr Erfolg.
Das Buch ist unterhaltsam, jedoch nichts, woran man sich erinnern wird.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tolles Buch 29. März 2004
Format:Taschenbuch
auch ich hatte bei diesem werk so meine bedenken ...

der klappentext versprach nichts gutes. es spukt in einem heruntergekommenen haus in chicago ..? und als drogen in einen fahrstuhlschacht geworfen werden, dreht das haus vollkommen durch und das tor zur hölle öffnet sich..? autor ist der drehbuchautor, der auch mist wie texas chainsawmassacre 3 zu verantworten hat ..?

dennoch das buch ist einfach toll, die horrorgeschichte wird in meinen augen fast zur nebensache, wenn schow mit dem amerikanischen traum abrechnet, von dem dreck, dem käuflichen sex, den drogen und der kriminalität einer amerikanischen grossßstadt erzählt. allein die - vermeintliche - rahmengeschichte (dealer will seinen boss betrügen) wäre schon ein toller roman, aber als sich dann auch noch das tor zur hölle öffnet, wird das buch wirklich zum (horror-)meisterwerk ...

diesen tollen roman muss der horrorfreund einfach gelesen haben!

War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Knallhart, witzig und pointiert erzählt David J. Schow und treibt dabei sein Unwesen in Chicago wie niemand zuvor. Dabei geht es nicht nur um eine Menge Drogen oder durchgeknallte Typen oder um billigen Horror. Was Schow hier an Erzähltalent hinlegt, schickt Stephen King auf die Matte und läßt eine Horde anderer Autoren - bye Clive Barker, bye McCammon - auf Wiedergeburt hoffen. Zwischen mächtigen Schockerszenen und einer Menge Action präsentiert Schow dem Leser verquere Männerfreundschaften und Beziehungsgespräche. Er initiert Sexszenen, die nicht peinlich sind, macht beinahe aus jedem Charakter einen Hauptcharakter, der echt ist, und hält die Atmosphäre des eisigen Chicago bis zum Ende.

Teilweise erinnert die Idee des Buches an Brian Lumleys Welten, und teilweise erinnert Schows Härte und sein präzises Vorantreiben des bösen Plots an Richard Laymon, der mehr als dreißig Bücher geschrieben hat, in Amerika nur in einer privaten Reihe erscheint (weil er so böse ist) und von den Engländern verehrt wird. Es ist schön, daß es noch mehr Leute gibt, die so schreiben.

Großer Dank an den Blitz-Verlag und seine Edition Metzengerstein, die dieses verlorene Stück aus dem Sumpf der Horrorliteratur herausgeholt haben. Wie immer das Original ist (you can't get it, out of print, and if you could, please, send it to me), die Übersetzung hat Witz und hängt sich nicht an deutschen Wortknoten auf.

Und zum Schluß: das Cover. Voll ins Herz getroffen, es paßt perfekt zum Buch.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Teilweise ganz ordentlich, hat aber Mängel.
Na gut, zugestanden, die Geschichte ist nicht schlecht, hat aber ihre Mängel, und als Horrorgeschichte gelingt sie nur zum Teil. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2007 von Martin Silenus
Enttäuschend
Geisterhaus auf Drogentrip, weil eine Ladung Koks in einen Lüftungsschacht geschüttet wird?! Klingt nach jeder Menge durchgeknalltem Spass. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. November 2006 von Benjamin Klein
Eine angenehme Überraschung
Bei mir lag diese relativ unbekannte Perle fast zwei Jahre im Schreibtisch herum, denn was soll schon herauskommen, wenn ein Autor der Drehbücher wie Kettensägenmassaker... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2003 von Miriam Heitmann
Guter Mix aus Thrill und Horror
Ein Roman vom Autoren eines so geistreichen Filmes wie "Texas Chainsaw Massacre III" ?? Das kann ja eigentlich nichts gutes verheißen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2002 von danielpearse
Nichts für schwache Nerven
Ich kann nur sagen, daß ich das Buch innerhalb zweier Tage verschlungen habe. Es ist spannend bis zur letzten Seite. Jede Figur scheint eine Hauptrolle zu sein. David J. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2001 von "sandrawauzi"
Für Freunde des Splatter unabdingbar!!!
Schow schafft es, daß er aus ganz normal und unscheinbar anmutenden Charakteren eine Blutorgie entstehen läßt, aus der es für den Leser kein Entrinnen gibt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juli 2001 von Anke Schmidt
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