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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
kurz - aber unvergesslich,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schachnovelle (Taschenbuch)
"Die Schachnovelle" von Stefan Zweig hat mich gleich mehrfach begeistert.Zum einen ist die Erzählweise von Zweig interessant, eine Geschichte in einer Geschichte, das ist hervorragend gemacht. Zum anderen ist es natürlich das Thema selbst, das einem unter die Haut geht. Man kann sich garnicht vorstellen, wie groß die Strafe für einen Menschen ist, dem "nichts weiter" angetan wird, als ihn vollkommen von der Außenwelt zu isolieren. Darum geht es und auch darum, was der menschliche Geist dann für "Kopfstände" macht und wie sehr solch ein Erlebnis das ganze Leben eines Menschen verändert, ja ruiniert! Ausgezeichnet beschrieben, wirklich sehr zu empfehlen!!! Und um Längen besser als der Film, in dem viele Szenen aus dem Buch, sogar Figuren, garnicht auftauchen!!! Also, lieber lesen als glotzen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Buch mit auf die einsame Insel? Dieses!!!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schachnovelle (Gebundene Ausgabe)
Das ist mein Lieblingsbuch. Ich habe es bestimmt schon zehnmal gelesen und bekomme trotzdem nie genug davon. Lassen Sie sich nicht abschrecken, wenn Sie den gleichnamigen Film kennen, der die großartige Geschichte nur streift und an keiner Stelle die Qualität des Buches erreicht (wie es ja meistens ist, wenn Bücher verfilmt werden). Die Protagonisten in dieser Geschichte sind Schachspieler, daher der Titel. Selbst wenn Sie nichts vom Schach verstehen, werden Sie dieses Buch mögen, wenn Sie sich auch nur marginal mit dem königlichen Spiel befasst haben, werden Sie es LIEBEN! Die Geschichte ist so dicht und geradlinig erzählt, daß an absolut keiner Stelle Langeweile aufkommt, die Personen so hervorragend gezeichnet, daß man nach der Lektüre versucht ist, im Lexikon nachzuschlagen, ob sie nicht tatsächlich existierten! Das Buch ist vom Umfang her ideal für ein Wochenende, nicht zu kurz und nicht zu lang. Die Geschichte hat keinen Durchhänger, der Autor hat an keiner Stelle versucht, Zeit und Seiten zu schinden oder den Leser mit irgendwelchen unnötigen Hintergrundinformationen zu langweilen. Selten hat man einen solchen geraden und verständlichen und trotzdem so dichten und vielschichtigen Schreibstil gesehen. Vermutlich werden Sie es in einem Zug auslesen, denn die Geschichte wird Sie fesseln, sobald Sie sich nach der ersten Seite eingelesen haben, wenn Sie dennoch eine Lesepause einlegen sollten, wird die Geschichte Sie verfolgen, bis Sie weiterlesen. Egal, auf was Sie verzichten müssten, verzichten Sie und kaufen Sie dieses Buch! Wenn ich auf eine einsame Insel müßte und ein Buch mitnehmen dürfte, dann wäre es die Schachnovelle. Das wird auch Ihre Meinung sein.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Schachspiel als Ueberlebenskampf,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schachnovelle (Gebundene Ausgabe)
Die "Schachnovelle" von Stefan Zweig erzaehlt die Geschichte eines oesterreichischen Anwalts, der von der Gestapo zu Verhoerzwecken festgehalten wird. Um seinen Willen zu brechen, wird er in Einzelhaft gesperrt; die Isolierung uebersteht er nur, weil er ein heimlich hineingeschmuggeltes Schachbuch studiert, deren Partien er zunaechst mithilfe von kleinen Figuren aus Brotteig, spaeter nur noch im Kopf nachspielt und schliesslich mit einem Hoechstmass an seelischer Belastung gegen sich selber antritt. Die Geschichte, obwohl eindeutig mit politischen Implikationen gespickt, stellt jedoch auch zugleich den fesselnden Ueberlebenskampf eines Menschen vor, der, koerperlich unversehrt, versucht, geistig nicht zu verhungern. Hat man erst einmal angefangen zu lesen, faellt es schwer, wieder aufzuhoeren; so glaubwuerdig und mitreissend gelingt es dem Autor, das Innenleben der Figur zu beschreiben. Im Gegensatz zu ihr steht der in der Rahmenhandlung auftauchende Schachweltmeister Czentovic, der, seelisch abgestumpft und primitiv, nur durch blosses maschinelles Spielen ueberzeugt. Nicht zuletzt aus diesen beiden unterschiedlichen Charakteren, die am Ende der Novelle noch einmal gegeneinander antreten, ergibt sich die anhaltende Spannung; zudem kann diese Finale darueber hinaus auch als Kmapf zwischen maschineller Tumbheit und der sensiblen Humanitaet der Hauptfigur gelesen werden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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