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Schachmatt
 
 
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Schachmatt [Gebundene Ausgabe]

Stephen L. Carter
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Seit Tolstoi wissen wir, dass alle glücklichen Familien einander gleichen, jede unglückliche Familie jedoch in ihrem Unglück einzigartig ist. Seltsamerweise findet sich in Stephen L. Carters hoch gepriesenem Erstlingsroman Schachmatt keinerlei Anspielung auf den russischen Romancier, obwohl im Mittelpunkt des 800 seitenstarken Buches das unglückliche Schicksal einer Familie aus der wohlhabenden schwarzen Oberschicht der amerikanischen Ostküste steht, der noch dazu in auffälliger Weise mit literarischen Verweisen und Zitaten aller Art gespickt ist. Weil aus diesem Soziotop äußerst selten reale oder fiktionale Dokumentationen zu haben sind, reagierten die amerikanischen Medien und Kritiker äußerst enthusiastisch auf Carters Roman -- und Carters Verleger Knopf zahlte die Rekordsumme von 4,2 Millionen Dollar für Schachmatt und seinen potenziellen Nachfolger.

Dabei investierte der Verlag weniger in die literarischen Qualitäten des Romans als vielmehr in den Bekanntheitsgrad seines Autors: Carter ist nicht nur Rechtsprofessor an der Elite-Universität Yale, sondern auch Verfasser von mehreren einflussreichen Büchern zum Problem des Rassismus in der amerikanischen Rechtsgeschichte. Und selbst nicht-amerikanische Leser werden schnell merken, wie sehr dieser reale Hintergrund die Fiktion beeinflusst. Carter ist natürlich kein Einzelfall eines schreibenden Advokaten -- Alan Dershowitz und Bernhard Schlink haben auf ihre Weise hier Zeichen gesetzt. Der Unterschied liegt darin, dass Carter zugleich spannend und problembewusst sein möchte, was dazu führt, dass Schachmatt zwei Bücher präsentiert, die nicht zueinander finden.

Am Anfang steht der Tod von Oliver Garland, Bundesrichter und Patriarch einer weit verzweigten Familie. Richter Garlands konservative Überzeugungen verstörten nicht nur seine schwarzen Freunde, sondern führten auch in seiner Familie zu Verwerfungen. Im Mittelpunkt steht Talcott "Misha" Garland, der jüngste Sohn des Richters, der offensichtlich von diesem vor seinem Tod auserkoren wurde, das weitere Schicksal der Familie zu bestimmen. Richter Garland war ebenso kontrovers wie konservativ, ein depressiver Alkoholiker mit Verbindungen zu den höchsten Kreisen Washingtons, dessen Karriere als schwarzer Jurist und Politiker dem weißen Rassismus zum Opfer fiel. Sein Sohn Misha wird auf der Beerdigung seines Vaters von Jack Ziegler bedroht, einem Unterweltboss, dessen Freundschaft mit dem älteren Garland diesen um die mögliche Berufung zum obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten brachten. Gegen seinen Willen wird Misha in die Jagd nach der brisanten Hinterlassenschaft seines Vaters hineingezogen -- was nicht nur seinen Job und seine Familie, sondern auch sein Leben in höchste Gefahr bringt.

Die überaus spannende Konstruktion der Geschichte hält die Leser auch dann noch in ihrem Bann, wenn Carter seine ausgedehnten Exkurse zum Rassismus der amerikanischen Gesellschaft, aber auch zur Literatur, zum Sport und zum Schachspiel einflechtet. Im Ganzen leidet Carters Roman unter der unleugbaren Ambition seines Autoren, alles richtig zu machen: zu smart, um spannend zu sein, aber auch wieder spannend genug, um seine Formelhaftigkeit zu ertragen. --Peter Schneck

Kurzbeschreibung

Als der geachtete Richter Oliver Garland stirbt, hat sein Sohn Talcott zunächt keinerlei Zweifel an einer natürlichen Todesursache. Seine Schwester Mariah aber behauptet, der Vater sei ermordet worden. Und Talcott erhält plötzlich merkwürdige Warnungen. Kurz darauf wird der schwarze Priester tot aufgefunden, der seinen Vater beerdigt hat. Ein tragischer Zufall? Talcott beginnt, sich intensiver mit der Vergangenheit seines Vaters zu beschäftigen. Dabei setzt er alles aufs Spiel: seine Ehe, seinen Ruf und sein Leben.Als Oliver Garland, ein geachteter Richter, überraschend stirbt, ist sein Sohn Talcott überzeugt, dass sein schwaches Herz den Tod verursachte. Denn Jahre zuvor, als dem Vater die höchstmögliche Ehre angetragen wurde, eine Ernennung zum Richter des Supreme Court, hatte er in einem entwürdigenden Fernseh-Streitgespräch vor den Augen der Familie, ja der ganzen Nation von dem ihm angetragenen Amt zurücktreten müssen. Ein Skandal, von dem sich der Richter nie mehr erholt hatte. Doch jetzt, nach seinem Tod, gehen Talcott merkwürdige Warnungen zu. Seine Schwester Maria behauptet, der Vater sei ermordet worden. Menschen, die er seit Jahren nicht gesehen hat, versuchen ihn zu erpressen. Und auch die engsten Freunde des Vaters scheinen ein Geheimnis hinter seinem Tod zu vermuten. Talcotts Leben wird auf den Kopf gestellt. Weshalb fragt man ihn ständig nach den "Vorkehrungen", die sein Vater für den Fall seines Todes getroffen haben soll? Was hat der tödliche Autounfall seiner ge liebten Schwester Abby vor 25 Jahren mit den jetzigen Vorfällen zu tun? Wieso sieht Talcott sich immer wieder der Verfolgung durch dubiose Gestalten ausgesetzt? Und warum fehlen zwei Schachfiguren auf dem so sorgsam gehüteten Schachbrett seines Vaters? Als ein zweiter Mann tot aufgefunden wird, bleibt Talcott nichts anderes übrig, als in die dunkle Vergangenheit seines Vaters einzutauchen. Und dabei setzt er alles aufs Spiel: Seine Ehe, seinen Ruf - und sein Leben.

Der Verlag über das Buch

Der große amerikanische Roman als Thriller der Extraklasse

Klappentext

Als Oliver Garland, ein geachteter Richter, überraschend stirbt, ist sein Sohn Talcott überzeugt, dass sein schwaches Herz den Tod verursachte. Denn Jahre zuvor, als dem Vater die höchstmögliche Ehre angetragen wurde, eine Ernennung zum Richter des Supreme Court, hatte er in einem entwürdigenden Fernseh-Streitgespräch vor den Augen der Familie, ja der ganzen Nation von dem ihm angetragenen Amt zurücktreten müssen. Ein Skandal, von dem sich der Richter nie mehr erholt hatte.

Doch jetzt, nach seinem Tod, gehen Talcott merkwürdige Warnungen zu. Seine Schwester Maria behauptet, der Vater sei ermordet worden. Menschen, die er seit Jahren nicht gesehen hat, versuchen ihn zu erpressen. Und auch die engsten Freunde des Vaters scheinen ein Geheimnis hinter seinem Tod zu vermuten. Talcotts Leben wird auf den Kopf gestellt. Weshalb fragt man ihn ständig nach den "Vorkehrungen", die sein Vater für den Fall seines Todes getroffen haben soll? Was hat der tödliche Autounfall seiner geliebten Schwester Abby vor 25 Jahren mit den jetzigen Vorfällen zu tun? Wieso sieht Talcott sich immer wieder der Verfolgung durch dubiose Gestalten ausgesetzt? Und warum fehlen zwei Schachfiguren auf dem so sorgsam gehüteten Schachbrett seines Vaters?

Als ein zweiter Mann tot aufgefunden wird, bleibt Talcott nichts anderes übrig, als in die dunkle Vergangenheit seines Vaters einzutauchen. Und dabei setzt er alles aufs Spiel: Seine Ehe, seinen Ruf - und sein Leben.

Über den Autor

Stephen L. Carter, geb. 1955, lehrt seit 1982 als Juraprofessor an der Universität Yale. Als Mitglied des American Law Institute und der American Academy of Arts and Sciences ist er maßgeblich an der Gestaltung der amerikanischen Rechtspraxis beteiligt; er verfasst Sachbücher zu politischen und rechtswissenschaftlichen Themen.
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