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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das Geheimnis des Türken,
Von Tanja Heckendorn "heckendorn" (Lörrach) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts (Taschenbuch)
Haben Sie sich nicht schon immer gefragt, woher der Ausdruck "getürkt" stammt? Offensichtlich bedient man sich hier nicht einer diskriminierenden Äußerung gegen eine bestimmte Volksgruppe. Vielmehr haben wir diesen Begriff einer scheinbar leblosen Maschine zu verdanken, deren Erfinder ihr das Aussehen eines Osmanen gab und deren Geheimnis im Innern des Hohlkörpers lag. In Wirklichkeit waren die Fähigkeiten des Schachautomaten denn nicht der Wissenschaft und dem Erfindergeist zu verdanken, sondern lagen im Genie des höchst menschlichen Innenlebens verborgen. Ein zwergenhafter Mensch verhalf der Erfindung von Wolfgang von Kempelen zu großem Ruhm. Dabei spielte er seine geheime Rolle so perfekt, dass sich die faszinierten Menschen gerne täuschen ließen.Diese Faszination hat Robert Löhr aufgegriffen und die historischen Fakten mit der eigenen Phantasie verknüpft. Der ehrgeizige von Kempelen präsentiert im Jahre 1770 der Kaiserin Maria-Theresia einen Androiden, der sogar ihre Hoheit im Schachspiel besiegen kann. Mit den adligen Segenswünschen reist von Kempelen von Stadt zu Stadt und sichert sich die Bewunderung der Zuschauer. Einzig sein Rivale Knaus betrachtet die Maschine mit Misstrauen und möchte das dunkle Geheimnis lösen. Auch der Zwerg Tibor, der in dem Schachautomaten sitzt und schwitzt, möchte dem Betrug gerne ein Ende machen. Die Neugier einer jungen Adligen bringt die Betrüger in eine schwierige Lage. Zwar gelingt es von Kempelen deren Tod als Unfall darzustellen, aber gleichzeitig scheint damit die schicksalhafte Verbindung des genialen Schachspielers mit dem Automaten für immer besiegelt zu sein. Ist die Beendigung des Schattendaseins auch gleichzeitig das Todesurteil für Tibor und vielleicht auch für Wolfgang von Kempelen? Im Anhang zu seinem Roman geht Robert Löhr auf den geschichtlichen Hintergrund seines Romans ein. Zwar gibt er zu, dass der Charakter von Wolfgang von Kempelen wohl nicht ganz genau getroffen ist. Da eine überzogene Darstellung des Erfinders aber die dramatischen Elemente der Geschichte unterstützt, ist dies wohl zu entschuldigen. Während im Roman das verborgene Leben des Menschen in der Maschine beleuchtet wird, kann man hier auch noch einige interessante Fakten über das Schicksal des Automaten nachlesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fünf Sterne sind zu wenig,
Von H.B. "Vielleser" (Franken) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts (Taschenbuch)
Wie bei allen meinen Rezensionen spare ich mir eine Inhaltszusammenfassung, denn die wird auf den Amazonseiten ohnehin geboten.Zu dem Roman "Der Schachautomat" kann ich nur sagen: KLASSE! Der beste historische Roman seit Noah Gordon. Aus dieser Sparte gibt es mittlerweile Bücher wie Sand am Meer - viele davon jedoch primitiv und einfallslos. Nicht so die historisch belegte Geschichte um die Erfindung des Schachautomaten. Der Autor verfügt über ein fundiertes, breitgefächertes Wissen über das Leben in der damaligen Zeit, die Gepflogenheiten und die Politik und verpackt dies alles in eine spannende, absolut lesenswerte, stilsichere Erzählung, die trotz der Informationsfülle keinerlei Längen aufweist. Ein Buch das im Gedächtnis bleibt und "Entzugserscheinungen" hervorruft! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Brillanter Roman,
Rezension bezieht sich auf: Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts (Taschenbuch)
Nachdem mich "Das Erlkönigmanöver" sowie "Das Hamlet Komplott" zweifelsfrei überzeugt und mich zu einem Bewunderer Robert Löhrs gemacht haben, war es nur logisch den "Dritten im Bunde", nämlich den "Schachautomaten", zu lesen.Kurzum: Ich wurde nicht enttäuscht! Das erste Buch Robert Löhrs bestärkt meine Einschätzung wie sehr es Löhr versteht eine Handlung intelligent aufzubauen sowie die Figuren, Handlungen und Kontexte sprachlich präzise zu beschreiben. Zudem ist das Balancieren im Spannungsfeld zwischen eines geschichtlichen sowie fiktiven Hintergrunds vortrefflich gelungen und zeigt deutlich, dass Historische Romane poetische Erfahrung und historisches Interesse gleichsam verkörpern können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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