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Der Schützling
 
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Der Schützling [Gebundene Ausgabe]

Patrick Redmond , Jürgen Bürger
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 324 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann, München (Dezember 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 357000323X
  • ISBN-13: 978-3570003237
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,8 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 524.649 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der neue Roman von Patrick Redmond ist nicht besser als sein letzter, aber er ist auch nicht schlechter. Und das heißt eine Menge, denn sein Erstlingsroman Das Wunschspiel schlug damals ein wie eine Bombe. Der junge Londoner Autor, der von den Abgründen zwischen Lüge und Wahrheit, Liebe und Hass, Angst und Wut erzählt, legt erneut mit begabtem Händchen einen 480-seitigen Thriller vor. Was ist bloß dran an diesen Dialogen, denen man sich nicht entziehen kann, die süchtig machen, denen man hinterherhechelt -- ob man will oder nicht? Redmond, gelernter Anwalt, kennt sich aus in der Verhaltenspsychologie, badet sicher, gekonnt und zielstrebig in menschlichen Schwächen und jongliert profimäßig mit Psyche und Seele tief unter jeder seichten Oberfläche. Es geht und zieht sogartig abwärts, unaufhaltsam, in die Tiefen menschlicher Innenwelten. "Wir alle benutzen Menschen" heißt es irgendwo, fast könnte man meinen, Redmond benutze, manipuliere auch den Leser selbst?

Michael, Heim- und Waisenkind, nach dem Studium an der Eliteuniversität erfolgreicher Junganwalt, ist liiert mit Rebecca, seiner Traumfrau. Alles scheint zu stimmen -- wäre da nicht ein Kindheitstrauma, die Sehnsucht nach Liebe, Vertrauen, Beschütztwerden. Genau diese Lücke erkennt und schließt Max, der vermeintlich väterliche Freund. "Jemand, der ausschließlich und allein für ihn da war." Max ist vereinnahmend, besitzt Geld und Macht, verfügt über "hochkarätige Beziehungen", hält geheimnisvolle Triumphe in der Hand und akzeptiert "kein NEIN als Antwort". Er sagt: "Wenn ich jemanden liebe, dann will ich ihn kontrollieren. Ihn zu einem Gefangenen machen, der nicht entkommen kann." Es sind jene im doppelten Sinne fesselnden Machenschaften eines Mannes, die Michael und sein Umfeld immer weiter in ein Netz aus subtilem Machtspiel, ahnungsloser Hörigkeit und persönlicher Besitzergreifung verspinnen. Machenschaften, die fatal, tragisch und tödlich enden -- aber natürlich erst fast ganz zum Schluss dieser mörderisch spannenden Psychostory. --Barbara Wegmann

Kurzbeschreibung

Michael hat in seinem Leben bisher viel Glück gehabt. Trotz einer ärmlichen Kindheit in Waisenhäusern schaffte er den Sprung an eine Eliteuniversität. Inzwischen ist er Juniorpartner einer angesehenen Londoner Anwaltskanzlei. In Rebecca hat er seine Traumfrau gefunden. Und die Freundschaft mit dem väterlichen Max scheint ihm den Weg nach oben zu ebnen. Doch der Preis, den er dafür zahlen muss, ist hoch. Zu hoch.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen manipulativ...., 29. August 2004
Von 
Alexandra Egli (Frankfurt/M.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Schützling. (Taschenbuch)
Patrick Redmond bekommt von mir für sein zweites Buch nach "Das Wunschspiel" die volle Punktzahl, denn "Der Schützling" hat mich wirklich begeistert. Um was geht es: Für Michael, einen im Waisenhaus aufgewachsenen, mittlerweile erfolgreichen Junganwalt, glücklich leiert mit seiner Traumfrau Rebecca, scheint das Leben in guten Bahnen zu verlaufen, als er seinen neuen Vermieter Max kennenlernt, einen selbstsicheren, charismatischen Endvierziger mit geradezu unerhörtem Reichtum und gesellschaftlichem Einfluss. Als Michael erfährt, dass Max selbst seine Kindheit ohne Eltern in Waisenhäußern verbracht hat und sieht, zu was es Max gebracht hat, ist er einigermaßen beeindruckt, als dieser beginnt sich für Michael zu interessieren, ihn einzuladen, ihn anzurufen und so etwas wie ein väterlicher Freund zu werden. Endlich hat Miachael einen Menschen gefunden, dem er sich offenbaren kann, der ihn versteht und der seine Vergangenheit richtig einzuschätzen weiß. Doch Rebecca, Michaels Verlobte, reagiert, obwohl zu Anfang ebenfalls begeistert, plötzlich zurückhaltend und eifersüchtig auf Max, spürt sie doch intuitiv, dass dieser so plötzlich aufgetauchte "Freund" Michael immer mehr vereinnahmt und einen Keil zwischen das junge Paar zu treiben beginnt. Michael kann das nicht verstehen und merkt erst nach und nach, wie Max die Umwelt manipuliert, um den jungen Anwalt ganz für sich allein zu haben. Dass das kein gutes Ende nehmen kann, ist uns Lesern klar und so lassen wir uns gespannt durch die 500 Seiten tragen, die ein fatales Abbild menschlicher Abgründe offenbaren. Macht, Hass, Intrigen, Verachtung, Abhängigkeit und tiefes Leid, aber auch Liebe, grenzenloses Vertrauen und tiefe Zuneigung; von all dem erzählt Patrick Redmond in seiner unnachahmlichen gefühlvollen Art und Weise. Dabei bringt er uns seine Charaktere zum Greifen nahe. Jede ihrer Handlungen und Sichtweisen scheint nachvollziehbar und logisch. Redmond manipuliert seine Leser in ihren Einschätzungen und Sympathien für seine Figuren, gerade wie es ihm beliebt, und das ist es gerade, was Patrick Redmond zu einem so herausragenden Schriftsteller macht. Mich hat "Der Schützling" nachhaltig beeindruckt und nachdenklich gemacht, und ich warte gespannt und neugierig auf das nächste Buch des Autors.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ganz schön heftig!, 22. Juni 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Schützling. (Taschenbuch)
wie auch schon beim 'wunschspiel' versteht es redmond, seine leser mit zwischenmenschlichen grausamkeiten in den bann zu ziehen. auch 'der schützling' ist von der ersten bis zur letzten seite extrem fesselnd, und wenn man das buch dann durch hat, braucht man noch ein bißchen, um gedanklich davon loszukommen. einer der besten psychothriller, die ich je las! unvorstellbar - aber dennoch eine nachvollziehbare manipulation mit der entschuldigung 'liebe und egoismus'.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen beklemmend., 17. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Schützling. (Taschenbuch)
Eigentlich beginnt die Geschichte ganz harmlos: der im Waisenhaus aufgewachsene Michael ist beruflich erfolgreich und privat glücklich mit seiner Traumfrau. Doch auf der Suche nach einer anderen Wohnung, machen sie die Bekanntschaft von Max, ihrem neuen Vermieter. Bald stellt sich heraus, daß dieser sich sehr schnell und nachhaltig in das Leben der beiden einbringt.
Ab diesem Zeitpunkt nimmt das Unheil kontinuierlich seinen Lauf. Nichts bleibt in Michaels Leben wie es vorher war; die vermeintliche "Sicherheit" in Beruf und Beziehung wird mehr und mehr unterhöhlt und durch Max fremdbestimmt. Michael scheint sich in einem Netz zu befinden, dessen Fäden Max in der Hand hält und aus dem er sich einfach nicht mehr befreien kann.
Die Spannung in diesem Buch ist subtil und steigt unaufhörlich und wenn man gegen Ende meint, daß sich jetzt doch noch alles zum "Happy-End" wenden könnte, dann setzt der Autor doch noch eins drauf und läßt den Leser mit einem beklemmenden Gefühl und sehr nachdenklich zurück.
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