Kurzbeschreibung
Wie häufig, wie intensiv treten an Schulen Gewalthandlungen auf? Hat dies in den letzten zwanzig Jahren zugenommen? Welche außerschulischen, welche schulischen Risikofaktoren für das Gewalthandeln von Kindern und Jugendlichen lassen sich identifizieren? Diese und andere Fragen werden auf der Basis einer umfassenden empirischen Studie in Schulen der Sekundarstufe I beantwortet. Neben der Repräsentativbefragung von Schülern, Lehrern und Schulleitungsmitgliedern fließen die Erkenntnisse aus einer qualitativen Fallstudie in die Ergebnisse mit ein. Auf dieser Basis werden empirisch fundierte Vorschläge für die Gewaltprävention an Schulen gemacht. Dabei geht es u.a. um die Verbesserung des Sozialklimas, um den Umgang mit "schwierigen" Schülern und um eine kritische Medienarbeit.
Über den Autor
Heinz Günter Holtappels, Jg. 1954, Dr. rer. soc., Dipl. Soz.Wiss., ist Professor für Erziehungswissenschaft (Schwerpunkt Bildungsmanagement und Evaluation) im Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) der Universität Dortmund.
1975-1980 Studium an der Bergischen Universität-GHS Wuppertal, 1982-1991 nebenamtlich als Lehrer in der Erzieherfortbildung tätig, von 1980 bis 1996 in Lehre und Forschung an den Universitäten Wuppertal, Dortmund und Bielefeld, Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Essen und Osnabrück 1993-1995; Universitätsprofessor für Schulpädagogik an der Hochschule Vechta 1996-2001.