Mit bunten ansprechenden, teils fantastischen teils realistischen Bildern wird die Schöpfungsgeschichte auf ganz besondere Art erzählt. Die Reihenfolge ist angelehnt an das Schöpfungsgedicht in Genesis 1, doch Gott spricht nicht nur ' quasi befiehlt ' sondern träumt, singt, tanzt, weint vor Freude und lacht das Licht, die Erde, das Wasser, die Pflanzen und Tiere. Es könnte gut auch eine Göttin sein, die diese hohe Emotionalität und Kreativität aufbringt und dadurch das Universum hervorbringt. Das Licht, die Erde, alle Geschöpfe tanzen mit, und schließlich entstehen wir Menschen. Nachdem er (sie) alles geschaffen hatte, was wir zum Leben brauchen und sah, dass es gut war, stieg er (oder sie) hinab und schritt über die Erde. 'Dann begann er (sie) weder zu singen und er(sie) sang tiefe, tiefe Töne von ganz weit drinnen. Alles, was er (sie) schuf, fügte der Musik seine eigenen Töne hinzu, und die Musik schwoll an und erfüllte die Luft ' und da war der Mann.
Voller Freude sang Gott weiter, höher und höher und die Musik hüllte sich um den Mann und brachte die Frau hervor.'''Sie vereinten in sich alle Musik seiner (ihrer) Seele
und alle Liebe seines(ihres) Herzens und alle Freude der Schöpfung. Die ganze Schöpfung tanzte mit ihm (ihr).' Wird durch diesen Ansatz Gesang, Tanz, Lachen und Musik nicht geheiligt und ist es nicht eine wunderbare Vorstellung, daraus entstanden zu sein und aus Freude und Liebe? Ich denke, dieses Bilderbuch birgt eine heilsame Frohbotschaft und ich stehe jetzt auf und werde singen und tanzen und lachen. Wer weiß, was dadurch entsteht!