Kurzbeschreibung
Religiöse wie nicht religiöse Zeitgenossen setzen den biblischen Schöpfungsglauben mit einer Aussage über die Entstehung der Welt gleich. Die Naturwissenschaft hat eine Welt entworfen, die nicht geschaffen, sondern aus sich selbst geworden ist. An dem Reizwort Evolution hat sich zwischen religiösem und naturwissenschaftlichem Weltverständnis eine Front aufgebaut, an der verbissen gekämpft wird. Helmut Fischer erklärt, in welcher Hinsicht die biblischen Schöpfungsgeschichten und die Naturwissenschaften von Weltwirklichkeit sprechen, und zeigt die Schnittpunkte und Grenzen dieser Aussagen. Die nüchterne Information über das Selbstverständnis, das den jeweiligen Aussagen zugrunde liegt, erweist die Konfrontation als überholt und macht die Basis für einen offenen und fruchtbaren Dialog sichtbar. Ein theologisch fundierter, gut verständlicher Text für alle, die sich auf eine zuverlässige Übersicht stützen wollen.
Über den Autor
Helmut Fischer, geboren 1929, Studium der ev. Theologie, Philosophie und Psychologie. Ab 1963 Pfarrer der Französischreformierten Gemeinde und Dozent am Theologischen Konvikt in Frankfurt/Main. 1976 - 91 Professor für Predigt, Gottesdienstgestaltung und sprachliche Kommunikation am Theologischen Seminar in Friedberg und viele Jahre auch dessen Direktor. Zahlreiche Publikationen in den Grenzbereichen von Theologie zu Sprachwissenschaft, Psychologie, Rhetorik und Kunst.