Computerspiele leiden noch immer viel zu sehr unter den bekannten Vorurteilen sie würden Gewalt verherrlichen zu Vereinsamung führen und die Phantasie verkümmern lassen. Leider werden diese Meinungen zumeist von Menschen vertreten, die entweder noch nie ein Computerspiel selbst gespielt haben, oder andererseits mit den falschen Spielen in Berührung gerieten. Glücklicherweise gibt es inzwischen eine ganze Reihe aktueller Bücher auf dem Markt, die sich nicht nur an der Oberfläche mit diesem Thema auseinandersetzen.
Neben Das Große Lexikon der Computerspiele von Wirsig, das sich hauptsächlich mit den Hintergründen der Computerspieleindustrie und deren Machern auseinandersetzt und dem ausgezeichnetem Sachbuch Spiele mit dem Computer von Frey, das sich an einem Marktüberblick versucht, bietet Schöpfer neuer Welten von Horchler einen Einblick auf die frühen Entwicklungsjahre der Computerspiele, als (die inzwischen antiken) Homecomputer - die Vorläufer der heutigen Spielkonsolen - zur Grundausstattung vieler Jugendzimmer gehörten.