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Schönheit: Eine Wissenschaft für sich [Taschenbuch]

Ulrich Renz
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

Dezember 2007
Die schöne Kellnerin bekommt mehr Trinkgeld als die weniger schöne, der besser aussehende Politiker erhält mehr Stimmen: Schönheit ist ein Skandal! Aber was eigentlich ist »Schönheit«? Eine Entdeckungsreise in das schillernde Reich der Attraktivitätsforschung.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (Dezember 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833305045
  • ISBN-13: 978-3833305047
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 347.564 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

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Über den Autor

Ulrich Renz, Jahrgang 1960, leitete zehn Jahre lang einen Wissenschaftsverlag. Er lebt als freier Autor mit seiner Familie in Lübeck.

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von isy3 TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wer gerne gut geschriebene, unterhaltsame Sachbücher mit wissenschaftlichem Hintergrund liest, kommt hier voll auf seine Kosten. Ulrich Renz hat harte wissenschaftliche Fakten über das scheinbar so schwer zu greifende Thema Schönheit zusammengetragen. Das Ergebnis ist überraschend und teilweise sehr provokativ. Darüber kann auch der lockere Schreibstil des Autors nicht so leicht hinwegtäuschen. Oder wie finden Sie es, wenn Wissenschaftler herausfinden, daß unsere Gehirne schon freudig reagieren, wenn uns ein schöner Mensch auch nur anschaut, aber auch genauso froh sind, wenn uns ein häßlicher Mensch NICHT MEHR anschaut? Wußten Sie, daß hübsche Kinder nachweislich mehr dürfen und schöne Erwachsene mehr verdienen, als Normalos? Oder ahnten Sie, daß die meisten Frauen für ihr (natürlich schlankes) Idealgewicht glatt fünf Jahre ihres Lebens opfern würden?

Das Buch ist mit vielen Abbildungen ausgestattet, und verfügt über Literaturhinweise und weiterführende Fußnoten zu jedem Kapitel. Auch werden dort wichtige Internetadressen zum Thema genannt. Ausflüge in Kunst und Geschichte der Schönheit sowie moralische und philosophische Exkurse machen das Buch zu einem Leckerbissen für Querdenker und Schönheitsbegeisterte und zu einem schönen Geschenk.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der andere folgenreiche "kleine Unterschied" 2. Februar 2007
Von Regina Karolyi TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - alles nur ein romantischer Wahn?

Der Gedanke drängt sich auf, wenn man Ulrich Renz' Buch liest und sich nicht aus einer Verpflichtung gegenüber der Moral oder der politischen Korrektheit heraus den durch zahlreiche methodisch einwandfreie Experimente belegten Schlussfolgerungen versperrt. Wir sind nicht gleich: Hübschere Babys und Kinder erhalten deutlich mehr Zuwendung und Zärtlichkeit als durchschnittliche oder gar hässliche, und attraktive Menschen sind bei Bewerbungen und später im Beruf erfolgreicher. Wir sind nicht brüderlich: Schöne Menschen treffen auf deutlich mehr Hilfsbereitschaft als weniger schöne, und schon Kinder bevorzugen als Freunde gut aussehende Altersgenossen. Wirklich frei sind wir offensichtlich auch nicht, denn die Bevorzugung schöner Menschen wird unterbewusst gesteuert und fließt zudem als wesentliches Kriterium in die Partnerwahl ein. Außerdem nimmt uns die Einbindung in die Mode, die das gängige Schönheitsideal steuert, einige Freiheit. Dies alles ist kein Zeichen hoch entwickelter Zivilisation; den Naturvölkern ergeht es ähnlich.

Der Autor umreißt zunächst die Schönheitsideale und Moden von der Antike bis zur Gegenwart und macht damit deutlich, dass Schönheit nicht unerheblich von Modeströmungen beeinflusst wird: Im Mittelalter bevorzugte man Frauen mit kleinem Busen und eher üppigen Hüften, heute hingegen sollten die Brüste groß und die Hüften fettarm sein.

Weitere Kapitel widmen sich einer Definition von Schönheit sowie ihrem Sinn in biologischer Hinsicht.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seid lieber schön als klug!? 6. Oktober 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Kurzweilig '- gute Sprache ' - interessantes Thema ' - wissenschaftlich fundiert ' - für Laien wie Psychologen gleichermaßen geeignet. Ein dickes Lob! Das beste Sachbuch, das ich seit langem gelesen habe. Ein umfassendes Werk über die Ursachen und Auswirkungen der Schönheit. Das Fazit ist: Schönheit bringt in fast allen Lebenslagen viel mehr Pluspunkte, als wir alle ahnen / befürchten. Der Autor hat hier wirklich Berge von Untersuchungen zusammengetragen und stellt diese so gut strukturiert und aufbereitet vor, dass man das Buch gar nicht wieder aus der Hand legen mag.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wissenschaft - schön erzählt! 16. Dezember 2009
Von Simone
Format:Taschenbuch
Dass sich hinter dem etwas plumpen Titel eine solche Fülle verbirgt hätte ich nicht gedacht: wie Schönheit in der Geschichte wahr genommen wurde, wie andere Kulturen die Schönheit sehen, ja, und dann die Kernfrage: was Schönheit eigentlich ist, und warum überhaupt es schöne und weniger schöne Menschen gibt (oder eben nur mehr oder weniger getäuschte Menschen?) - all das wird differenziert und trotz der Faktenfülle fesselnd abgehandelt. Erzählte Wissenschaft vom Feinsten!
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21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfassend, aktuell und verständlich 20. Mai 2006
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Erstaunlich lange setze man sich nicht mehr intensiv mit dem Geheimnis des Schönen auseinander. Als ob die grossen Klassiker, Frankfurter Soziologen und Kunstkritiker schon alles dazu gesagt hätten. Weshalb stille Wasser plötzlich wieder in Bewegung kommen, lässt sich bekanntlich kaum ergründen. Möglich, dass zunehmender Körperkult, boomende Schönheitschirurgie und Beststeller von Evolutionspsychologen eine Rolle spielten. Und wenn ein Autor wie Umberto Eco den Versuch unternimmt, die Geschichte der Schönheit neu zu verfassen, steckt das an. Zumal ich kaum der einzige bin, den Ecos Version nicht vom Hocker riss. Da enthält das Buch von Winfried Menninghaus „Das Versprechen der Schönheit“ mehr Substanz, aber dafür kein Bildmaterial.

Den ehemaligen Arzt Ulrich Renz hat es nach eigenen Angaben bereits früh erwischt. Von der Schönheit fühlt er sich angezogen, seit man ihm Schneewittchen vorlas. Einige Jahrzehnte später wagt er nun den Versuch, dem Geheimnis der Schönheit in Worten näher zu kommen. Und zwar so, dass seine Ergebnisse auch den Laien verständlich sind, ohne den wissenschaftlichen Anspruch aufzugeben. Das ist ihm gelungen. Ulrich Renz recherchierte, las sich durch riesige Bücherstapel durch, suchte nach passendem Bildmaterial und sichtete eine Unmenge von Studien. Eine so seriöse Arbeit konnte wohl auch Renz nicht leisten, ohne sein normales Schlafpensum zu reduzieren. Denn im Gegensatz zu Menninghaus und Eco verfügt Ulrich Renz nicht über Heerscharen von Studenten, die auf der Suche nach professorenkompatiblen Seminar- und Diplomarbeiten sind. Die Website des Autors, schoenheitsformel.
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