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Schöner Denken: Wie man politisch unkorrekt ist
 
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Schöner Denken: Wie man politisch unkorrekt ist (Broschiert)

von Josef Joffe (Autor), Dirk Maxeiner (Autor), Michael Miersch (Autor), Henryk M. Broder (Autor)
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 178 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 3 (März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492253164
  • ISBN-13: 978-3492253161
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 3.049 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 65 in  Bücher > Politik & Geschichte

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die Autoren spießen die gestanzten Begriffe auf und rütteln an den festen Überzeugungen, die dahinterstehen. Sie appellieren an den eigenständigen Gebrauch der Urteilskraft und zerlegen ideo-logische Dogmen. Schöner Denken heißt: Trau dich, selbst zu fragen und nachzudenken. Ein Brevier souveränen, liberalen Geistes." (Focus)

"Das Autorenteam hat mit viel Freude an der Sache all jene Begrifflichkeiten gesammelt, die die politischen Diskussionen hier zu Lande dominieren. Das Resultat ist Lesespaß pur." (Handelsblatt )


Kurzbeschreibung

Von »Antizionismus« bis »Zukunftsfähig«: In dieser ebenso bissigen wie vergnüglichen Anleitung für politisch Unkorrekte sind alphabetisch alle Begriffe und Floskeln aufgeführt, mit denen wir tagtäglich davon abgelenkt werden, selbst zu denken.

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392 von 470 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Schöner Wohnen oder Schöner Denken?, 3. April 2007
Von Dr. Horst Wolfgang Boger (Berlin & Potsdam, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Schöner Denken (Gebundene Ausgabe)
Wer Jean Baudrillard, Che Guevara, Günter Grass, Jürgen Habermas und Michael Moore als große Geister, als unerschrockene Aufklärer oder als Freiheitskämpfer verehrt,

wer Indianer, alleinerziehende Mütter ("Werde bloß nicht wie dein Vater!"), Sanfte Medizin, Greenpeace, Foodwatch, das Vorsorgeprinzip und das Prinzip der Nachhaltigkeit grundsätzlich und ohne Einschränkungen für geradezu vorbildlich hält,

wer der Homöopathie und dem Gender Mainstreaming anhängt,

wer gewohnheitsmäßig Ausdrücke und Wendungen wie "abholen", "menschenverachtende Waffen", "ich gehe davon aus", "ergebnisoffene Diskussion", "Dialog der Kulturen","Unschuldige Opfer", "soziale Kälte", "natürliches Gleichgewicht", "Glaubwürdigkeit", "Kreativität", "Migrationshintergrund", "Manchester-Kapitalismus", "Hinterfragen", "Sensibilisierung", "Small is beautiful", "Streitkultur", "Super-GAU", "Väter sind Täter", "unberührte Natur", "neoliberal" und "noch" verwendet,

und wer die Ursachen des Terrorismus bekämpfen möchte, indem er die allgegenwärtige Islamophobie beklagt und mit al-Qaida einen Dialog führen möchte,

dabei die USA, Israel, die Marktwirtschaft, Hamburger, Frontalunterricht, Leistungsdruck, Cowboys (vor allem natürlich den Yale-Absolventen George W. Bush) für des Teufels hält und (vorzugsweise deutsche) Touristen als Spießer verachtet,

wird bei der Lektüre dieses Buches zumindest eine Bluthochdruckkrise oder den Ausbruch einer Nesselsucht erleiden und die vier Autoren der Häme, des Hasses und - somit - der Rechtsradikalität zeihen. Der Widerstand gegen Hitler nimmt bekanntlich von Jahr zu Jahr zu.

(Warum ist hier das schlichte four-letter word "noch" aufgeführt? Nun, das Wörtchen "noch" ist keineswegs unschuldig, sondern eine ökosemantische Allzweckwaffe. Der Satz "Vor der Küste Floridas tummeln sich Delfine" stammt offensichtlich aus einem TUI- oder NUR-Katalog und verschleiert damit die tatsächlichen Verhältnisse. Durch die Einfügung von "noch" wird er sogleich öko-alarmistisch, das heißt realistisch, und kann damit von Greenpeace und anderen Apocalypso-Sängern verwendet werden: "Vor der Küste Floridas tummeln sich n o c h Delfine." Nun weiß die Leserin, dass diese Idylle unmittelbar vor dem Kollaps steht. Zur Rechtfertigung dieses durch "noch" herbei geführten Bedeutungswandels bedarf es selbstverständlich keinerlei empirischer Daten, denn Alarmismus trägt seine empirischen Gründe stets in sich selbst.)

Wer aber wird dieses Buch mit Vergnügen lesen? Diejenigen, die sich durch das Newspeak und das linguistische PC-Opium der PolitikerInnen, der JournalistInnen, der SozialingenieurInnen, der SozialpädogInnen, der TheologInnen, der Pop-PsychologInnen, der Trauer- und VerständigungsarbeiterInnen, kurz: der GutmenschInnen aller Richtungen, - noch - nicht die Denkwarzen haben verkleben lassen.

Es gibt sie. Aber wie lange noch?
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108 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gerechtfertigte rationale Kritik an gängigen verfestigten Meinungen, 22. März 2007
Diese Rezension stammt von: Schöner Denken (Gebundene Ausgabe)
Ein wunderbar sarkastisches Buch, das gängige Meinungen kiritisch unter die Lupe nimmt und zu mehr eigenständigem Denken anregt.
Manche der herzugezogenen Beispiele sind schlichtweg genial. Endlich mal ein Buch, das aufräumt mit der hierzulande allzu oft vertretenen Ansicht, es ließe sich immer alles per Dialog regeln, die Kriege der USA seien grundsätzlich imperialistische Auswüchse, welche die Welt erst recht unsicher machten und immer wenn Israel sich mal gegen kriegerische Akte wie Raketenangriffe, die über die Jahre hinweg hunderte Zivilisten töten, und Bombenattente wehrt, sei dies grundsätzlich unangemessen und überzogen.
Die Autoren liegen völlig richtig, wenn sie behaupten, die öffentliche Meinung werde von ganz anderem gesteuert als von rationalem Denken; vielmehr zeichnen die Medien und zig Interessenverbände ein ganz eigenes Bild der Realität.
Bsp: Ein palästinensisches Kind wird von Kugeln getötet. Sofort ist jeder dabei Israel für die katastrophale Eskalation, die zum Tod dieses Jungen führte, zu geißeln. Als sich schließlich herausstellt, dass das Kind von palästinensichen Kugeln getroffen wurde, hat sich die öffentliche Meinung über Israel schon längst in den Köpfen der Menschen verfestigt.
Das Buch betrachtet auch die immer wieder kommenden Katastrophenszenarien wie den Klimawandel, das Waldsterben, Gentechnik etc. kritisch und zeigt auf, wie wenig viele Menschen geneigt sind Beweisen zu glauben, die genau das Gegenteil dieser Schreckensvisionen aufzeigen.

Ein absolut lesenswertes Buch für all jene, die ihre Meinung nicht unbedingt der Bildzeitung entnehmen, sondern sie sich lieber selbst bilden wollen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Treffend!!!, 3. Juli 2009
Ich studiere Soziale Arbeit in Ostberlin und die in diesem Buch beschriebenen Denkschemata treffen meiner Wahrnehmung nach auf etwa 80% meiner Kommilitonen zu, die leidenschaftlich gerne dafür eintreten man dürfte kulturelle Riten wie Klitorisbeschneidung nicht verdammen, sondern müsse seine europäische Arroganz ablegen und sich auf den Dialog einlassen und nur all zu gerne die Verbrechen der SED Diktatur beschönigen und im Kapitalismus die Wurzel allen Übels suchen und ALLE ANDERSDENKENDEN als Feinde ihres Paradieses auf Erden stigmatisieren.

Besonders das Thema "Toleranz" hätte ich wahnsinnig gerne als Flugblatt an meiner Hochschule verteilt, wo endlich mal ausgesprochen wird, dass wir jegliche Formen undemokratischen Gedankenguts versuchen zu tolerieren, die den hart erkämpften westlichen Werten, wie die Gleichheit von Mann und Frau, das Existenzrecht Homosexueller usw... widersprechen, sofern sie sich "kulturell" begründen lassen.
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Vor 1 Tag von Vielleser veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Trefferquote 100 %
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Vor 2 Monaten von Weidlich veröffentlicht

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Unsere Gesellschaft geht es sehr gut. Wir haben die grössten Probleme gelöst. Wir haben Essen, Trinken. Wir haben eine warme Wohnung. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Patrick Stähler veröffentlicht

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Können Sie nur noch genervt stöhnen, wenn in den Medien wieder mal vom "Dialog der Kulturen" die Rede ist? Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen Herrlich
Endlich mal ein so schönes erfrischendes Buch! Bei dem ganzen übertriebenen linken Unsinn der einem überall ins Gesicht springt, fühlt sich dieses Buch an wie ein kalter Windstoß,... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von P. Nowicki veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Frotzelsammlung für die deutsch-nationale Verantwortungslosigkeit
Ein Buch für Menschen die Broder & Joffe für aufgeklärte Denker halten..
Aber möglicherweise finanziert sich ja selbst die Welt über ihre Auflage.. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von alexander veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Bildung ist ein Angebot: Es bleibt jedem freigestellt, dumm zu bleiben.
Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, ist mir ein Satz daraus sofort in bleibender Erinnerung geblieben:

Amerikanische Verhältnisse - Vorhof der Hölle... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von N. Afflatet veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Mutig und Unterhaltsam
Hallo,
das ist ein schönes politisch unkorrektes, mutiges und unterhaltsames Buch. Der Rest wurde von den Vorrednern schon geschrieben.
Vor 9 Monaten von Philip K. Dick veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Wunderbar
Es gibt doch politisches Kabarett - oder zumindest ein Dreh- und Ideenbuch hierfür. Knapp, präzise und wunderbar witzig werden die Worthülsen des Gutmenschen enttarnt. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von red duke veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Schöner Denken: Wie man politisch unkorrekt ist
Schöne Floskeln! Und wer sie alle benutzt? Und meist gar nicht selbst versteht! Was machten unsere "Gutmenschen" ohne sie?
Vor 9 Monaten von Dr. Franz-Eugen Hieronimus veröffentlicht

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