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Schöne neue Welt. 50 Kolumnen aus Berlin und New York
 
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Schöne neue Welt. 50 Kolumnen aus Berlin und New York [Gebundene Ausgabe]

Alexander Osang
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Links (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3861532506
  • ISBN-13: 978-3861532507
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.077.041 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»Ich lebe seit acht Monaten in New York. Es war ein alter Traum, und als ich das Angebot bekam, konnte ich einfach nicht Nein sagen. Aber ich habe fast ein Jahr gebraucht, um wirklich loszufahren. Ich traute mich nicht weg. Ein Freund von mir, der in den letzten fünf Jahren in Bonn lebte, zog schließlich in meine Berliner Wohnung. Er sah mich bei der Schlüsselübergabe etwas mitleidig an: New York? Jetzt? Ich schien in die Provinz zu ziehen.« -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Autorenportrait

Alexander Osang, Jahrgang 1962, studierte Journalistik in Leipzig, arbeitete zunächst als Wirtschaftsredakteur, nach der Wende als Chefreporter der Berliner Zeitung; 1993 und 1999 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis, 1995 den Theodor-Wolff-Preis; seit November 1999 ist er Reporter für den Spiegel in New York; er wohnt mit Frau und zwei Kindern in Brooklyn und arbeitet in Manhattan; für die Berliner Zeitung schreibt er jede Woche eine Kolumne unter dem Titel "Schöne neue Welt". Bücher u.a. "Aufsteiger / Absteiger. Karrieren in Deutschland", 1992; "Die stumpfe Ecke. Alltag in Deutschland", 1994; "Das Buch der Versuchungen. 20 Porträts und eine Selbstbezichtigung", 1996; "Tamara Danz. Legenden", 1997; "Ankunft in der neuen Mitte. Reportagen und Porträts", 1999; "Die Nachrichten", 2000

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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
EIN MEISTER DER KOLUMNE 7. Oktober 2001
Format:Gebundene Ausgabe
Treffsicher präsentiert Alexander Osang in den gesammelten 50 Kolumnen aus dem Magazin der Berliner Zeitung (1999-2001) seine Sicht der Zeit. Dabei hält er sich gekonnt zurück, beobachtet und kritisiert mit Humor und einer durchgehenden Trockenheit, was ihm wiederfährt, was ihn beschäftigt und wer ihm über den Weg läuft. Er gibt ein wenig von sich weg und revanchiert sich dafür in Worten, dabei überläßt er es immmer dem Leser, ob der nun mag, was er da gelesen hat oder nicht. Es ist wie das Öffnen einer überaus verführerischen Pralinenschachtel. Keine Ahnung, ob die Pralinen alle schmecken, aber man muß sie einfach kosten.

Der Leser reist durch das Buch wie Osang von Berlin nach New York gereist ist. Unannehmlichkeiten und Absurditäten begegnen einem, das Peinliche, das Wütende und das Unverständliche skizzieren eine Welt, die jeder sehen kann - auch wenn er nur in Deutschland sitzt und nicht mit Osang durch Brooklyn läuft. Denn irgendwie ist man doch dabei und kehrt mit Osang zurück nach Berlin und spürt, wie schnell man zum Fremden wird in der eigenen Heimatstadt.

Osang ist eine große Ausnahme auf dem literarischen Markt. Er ist nicht nur ein brillianter Erzähler, er hat sich mit dem Blick fürs Detail und dem genauen Auge eines Kolumnisten zu einem Schriftsteller entwickelt (DIE NACHRICHTEN, Fischer Verlag, 2000), der viele der gegenwärtigen Autoren in den Schatten stellt. Der nächste Roman naht. Bis dahin heißt es Pralinen mampfen.

Zoran Drvenkar

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