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Schöne Tage, Schattseite, Die Grossen Wörter: Schöne Tage / Schattenseite / Die großen Wörter: 3 Bde.
 
 
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Schöne Tage, Schattseite, Die Grossen Wörter: Schöne Tage / Schattenseite / Die großen Wörter: 3 Bde. [Gebundene Ausgabe]

Franz Innerhofer
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Größe und Bersonderheit der Prosa Franz Innenhofers bestehen darin, daß nicht angeklagt, daß nicht arrangiert und präsentiert wird, daß Wirklichkeit ohne Pathos stattfindet. Franz Innerhofer hat alles selbst erlebt. Er setzt einfach Erinnerungsstücke aneinander, frei von Sentimentalität und Tendenz, kraft seiner epischen Naturbegabung ..." (Hans Weigel, Die Zeit)

Kurzbeschreibung

Holls Mutter und Stiefvater, die in bedrängten wirtschaftlichen Verhältnissen leben, schieben den Sechsjährigen auf den Hof des Vaters ab. Dort ist er als billige Arbeitskraft willkommen.
Die vielen fremden Menschen, die großen Tiere, die unverständlichen Arbeitsvorgänge verwirren und ängstigen das Kind. Das Sprechen beschränkt sich auf Befehle und Zurechtweisungen. Auf dem Hof gelten noch patriarchalische Gesetze. Von Kindheit an durch die schwere Arbeit abgestumpft, sind diese Menschen zur Sprach- und Bewusstlosigkeit verurteilt. Nach elf Jahren Angst und Erniedrigung findet er die Kraft, sich aus seiner Leibeigenschaft zu befreien, den Hof des Vaters zu verlassen und als Lehrling ein neues Leben zu beginnen.

Der Autor über sein Buch

"Gestern noch machte ich mir heftige Vorwürfe, fluchte auf den Schreiber in mir und bekämpfte ihn mit Alkohol. Heute wird mir bewußt, daß ich all diese Jahre unrecht hatte, indem ich mir selber nie recht gab. Die Sprache ist zu meiner Zufluchtsstätte geworden. Ich kann Dinge und Zustände beim Namen nennen, das kommt, weil ich so viel geschwiegen habe (…). Immer den Mund halten müssen ist schlimm. Ich habe dreimal das Milieu gewechselt und bleibe jetzt einmal sitzen. Meine Literatur ist immer noch viel zu schüchtern gegen mich und die anderen, aber das Wichtigste scheint mir, daß ich mich heute entschlossen habe: ich mache weiter." (Franz Innerhofer 1974)

Über den Autor

Franz Innerhofer wurde 1944 als Sohn einer Landarbeiterin in Krimml (Salzburg) geboren. Von 1950 bis 1961 lebte er als Knecht auf dem Hof seines Vaters. Nach einer Schmiedelehre und dem Präsenzdienst besuchte er ab 1966 das Gymnasium für Berufstätige und studierte anschließend Germanistik und Anglistik an der Universität Salzburg. Franz Innerhofer nahm sich 2002 in Graz das Leben.
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