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Schöne Tage Roman
  
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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: München; Deutscher Taschenbuch Verlag 2004, (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423117397
  • ISBN-13: 978-3423117395
  • ASIN: B002CEP7UK
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 712.897 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Franz Innerhofer
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist eines der wenigen Bücher die das Prädikat 'leben' verdienen. Innerhofer schafft mit seinem Roman, eine teilweise autobiografie, eine Lebenswelt, welche er so realistisch beschreibt, dass es einem kalt den Rücken hinunterläuft wärend man es lest. Innerhofer schafft mit seiner einmaligen Sprache Holls Umgebung, sein Leben, so zu beschreiben, so entsteigen aus den Wörtern bei jedem neuen Lesen andere Auffassungsmöglichkeiten. Auch nach dem 4 Lesen, ist die Geschichte spannend, erschreckend und deprimierend, alles geschah in Österrreich, meiner Heimat, vor erst 50 Jahren. Dass solche Zustände hier geherrscht hatten ist schockieren.
Nur Innerhofer konnte sich in dieser Lebensweise zeigen, weil er selber drinnen gewesen war...
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Da erzählt einer, der es selbst erlebt hat und weder beschönigt noch verdammt: Von der Mutter, die den unehelichen Sohn zum leiblichen Vster schickt, weil bei Ihr dank neuem Freund kein Platz mehr ist und vor allem vom Vater, dem Bauerndiktator mit kirchlicher Duldung. In der Rang- und Hackordnung zunächst noch unter den Knechten - von diesen als Bauernsohn mißtrauisch beäugt und von der Bauersfamilie schamlos ausgebeutet, sucht sich Holl - so nennt sich Innerhofer in diesem Buch - langsam aber stetig seinen Weg hinaus aus der Leibeigenschaft im Österreich nach dem zweiten Weltkrieg. Die Auflehnung gegen den Vater, zuerst im innern, später - mit Unterstützung anderer - auch in direkter Konfrontation, aber auch der Alltag der Bergbauern wird mit einfachen, aber authentischen und packenden Worten geschildert. Man geht mit Holl durchs Dorf, treibt Kühe auf die Alm, sieht saufende Knechte und immer wieder den selbstgefälligen Bergbauern als Herrscher in seinem kleinen, so idyllisch scheinenden Reich.
Alles in allem fünf glatte Punkte, immerhin die erste Rezension nicht aus einem Alpenland.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
SCHONUNGSLOS, OFFEN 25. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Franz Innerhofer beschreibt sein eigenes Leben auf einem Bergbauernhof in Salzburg. Es ist eine offene, schonungslose Abrechnung mit jenen Personen, welche für seine Erziehung, seine Kindheit und Jugend, körperliche und seelische Entwicklung, seine Bildung, seinen Arbeitseinsatz etc.verantwortlich waren. Das Buch demaskiert die "gute, alte Zeit" und zerstört - ohne Haß - das Image der heilen, von katholischen Werten geprägten Welt am Bauernhof.
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Die neuesten Kundenrezensionen
gut und streckenweise beklemmend
Das Buch schildert eine Jugend in unvorstellbaren (?) Umständen. Es ist dennoch nachvollziehbar wie es dem Protagonisten erging und welches Leid manche Menschen/Kinder... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Bruno Sterner veröffentlicht
Empfehlenswert
Begonnen hat es mit einem Artikel im Wochenend-Standard, offenbar zur zehnjährigen Wiederkehr des Todes von Franz Innerhofer. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Ludwig Ganneshofer veröffentlicht
Schöne Tage - Franz Innhofer
Geprägt von menschlicher Kälte und Abweisung und das Gewissen nicht geliebt zu werden, muss der kleine Holl in Zeiten der Landwirtschaftskrise und dadurch der bitteren... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von KA.W veröffentlicht
Neuauflage
Franz Innerhofer wurde 1944 im Salzburger Pinzgau als Sohn einer Landarbeiterin geboren und verbrachte den Großteil seiner Kindheit als Knecht am Hof seines Vaters. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Anne H. Queen veröffentlicht
Schöne Tage
Ein sehr ironischer Titel für ein möglicherweise etwas überzeichnetes Sittenbild vom Leben auf dem Lande bis die Bundesrepublik ihren Aufschwung nahm. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Heinz Priebe veröffentlicht
Eine Pranke von einem Buch
Da und dort Passagen, die man bei anderen Büchern als stilistische Brüche bemängeln würde? Bei Franz Innerhofers "Schöne Tage" ist das Erbsenzählerei. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von M. A. Spannring veröffentlicht
Beklemmend!
Innerhofers autobiographischer Roman gehört für mich zu den besten Darstellungen der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von DorisD veröffentlicht
Beklemmend
Ein sehr düsteres und beklemmendes Kapitel der Behandlung von unerwünschten Kindern in Österreich wird in diesem Buch beschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juni 2005 von Renate
Eine Aneinanderreihung
Schöne Tage: Ein Liebling der deutsch-Lehrer an Österreichs Gymnasien. Ein Buch aus der Serie österreichischer Autoren die ihre persönlichen Probleme in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Dezember 2002 von Edi4
realismus
noch gut kann ich mich daran erinnern, als ich das buch zum ersten mal gelesen habe, und mein staunen, als darin tatsächlcih erlebtes im österreich der 60er... Lesen Sie weiter...
Am 29. September 2002 veröffentlicht
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