Dieses Buch ist eines der wenigen Bücher die das Prädikat 'leben' verdienen. Innerhofer schafft mit seinem Roman, eine teilweise autobiografie, eine Lebenswelt, welche er so realistisch beschreibt, dass es einem kalt den Rücken hinunterläuft wärend man es lest. Innerhofer schafft mit seiner einmaligen Sprache Holls Umgebung, sein Leben, so zu beschreiben, so entsteigen aus den Wörtern bei jedem neuen Lesen andere Auffassungsmöglichkeiten. Auch nach dem 4 Lesen, ist die Geschichte spannend, erschreckend und deprimierend, alles geschah in Österrreich, meiner Heimat, vor erst 50 Jahren. Dass solche Zustände hier geherrscht hatten ist schockieren.
Nur Innerhofer konnte sich in dieser Lebensweise zeigen, weil er selber drinnen gewesen war...