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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein buch, voll von leben, voll von überlebensversuchen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schöne Tage: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch ist eines der wenigen Bücher die das Prädikat 'leben' verdienen. Innerhofer schafft mit seinem Roman, eine teilweise autobiografie, eine Lebenswelt, welche er so realistisch beschreibt, dass es einem kalt den Rücken hinunterläuft wärend man es lest. Innerhofer schafft mit seiner einmaligen Sprache Holls Umgebung, sein Leben, so zu beschreiben, so entsteigen aus den Wörtern bei jedem neuen Lesen andere Auffassungsmöglichkeiten. Auch nach dem 4 Lesen, ist die Geschichte spannend, erschreckend und deprimierend, alles geschah in Österrreich, meiner Heimat, vor erst 50 Jahren. Dass solche Zustände hier geherrscht hatten ist schockieren.Nur Innerhofer konnte sich in dieser Lebensweise zeigen, weil er selber drinnen gewesen war... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sklaverei im 20. Jahrhundert,
Rezension bezieht sich auf: Schöne Tage: Roman (Taschenbuch)
Da erzählt einer, der es selbst erlebt hat und weder beschönigt noch verdammt: Von der Mutter, die den unehelichen Sohn zum leiblichen Vster schickt, weil bei Ihr dank neuem Freund kein Platz mehr ist und vor allem vom Vater, dem Bauerndiktator mit kirchlicher Duldung. In der Rang- und Hackordnung zunächst noch unter den Knechten - von diesen als Bauernsohn mißtrauisch beäugt und von der Bauersfamilie schamlos ausgebeutet, sucht sich Holl - so nennt sich Innerhofer in diesem Buch - langsam aber stetig seinen Weg hinaus aus der Leibeigenschaft im Österreich nach dem zweiten Weltkrieg. Die Auflehnung gegen den Vater, zuerst im innern, später - mit Unterstützung anderer - auch in direkter Konfrontation, aber auch der Alltag der Bergbauern wird mit einfachen, aber authentischen und packenden Worten geschildert. Man geht mit Holl durchs Dorf, treibt Kühe auf die Alm, sieht saufende Knechte und immer wieder den selbstgefälligen Bergbauern als Herrscher in seinem kleinen, so idyllisch scheinenden Reich.Alles in allem fünf glatte Punkte, immerhin die erste Rezension nicht aus einem Alpenland. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
SCHONUNGSLOS, OFFEN,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schöne Tage: Roman (Taschenbuch)
Franz Innerhofer beschreibt sein eigenes Leben auf einem Bergbauernhof in Salzburg. Es ist eine offene, schonungslose Abrechnung mit jenen Personen, welche für seine Erziehung, seine Kindheit und Jugend, körperliche und seelische Entwicklung, seine Bildung, seinen Arbeitseinsatz etc.verantwortlich waren. Das Buch demaskiert die "gute, alte Zeit" und zerstört - ohne Haß - das Image der heilen, von katholischen Werten geprägten Welt am Bauernhof.
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