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Schöne Scheine: Ein Scheibenwelt-Roman Taschenbuch – 14. April 2009


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Produktinformation

Interview mit Terry Pratchett: Jetzt reinlesen [105kb PDF]
  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (14. April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442468094
  • ISBN-13: 978-3442468096
  • Originaltitel: Making Money (Discworld 31)
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 3 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (67 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 166.966 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Die Zahlen sind schier unglaublich: 45 Millionen verkaufte Exemplare der "Scheibenwelt"-Romane, Übersetzungen in 34 Sprachen. Keine Frage, der 1948 in Beaconsfield geborene Terry Pratchett gehört zu den erfolgreichsten Autoren unserer Zeit. Den Grundstein dafür legte er 1983 mit dem "Scheibenwelt"-Erstling "Die Farben der Magie", der ihn quasi über Nacht zum Bestsellerautor machte - eine beispiellose Erfolgsgeschichte begann. Dass ihm sein Ruhm nicht zu Kopfe gestiegen ist und er auch sein Gespür für Komik nie verloren hat, zeigt sein Kommentar zur Ernennung durch die Queen zum "Officer of the Order of the British Empire": Er habe die Nachricht zunächst für eine Zeitungsente gehalten. Aber manchmal klingt die Realität eben einfach wie ein Traum - nicht nur in der Scheibenwelt.

Produktbeschreibungen

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Nachdem Ankh-Morpork in Ab die Post endlich ein funktionierendes Postwesen erhalten hat, kommt der ehemalige Gauner Feucht von Lipwig in Schöne Scheine erneut zum Einsatz, diesmal, wie am Titel des Romans unschwer zu erkennen, um das Finanzwesen der Stadt auf Vordermann zu bringen. Und dabei ergeben sich natürlich wieder allerlei absurde und groteske Situationen.

Feucht von Lipwig langweilt sich in seinem Dasein als Postminister von Ankh-Morpork, denn in der Post läuft inzwischen alles wie am Schnürchen. Da macht ihm der Patrizier Lord Vetinari ein verlockendes Angebot: Er soll die ebenfalls hoffnungslos im Chaos versunkene Bank von Ankh-Morpork übernehmen und wieder in die schwarzen Zahlen bringen. Feucht ist zunächst skeptisch -- während seiner Laufbahn als Gauner hat er schließlich Banken in erster Linie um ihr Geld erleichtert.

Die Entscheidung wird ihm jedoch schon bald abgenommen, denn als die bisherige Leiterin der Bank, Frau Üppig, stirbt, vererbt sie 51 Prozent ihres Anteils an der Bank ihrem Hund Herrn Quengler und den Hund wiederum hinterlässt sie Lipwig. Dieser fügt sich schließlich in sein Schicksal, und wie es nun einmal seine Art ist, hat er gleich eine gute Idee, um die Bilanz der Bank zu retten: die Einführung von Papiergeld.

Wie schon im Falle des Postwesens in Ab die Post und des Zeitungswesens in Die volle Wahrheit beschäftigt sich Pratchett in diesem Roman mit einem grundlegenden Aspekt seiner Scheibenwelt-Gesellschaft. Diesmal geht es ihm um den Übergang vom Gold-Standard zum Papiergeld. Neben einer gut ausgedachten Handlung hat der Roman dabei auch wieder zahlreiche liebenswert skurrile Figuren zu bieten: von dem Erbsenzähler Herr Beuge bis zu dem weiblichen Golem Gladys.

Auch wenn Schöne Scheine im Vergleich zu anderen Scheibenwelt-Romanen etwas ernster geraten ist, zeigt sich Pratchett darin als Geschichtenerzähler von seiner besten Seite. -- Jetzt fehlt Ankh-Morpork nur noch ein funktionierendes Steuerwesen, und man darf gespannt sein, welche Lösung Lipwig im nächsten Scheibenwelt-Roman dafür findet. -- Steffi Pritzens -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"So ist „Schöne Scheine“ eine frische Erzählung mit zahlreichen Anspielungen auf die reale Welt und entspricht nicht unbedingt der Vorstellung von klassischer Fantasy." (Badischen Nachrichten)

"Auch sein nunmehr 31. Roman aus der Scheibenwelt sprüht vor Witz, brillanten Einfällen und skurrilen Parallelen zum realen Treiben auf dem runden Globus." (Obermain-Tagblatt)

"Wie immer klebt Pratchett mit beinahe genialem Wortwitz und hintergründigem Humor am Zeitgeist." (Nordkurier)

"Ein Ende der Erfolgsstory SCHEIBENWELT ist nicht in Sicht." (Der Spiegel)

"Unglaublich gut!" (Der Spiegel)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

48 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Perdita X. am 2. Juni 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Bis dato konnte ich noch von mir behaupten, jeden Pratchett gelesen zu haben, und meist nicht nur in der grandiosen Übersetzung von Andreas Brandhorst, sondern auch im Original - häufig war das Leseerlebnis durch die starke Übersetzung beim Lesen in der zweiten Sprachversion erstaunlich frisch und neu.

Dieses Buch aber konnte ich bisher noch nicht einmal beenden, so schwach ist die Übertragung ins Deutsche. Der Text ist holprig, unästethisch, konfus, und Wortwitz kann man gänzlich abschreiben. Selbst vor unnötigen und unpassenden Entgleisungen in die Fäkalsprache wird nicht zurückgeschreckt. Hier hat man allem Anschein nach einen Übersetzer bemüht, der (ganz gleich, wie der Originalband im Englischen im Vergleich zu früheren Werken abschneiden mag) dem Material und der Aufgabe einfach nicht gewachsen ist, der dem Flair und ganz eigenem Stil der bisherigen Bände einfach nicht gerecht zu werden versteht.

Mit den letzten Büchern von Pratchett hat das Lesevergnügen bei mir zwar nach und nach bereits schleichend abgenommen, die Originalität der frühen Bände ist einfach nicht mehr im selben Maße vorhanden, aber diese deutsche Übersetzung empfinde ich dennoch als besonders unerfreuliche Zumutung, die gute Aussichten hat, mir Pratchett endgültig zu verleiden. Vorher werde ich allerdings der Version im Original noch eine Chance geben.

Fazit für die deutschen Bücher lautet für mich auf jeden Fall: Ohne Brandhorst als Übersetzer werde ich in Zukunft auf die lokalisierte Fassung verzichten.
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48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Liehr am 10. Oktober 2007
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Feucht von Lipwig, der ehemalige Galgenvogel, der im vorigen Scheibenwelt-Roman "Ab die Post" zum Postminister wurde, langweilt sich. Um nicht aus der Übung zu kommen, bricht er nachts in sein eigenes Postamt ein, was auch dem Patrizier, Lord Vetinari, natürlich nicht entgeht. Deshalb findet sich von Lipwig wenig später in einer neuen Rolle wieder: Er soll die marode Königliche Bank leiten, quasi, eigentlich aber als stellvertretender Direktor, denn tatsächlicher Erbe der soeben verstorbenen Besitzerin ist Herr Quengler, ein pausenlos sabbernder Mischlingshund, der wiederum dem Postminister vererbt wurde.

Adora Belle Liebherz, die kettenrauchende Freundin von Lipwigs, ist zeitgleich auf der Suche nach verschollenen Golems. Ihre überraschende Entdeckung wird beim Ausgang der Geschichte eine wesentliche Rolle spielen.

Irgendwann im ersten Drittel des Buches kam mir einiges zunehmend seltsam vor, bis ich zurückblätterte, um die Ursache zu finden: Andreas Brandhorst übersetzt die Scheibenwelt-Romane nicht mehr. Das erklärte, warum Vetinari unverhältnismäßig oft "Tyrann" genannt wurde, und warum einige Namen nicht in altbekannter, liebevoller Weise übersetzt worden waren, sondern nach dem englischen Original klangen (John Hicks). Aber das blieb nicht das einzige Manko des Buches. Die Story ist vorhersehbar und nur selten wirklich lustig oder gar spannend. "Schöne Scheine" liest sich wie ein langer Epilog zu "Ab die Post", ist für Pratchetts Verhältnisse unoriginell und, leider, humoristisch oft an der Grenze zur Brachialität. Einer der schwächeren Scheibenwelt-Romane.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von P. Wedder am 19. Juli 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Zum Glück hatte ich zuvor die englische Version des Buches gelesen, denn sonst wäre ich ein wenig enttäuscht gewesen. In der Übersetzung geht diesmal sehr viel von dem Charme und Wortwitz der Geschichte verloren.

Natürlich kann man den Ursprungstext nicht immer wortwörtlich übertragen, aber etwas mehr Liebe zum Detail und vor allem zur Scheibenwelt wäre schon angebracht (in den früheren Übersetzungen war es auch möglich)...

Eine andere Sache, die mich stört, ist die furchtbare Gestaltung des Buchumschlags!
Warum kann man nicht wie zuvor die wunderbaren Bilder der englischen Ausgabe von Doubleday" übernehmen, die allein schon zum lesen animieren...?
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan Polzin am 19. Februar 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Dies ist der erste Roman Pratchetts, der keine 4-5 Punkte verdient. Auch bei anderen Werken gab es solche Kommentare, die ich nie unterschreiben konnte.
Dieses Mal liest man allerdings eine wirklich schlecht aufgebaute Geschichte.

Die Dialoge und die Sprache zeigen Pratchetts noch vorhandenen Humor aber es mangelt an Liebe und Sorgfalt für die Handlung und die Personen. Die Geschichten gewinnen sonst mit den Einblicken in die Gedankenwelt der Hauptfiguren. Kleine aber feine Besonderheiten sind normalerweise der Reiz der Charaktere. Nicht diesmal - Feucht von Lippwig war in "Ab die Post" eine tolle vielschichtige Figur und ein typischer Antiheld. Jetzt ist er langweilig. Die Figuren sind dünn und bleiben zweidimensional.
Die Handlung wirkt konfus. Und vor allem das Ende kommt schnell und nicht nachvollziehbar.

Pratchett hatte meiner Meinung nach die Lust an der Geschichte verloren aber sie dennoch als unfertiges Flickwerk veröffentlicht.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ulrike Ergenzinger VINE-PRODUKTTESTER am 18. Mai 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Jahrelang wurden die Scheibenweltromane von Andreas Brandhorst übersetzt, der einen guten Job machte und vieles von Pratchetts Wortwitz ins Deutsche rettete. Doch mit dem neuesten Werk aus Pratchetts Feder müssen die deutschen Fans eine unangenehme Überraschung erleben.
Brandhorst übersetzt nicht mehr, stattdessen wird ihnen ein anderer Übersetzter zugemutet, der sich offenbar nicht so genau und eingehend mit der Scheibenwelt beschäftigt hat.
Nun ja, dass er Lord Vetinari öfters als Tyrann tituliert, könnte man ihm eventuell noch durchgehen lassen, aber leider bleibt es nicht dabei. Natürlich kann man sich darüber streiten, weshalb ein neuer Band über die Wirtschaft von Ankh-Morpok nötig wäre, aber das ist eben Pratchett.
Dennoch ist es meiner Meinung nach unnötig einen erfahrenen Übersetzer abzuziehen ( vor allem, wenn er noch den Vorgängerband "Ab die Post" übersetzte) und einen unerfahrenen Neuling an die Scheibenweltromane zu lassen.
Deshalb kann ich nur raten, wenn man dieses Buch trotzdem erwerben möchte, auf die Taschenbuchausgabe zu warten oder das englische Orginal zu lesen!
Die Reihe braucht keinen neuen Übersetzer - Andreas Brandhorst sollte sie weiterhin übersetzen, dann werden solche Fehler auch nicht mehr vorkommen.
Falls ihr ihn dennoch lesen wollt, solltet ihr ihn euch erst mal aus der Bücherei ausleihen.
Viel Vergnügen beim Lesen! ;-)
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