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Schöne Geschichte der Fotografie.
 
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Schöne Geschichte der Fotografie. [Broschiert]

Péter Nádas , Akos Doma
1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Broschiert: 131 Seiten
  • Verlag: Bt Bloomsbury Taschenbuch Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Januar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833302542
  • ISBN-13: 978-3833302541
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.132.413 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein verzweifelter Mann will sich aus dem Fenster seiner Dachkammer stürzen und dabei den eigenen Tod auf der Fotoplatte festhalten. Im gleichen Moment steigt eine mondäne junge Frau an der Seite eines alten Barons mit dem Ballon in die Lüfte, um mit ihrer Plattenkamera Bilder von der Erde aufzunehmen, während sie wehmütig an ihren verlassenen Geliebten denkt. Im Sturm über der Bucht von Triest beendet ein epileptischer Anfall das Unternehmen der jungen Fotografin. Sie wird in ein Sanatorium eingeliefert, wo sie bald vergeblich versucht, sich der Welt durch genaues Ablichten zu versichern. Traum, Wahn und Wirklichkeit gehen ineinander über. Ist es tatsächlich der junge Mann aus der Dachkammer, dem sie später wiederbegegnet? torium eingeliefert, wo sie bald vergeblich versucht, sich der Welt noch durch deren genaues Ablichten zu versichern. Traum, Wahn und Wirklichkeit gehen allmählich eine unlösbare Verbindung ein. Ist es tatsächlich Karoly, der junge Mann aus der Dachkammer, dem Kornelia wiederbegegnet? Taucht er später, merkwürdig verwandelt, als Carl van der Woelde wieder auf? Oder erblickt Kornelia den verlorenen Geliebten in jedem Mann? Dramatische Verwandlungen des Erotischen scheinen sich in ihrem Umkreis zu vollziehen. Die eifersüchtig über sie wachende Gesellschafterin Henriette, das kecke Stubenmädchen Milena, der lockere Küchenchef Alberto, der zynische Oberarzt des Sanatoriums, sie alle gehen ein in einen traumhaften, oft grotesken Reigen, aus dem in gespenstischen Szenen in den Sälen des Sanatoriums schließlich ein Totentanz wird. Peter Nadas benutzt in dieser, mit den Mitteln der Postmoderne erzählten "altmodischen" Geschichte einer Hysterie den Stoff- und Traumvorrat der Moderne , um wie i n einem hochästhetisierten Kaleidoskop das inzwischen zu Ende gegangene Jahrhundert als danse macabre vorzuführen.

Über den Autor

Péter Nádas, 1942 in Budapest geboren, ist einer der bedeutendsten europäischen Erzähler. Er wurde u.a. mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur, dem französischen Prix du Meilleur Livre Étranger und dem Leipziger Bucpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet. Péter Nádas lebt in Budapest und Gombosszeg.Akos Doma, geboren 1963 in Budapest, wuchs in Ungarn, Italien und England auf und kam mit 14 Jahren nach Deutschland. Sein Debütroman "Der Müßiggänger" erschien 2001 bei Rotbuch. Akos Doma ist Schriftsteller und Übersetzer, u.a. von László Földényi, Péter Nádas und Sándor Márai, und lebt mit seiner Familie in Eichstätt.Peter Nadas,1942 in Budapest geboren, arbeitete von 1961 - 1963 als Zeitschriftenfotograf. 1965 erschien seine erste Erzählung in einer literarischen Zeitschrift. Wenig später gab er die professionelle Fotografie auf, um als freischaffender Schriftsteller zu arbeiten. Die Veröffentlichung seines ersten Romans verhinderte jahrelang die Zensur.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ärgerlich. 13. Oktober 2007
Format:Broschiert
Der detail- und farbenfrohen Welt der Fotografie im Wort gerecht zu werden ist eine besondere Herausforderung. Peter Nadas, so liest man bei Wikipedia.de, war ursprünglich Fotograf, bevor er Autor wurde.

"Schöne Geschichte der Fotografie" wählt die Zeit der Anfänge der Fotografie, in denen Plattenkameras geschleppt werden mußten und an die Mengen-inflationäre Kleinbild- oder Digitalfotografie noch nicht zu denken war. Er beabsichtigte damit wohl, die Langsamkeit der Bilder zu betonen und damit die Intensität des Eindruckes zu steigern.

Dies ist jedoch in jeder Hinsicht schiefgegangen: die Personen wirken glanz- und geschichtslos, völlig platt. Die Dialoge sind einschläfernd in ihrer rituellen Floskelsprache. Das Skizzieren von Bildern, zwischen denen im Text rasch gewechselt wird (teilweise satzweise), bleibt in ihrer Kürze völlig hinter dem Zurück, was nötig wäre, um in der Phantasie ein Bild zu entwickeln. Dazwischen folgen bindemittelfrei und daher höchst überraschend erotisch-frivole Szenen, die ebenfalls platt bleiben, aber beim Durchhalten der Lektüre helfen. Die Intention, dem Leser in verkürzter Form Gedanken in beinahe lyrischem Format darzubieten, resultiert in redundanten und schlafanstoßenden Weisheiten wie der folgenden (BVT-Ausgabe S. 42): "Selbst die individuellen Eigentümlichkeiten jedes einzelnen zeigen Gleichförmigkeit in ihren Äußerungen, sonst könnten wir uns unseren Bekanntschaften mit den Personen und unserer Beobachtung ihres Betragens niemals ihre Gesinnung erfahren und unser eigenes Benehmen danach einrichten".

Fazit: Zu schönen Bilder hat dieser Roman mir nicht verholfen, lediglich zu Langeweile und einer ab Seite 12 nicht mehr nachlassenden Lesemüdigkeit.
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