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Schön reich - Steuern zahlen die anderen: Wie eine ungerechte Politik den Vermögenden das Leben versüßt
 
 
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Schön reich - Steuern zahlen die anderen: Wie eine ungerechte Politik den Vermögenden das Leben versüßt [Gebundene Ausgabe]

Sascha Adamek , Kim Otto
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (2. Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453162870
  • ISBN-13: 978-3453162877
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 302.324 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Deutschland, die Steueroase für Millionäre

Wer zahlt in Deutschland eigentlich Steuern? Vor allem die Arbeitnehmer. Denen wird jeder Cent sofort vom Lohn abgezogen. Für Millionäre ist Deutschland eine Steueroase. Denn die Finanzämter können schon längst nicht mehr gründlich prüfen. Lasche Gesetze, zu wenig Personal. So haben die Politiker selbst die milliardenschwere Steuerflucht der Reichen organisiert. Ein Insiderbericht aus einem geteilten Land.

Die Parteien überschlagen sich mit Vorschlägen für Steuerreformen: Der einfache Bürger solle doch am Aufschwung teilhaben. Was nicht diskutiert wird: Könnten sich die Reichen nicht so einfach der Besteuerung entziehen, könnten schon jetzt für alle Bürger die Steuern gesenkt werden. Rund 72 Milliarden Euro entgehen dem Staat jährlich, weil die Finanzämter immer weniger Personal haben. Häufig ist das sogar politisch gewollt, denn mit einer großzügigen Steuerverwaltung glauben Bundesländer, vermögende Unternehmer bei der Stange zu halten. Anhand von internen Unterlagen und Gesprächen mit Finanzbeamten, Zollfahndern und Staatsanwälten decken Sascha Adamek und Kim Otto den desolaten Zustand der Steuer- und Kontrollbehörden auf. Zugleich porträtieren sie schillernde Figuren aus der ansonsten verschwiegenen Welt der Wohlhabenden. Sie schildern deren Steuersparmethoden und Raffgier. So entsteht das Sittengemälde einer Elite, die sich schon längst vom Grundkonsens einer sozialen Marktwirtschaft verabschiedet hat.

Über den Autor

Sascha Adamek arbeitet seit fünfzehn Jahren als Journalist und Filmemacher für den Rundfunk Berlin Brandenburg und den WDR, u.a. für die ARD-Politikmagazine „Monitor“ und „Kontraste“. Zusammen mit Kim Otto veröffentlichte er die Bestseller Der gekaufte Staat und Schön reich.

Kim Otto arbeitet seit zwölf Jahren für das ARD-Politikmagazin „Monitor“ und ist Professor für Journalistik an der Hochschule für Medien und Kommunikation, Köln. 2007 wurde er, gemeinsam mit Kollegen aus der „Monitor“-Redaktion, für Recherchen zum Thema „Der gekaufte Staat“ mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Zusammen mit Sascha Adamek veröffentlichte er den gleichnamigen Bestseller sowie den Bestseller Schön reich.

Kim Otto arbeitet seit elf Jahren für das ARD-Politikmagazin „Monitor“ und ist Professor für Journalistik an der Hochschule für Medien und Kommunikation, Köln. 2007 wurde er, gemeinsam mit Kollegen aus der „Monitor“-Redaktion, für Recherchen zum Thema „Der gekaufte Staat“ mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Zusammen mit Sascha Adamek veröffentlichte er den gleichnamigen Bestseller sowie den Bestseller Schön reich.

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von HHarlekin TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Bevor ich das Buch gelesen hatte sah ich die Fernseh-Doku gleichen Titels. Mir war natürlich klar, daß die beiden Autoren Adamek und Otto sich die Stories nicht aus den Fingern gesaugt hatten. Dennoch sind Doku und Buch starker Tobak. Die im Film enthaltenen Fälle findet man auch im Buch. Mittlerweile spricht es sich herum, daß Deutschland irgendwie garnicht mehr so ein Hochsteuerland ist, wie immer angenommen (und wie z. B. in der Propaganda der INSM und der FDP seit vielen Jahren ständig behauptet) - jedenfalls nicht für Multimillionäre und Milliardäre. Und das hat viele Gründe. Z. B. den Grund, daß sich unser Staat von einer flächendeckenden und gerechten Steuererhebung schon längst verabschiedet hat, was die Hoffnung beerdigt, alleine Reformen im Steuerrecht würden schon zu mehr Gerechtigkeit führen. Z. B. den Grund, daß flächendeckend mehr oder weniger stark nahezu alle Länderfinanzbehörden massiv Personal abgebaut haben, und ansonsten oft Anweisungen herausgeben, bestimmtes Klientel doch bitte nicht zu genau zu prüfen. Z. B. den Grund, daß Finanzbehörden mies ausgestattet, und darüberhinaus kaum vernetzt sind, was sie zu zahnlosen Tigern macht. Z. B. den Grund, daß auch Banken zu den Steuerhinterziehungs-Helfern gehören, selbstverständlich mit weitaus besserer Ausstattung als etwa ermittelnde staatliche Stellen. Usw...usf...

Das führt dann u. a. dazu, daß etwa der an der Cote d`Azur lebende Millionär Barski gerade mal 2.300,-- ¤ Steuern auf 26.000 ¤ zu versteuerndes Einkommen zahlt, während etwa eine klassische Mittelschichtfamilie auf 80.000 ¤ Einkommen 16.240 ¤ Steuern zahlt, mehr als das sieben(!)fache wie der o. a. Millionär. Das führt auch dazu, daß Bürger mit 500.000,-- ¤ jährlich fast garnicht mehr überprüft werden, weil die Länder die Erfüllung der entsprechenden Anweisung des Finanzministeriums einfach nicht nachkommen, im Gegenteil. Manchmal wird den Fahndern sogar VERBOTEN, zu ermitteln: Hessen etwa hat bis 2003 15 Steuerfahnder, die sich mit besonders reichen Steuerhinterziehern sehr erfolgreich zu befassen hatten, aus ihren Jobs entfernt. Wir erinnern uns: ein paar besonders renitente Exemplare ließ man auf illegale Weise für verrückt erklären (Übrigens: der die illegalen Gutachten erstellende Psychiater ist mittlerweile rechtskräftig zu einer Geldstrafe verurteilt, im Buch ist dieser Punkt aber noch nicht enthalten). Und ... und ... und ...

Die beiden Buchautoren, die man auch als Mitarbeiter des Polit-Magazins "Monitor" vom WDR her kennt, haben eine Menge unglaubliches, und haarsträubendes Material zusammengetragen.
"Schön reich - Steuern zahlen die anderen - Wie eine ungerechte Politik den Vermögenden das Leben versüßt" heißt das Buch völlig zu recht. Deutschland IST mittlerweile eine Steuer-Oase für Millionäre und Milliardäre, und demzufolge ein Hochsteuerland für Arbeitnehmer und sonstige Mittelschicht-Angehörige, denn irgendjemand muss das alles ja bezahlen. Wenn man diese Berichte der beiden Autoren liest, wird auch Folgendes augenfällig: Gerade in diesen Tagen der Hartz4-Debatte, und dem widerlichen Geschacher darum, wieviel man denn nun den Ärmsten zum Überleben zugestehen möchte, sollte man als Bürger, und gerade als Angehöriger der sog. "Mittelschicht" Bücher wie dieses lesen, denn dann liegt offen zutage, WER die Mittelschicht mithilfe willfähriger Pölitiker nun WIRKLICH ausplündert, oder mit anderen Worten: Es sind NICHT "die da unten, es sind "DIE DA OBEN"! Ja, denn wem haben denn die Absenkung des Spitzsteuersatzes von 53 auf 42 % und die Einführung der neuen 25 %igen von der Einkommenssteuer unabhängigen Abgeltungssteuer für Kapitalerträge genutzt, und wer finanziert sie? Und jegliches Unrechtsbewußtsein sucht man bei DENEN vergeblich.

Das Buch ist absolut lesenswert, aber Vorsicht: Diverse Wutanfälle sind vorprogrammiert. Dazu passende, interessante Literatur: "Der gekaufte Staat" von den gleichen Autoren, "Bank-Räuber" von Leo Müller, "Die Profit-Geier" und "Die geplünderte Republik" von Thomas Wieczoreck, und "Meinungsmache" von Albrecht Müller
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unbedingt lesen 19. Juni 2010
Format:Taschenbuch
Dieses Buch liest sich nicht nur wie ein Wirtschaftskrimi, wie der Klappentext verheißt, sondern ist einer. Hier erfährt man anhand von konkreten Fallberichten, wie unsere Politik eine gerechte Besteuerung der Vermögenden systematisch hintertreibt und der Staat so Jahr für Jahr Milliarden von Steuergeldern verschenkt. Dankenswerterweise ist das Buch jetzt auch als Taschenbuchausgabe erhältlich. Unbedingt lesen - gerade angesichts der aktuellen "Sparpaket"-Pläne unserer Bundesregierung, mit denen die Klientelpolitik zugunsten der Vermögenden nahtlos fortgesetzt wird.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bloss keine Steuern zahlen... 24. November 2009
Von ikeymike
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hat mir offenbart, was ich schon lange befürchtet - mich aber nicht zu glauben getraut habe: Der Bürger hat in unserer Demokratie nichts mehr zu sagen - aber die Zeche darf er zahlen. Warum? Er hat ja keine Wahl! Das ist durchaus politisch zu verstehen. Steuerzahler, welche dies gern sind, sollten allerdings von dieser Lektüre Abstand nehmen. Vermutlich werden sie diesen Staat nicht mehr ganz so gern finanzieren.
Dieses Buch beschreibt, erklärt und belegt anschaulich wer Steuern zahlt und was damit geschieht. Vor allem aber wird beschrieben, warum wer keine Steuern zahlt, und wie er das anstellt. Was dem droht, der Steuern hinterzieht und warum das so ist.
Unter dem Strich dieser Bilanz steht der Titel des Buches: Wer Steuern zahlt ist selber schuld!
Ein absolutes Muss für jeden Steuerzahler!
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Fehler
Dieses Buch hat zu viele sachliche Fehler. Ein Beispiel dafür ist die Abschaffung der Vermögensteuer, welche die Autoren postulieren - das ist falsch, diese Steuer wurde... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von Slide veröffentlicht
Soziale Marktwirtschaft sieht anders aus.
Die Steuern sind zu hoch, lautet ein Werbeslogan, der in Deutschland seit Jahren verbreitet wird. So pauschal und undifferenziert betrachtet sind "die" Steuern... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Artikel 20 Grundgesetz veröffentlicht
Dieses Buch gefunden? Glück gehabt !!!
Ein unglaublich spannend zulesendes Buch über die Steuerwirklichkeit der Bundesrepublik. Wer dieses Buch gefunden, gekauft und gelesen hat, ist ein vielfaches an Erkenntnis... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von TGV veröffentlicht
Selbstprofilierung der Autoren
Ich glaube, der Grund für die Begeisterung vieler Leser dieses Buches liegt darin, dass sie ihre vorgefertigte Meinung durch dieses Buch bestätigt sehen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Rayblue veröffentlicht
Hetzbuch
Völlige Übertreibung und Hetzbuch. Die Wahrheit ist eine andere. Dass bei "großen" politisch auch bei der Steuer gemauschelt wird wie überall im Beamtenstaat... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Steuerberater veröffentlicht
Ein MUSS für Selbstständige und Freiberufler
Nur arme Menschen zahlen steuern - bis zu diesem Buch hielt ich den Spruch für einen bösen Scherz. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2009 von MK aus H
Hier war ein Insider am Werk
Ein voller Griff in das pralle Leben der Finanzämter.
100 % authentisch - 100 % hochinteressant.
Das Buch ist sehr zu empfehlen.
Veröffentlicht am 5. Oktober 2009 von DVB-T User
Gigantisch
Das Buch gehört in einfach in den Bücherschrank jedes kritischen und mitdenkenden Bürgers! Man ahnt es zwar,
bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. September 2009 von Luna0402
Schön reich
Wer zahlt in Deutschland eigentlich Steuern? Vor allem die Arbeitnehmer. Denen wird jeder Cent sofort vom Lohn abgezogen. Für Millionäre ist Deutschland eine Steueroase. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juni 2009 von Isolde Moser
Oder auch: Wieso der Staat häßlich und arm wird
Ob Renovierungen von Schulen, Einstellungen von genügend Lehrern oder ordentliche Bezahlung von Erziehern - auf jede vernünftige Forderung erhält man meist die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juni 2009 von Nessi
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