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Schön blöd
 
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Schön blöd [Gebundene Ausgabe]

Jürgen Bräunlein
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Daß intelligente Menschen sich dumm stellen müssen, um im Fernsehen Erfolg zu haben, beweist Verona!" -- behauptet Ottfried Fischer. Ob's stimmt, ist schwer zu sagen, aber daß mangelndes Talent und fehlender Tiefgang kein Hindernis mehr sind, weiß inzwischen jeder. Machen also Blöde Fernsehen? Nein, ganz so schlimm ist es noch nicht, aber eine ordentliche Portion Unfähigkeit kann zumindest nichts schaden. Nicht das Besondere wird geliebt, sondern der Durchschnitt. Typen mit den gleichen Macken wie man selbst, die es aber trotzdem irgendwie schaffen, ins Fernsehen zu kommen und berühmt zu werden. Die zahllosen Game- und Talkshows sind dafür der beste Beweis.

Das Privatfernsehen schuf sogar einen neuen Typus des Stars: prominent sein durch Gewöhnung. Menschen ohne "Beruf und Berufung", die dem Publikum nichts anderes anzubieten haben außer sich selbst. Gnadenlose Selbstvermarkter, die zwar keinerlei Talent besitzen, aber den festen Willen, berühmt zu werden -- und es auch zu bleiben. Denn wer nur lange genug durchhält, kriegt schon noch irgendwann seine eigene Talkshow. Garantiert!

Mögen Kritiker darin auch erste Anzeichen eines Kulturverfalls erblicken, Jürgen Bräunlein sieht's positiv. Der Medienerfolg der Untalentierten macht uns alle glücklich, und längst proben auch "Intellektuelle den Hüftschwung", entwickelt sich eine "heiße Affäre zwischen Gucci und Adorno". Jürgen Bräunleins Buch Schön Blöd! ist ein lustvolles Plädoyer für den perfektionierten Dilettantismus und eine polemische Abrechnung mit der vermeintlichen deutschen Hochkultur. Seine amüsante Tour durch die Höhen und Tiefen der Medienwelt beweist vor allem eins: Gesendet wird, was gefällt und Spaß macht, und jedes Land hat die Stars, die es verdient. --Stephan Fingerle

Kurzbeschreibung

Plötzlich, scheinbar über Nacht, werden Menschen ohne ersichtliche Talente zu Medienstars. Was passiert da?
Jürgen Bräunlein spürt dem bizarren Phänomen nach. Er untersucht die Wechselbeziehungen zwichen Medienwirkung, Zuschauerinteresse und sich anbahnender Prominenz. Und siehe: Der Medienerfolg der Untelentierten macht uns alle glücklich. Nach dem Motto: erst, wenn etwas richtig schlecht ist, ist es wirklich gut.
'Schön blöd' ist auch eine polemische Abrechnung mit der deutschen Hochkultur und ein lustvolles Plädoyer für eine Alternative: Camp-Kultur.

Der Autor über sein Buch

Die zwei Leitmotive des Buches:
"Wenn die Dankbarkeit vieler gegen einen alle Scham wegwirft, so entsteht Ruhm." (Friedrich Nietzsche)

"Rosa ist gut fürs Hirn." (Barbara Cartland)

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