80 Rezepte aus allen Regionen Indiens, reich bebildert und ausführlich beschrieben.Die Küche Indiens ist so facettenreich wie das Land selbst: Der Norden bietet die reichhaltigen Gerichte Kashmirs, im Osten wird Fleisch, Fisch und Gemüse zu herrlichen Currys und Pilaws verarbeitet, im Nordosten kann man auf eine Fülle von Gewürzen zurückgreifen, der Süden setzt auf die säuerlichen Noten der Tamarinde und im tropischen, von Lagunen und Kokosnusspalmen durchzogene Westen genießt man die Köstlichkeiten aus dem Meer. Neben kurzweiligen Einführungen in jede Region bietet dieses Buch 80 reich bebilderte Rezepte mit ausführlichen Produktbeschreibungen, Zubereitungstechniken und Nährwertangaben.
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Auch all jene, die bereits zahlreiche indische Kochbücher in den Regalen haben, sollten unbedingt Platz schaffen für dieses wunderschöne Neuerscheinung! (Life-Style)
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VonBiene Maya 2013HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENTVINE™-PRODUKTTESTER
Ich bin ein großer Fan der indischen Küche, weil Gewürze eine wichtige Rolle spielen und die Gerichte meist auch sehr gesund sind. Vorab muss ich anmerken, dass ich als Vegetarierin leider recht viele Fleisch- und Fischgerichte in diesem Buch gefunden habe, was ich ein bisschen schade finde.
Das Buch enhält zahlreiche Farbfotografien, u.a. auch sehr hilfreiche Step-by-step-Anleitungen. Besonders interessant fand ich persönlich die verschiedenen Zubereitungsmethoden, die hier auch vorgestellt werden ' z.B. die Methode Reis v.a. durch das Aufnehmen von Wasser zu kochen (und eigentlich nur recht kurz köcheln zu lassen). So bleiben mehr Nährstoffe erhalten. Zu Beginn des Buches erfährt man einiges über Land und Leute, die verschiedenen Regionen und die typischen Gerichte. Man lernt die Gewürze (dafür liebe ich die indische Küche und das macht sie u.a. auch so gesund) und typische Zutaten kennen und erfährt einiges aus der Rubrik Landeskunde ' Geschichte, Religion, Feste etc. Auch Kochtechniken und Utensilien werden erläutert, wobei ich dazu sagen muss, dass ich keine der hier aufgeführten Utensilien besitze und die Gerichte trotzdem ganz gut hinbekommen. Wok und Mörser sollten allerdings schon vorhanden sein.... Schließlich beginnt der nach Regionen gegliederte Rezeptteil: Nordindien (Nudelsuppe mit Hackfleisch, Frittierte Baby-Maiskolben, Fischfilets in einem Mantel aus grüner Gewürzpaste, Regenbogenforelle in Zitronen-Senf-Marinade, Hühnchen mit gebratenen Zwiebeln und Schalotten, Hühnchen in Buttersauce, Königliche Lammkeule, Lamm in reichhaltiger Chili-Tomaten-Sauce, Gemüse-Korma, Indischer Käse mit Bockshornklee und Spinat, Grüne Senfblätter mit Ingwer, Chili und Knoblauch, Gesäuertes Brot ' Naan, Punjabische Maisfladen, Indisches Eisdessert) Nordostindien (Spinatblätter im Teigmantel, Gewürzte Yams-Scheiben, Fisch in scharfer Tomatensauce, Bratente, Zarter Basmatireis mit gewürzter Leber, Rindfleischtopf mit grünen Chilis, Blumenkohl-Erbsen-Kartoffel-Curry, Linsenbratlinge in würziger Tomatensauce, Tomatenchutney mit Palmzucker, Senf und Chili, Gebratene Yamswurzel mit Spinat, Gegarter Reis, Kokosbällchen) Ostindien (Mit Hackfleisch gefüllte Kartoffelbällchen, scharfe Hühnchen-Ei-Wraps, Fischcurry mit aromatischem Gemüse, Garnelen-Pilaw, Angloindisches Hühnchencurry, Hühnchen-Pilaw, Marinierte Lammkoteletts, Kochbananen-Curry, Gemüse in Ingwer-Kreuzkümmel-Sauce, Würzige Linsenpfanne, blättriges Brot aus der Grillpfanne, frittiertes Brot, gedämpfter süßer Joghurt, seidenes Frischkäsedessert) Südindien (gefüllte Fleischbällchen, Linsensuppe mit Tamarinde, Fisch in Kokosmilch mit Tamarinde, Meeresfrüchte in würziger Kokosbrühe, Hähncheneintopf aus Kerala, Hühnchen in Nusssauce, Pilaw mit Lammhackfleisch, Fleischcurry aus Madras, gedämpfte Grießküchlein, Linsen-Tomaten-Auberginen-Curry, Gemüse in Tamarinden-Kokos-Chili-Sauce, Limettenchutney, Zitronenreis, Aprikosendessert, mit Safran aromatisierter Reispudding) Zentralindien (Pastinakenküchlein, gedämpfter Fisch mit Kardamom, Zimt und Nelken, Garnelen-Korma, goldenes Safranhühnchen, königliches Hühnchen-Korma, Lamm in Mangosauce, Lamm mit Safranreis, gefüllte Tomaten, Blumenkohl und Erbsen in Senföl, Sesamkartoffeln in Senföl, knuspriges Fladenbrot mit Kreuzkümmel und Safran, gebackene Chashewrauten) Westindien (würziges Rührei, Garnelenküchlein, Garnelencurry nach Goa-Art, Krabbe in Kokossauce, feuriges Hühnchen aus Kolhapur, gefüllte Wachteln, Schweinefleisch in Knoblauch und Essig, Lamm mit Linsen und Gemüse, würzig gefüllte Bananen, Paprikagemüse mit Cashewkernen, Auberginen-Pickle, karamellisierter Basmatireis, frittierte Bananen)
Wer sich übrigens über den "Rindfleischtopf mit grünen Chilis" wundert (immerhin ist die Kuh in Indien heilig und das Töten von Kühen ist in den meisten indischen Bundesstaaten sogar gesetzlich verboten), dem sei gesagt, dass dieses Gericht aus der Mizoram-Küche stammt - und fast alle Mizos Christen sind, die gerne auch mal Rindfleisch essen.
Ich habe bisher einige Desserts nachgekocht und zahlreiche vegetarische Gerichte. Alle Gerichte sind ziemlich gut gelungen! Die Kokosbällchen sind sehr sehr lecker und einfach herzustellen. Bei jedem Gericht findet man eine ausführliche Nährwerttabelle.
Fazit: Ein sehr schönes Kochbuch, dessen Gliederung nach Regionen mir gut gefällt. Die Gerichte zeigen die Vielfalt der indischen Küche ziemlich gut - allerdings hätte ich persönlich mir etwas mehr vegetarische Gerichte gewünscht, zumal ich weiß, dass gerade die indische Küche in dieser Hinsicht eine Menge zu bieten hat! Aber das ist ja Geschmackssache :-)Lesen Sie weiter... ›
dieses buch ist sehr fleischlastig, obwohl die meisten inder sich die meiste zeit wenn nicht generell vegetarisch ernähren sind hier fast ausschliesslich fleisch-rezepte drin.
kann man ja weglassen oder durch festen paneer oder gar nix ersetzten.
wer also in seiner mittagsmahlzeit fleisch erwartet.....bitteschön
Dieses Buch hat meine Erwartungen weit übertroffen und ist wirklich toll. Es macht allein schon Laune es zu lesen und das nachkochen ist denkbar einfach. Wenn man die meisten Basics an Gewürzen zu Hause hat (Asia Laden und Internet) ist es leicht nach zu machen und die Rezepte sind super lecker!
Wir haben das Kochbuch als Geburtstagsgeschenk für einen guten Freund erworben und die Freude seinerseits war riesig! Bin schon gespannt auf die ersten Resultate :)
VonHelga König#1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 10 REZENSENT
Dieses reich bebilderte Kochbuch wurde von Mridula Baljekar und dem Fotografen Jon Whitaker auf den Weg gebracht und thematisiert "Schätze der indischen Küche".
Zunächst beschreibt die Autorin die indische Küche im Allgemeinen und vergisst nicht zu unterstreichen, dass die traditionelle indische Küche nicht nur sagenhafte Aromen bietet, sondern dazu auch noch sehr gesund ist, größten Wert auf die Frische der Zutaten legt, von denen einigen sogar eine heilende Wirkung zugesprochen wird.
Das Buch ist in regionale Abschnitte untergliedert. Stets wird das Beste aus den verschiedenen Küchen vorgestellt. Man wird kurz über die Besonderheiten der einzelnen Regionen unterrichtet, bevor man sich in die Geschichte, die Religion und die Feste Indiens vertiefen kann. Danach erst erhält man einen allgemeinen Überblick über die regionale Kochkunst und die klassischen Zutaten, die alle sehr gut erklärt werden. Nicht ausgespart bleiben Kochtechniken und Utensilien, von denen ich viele noch nicht kannte.
Die Rezepte sind untergliedert in: Nordindien Ostindien Südindien Zentralindien Westindien
Die Arbeitsschritte werden pro Rezept bestens erläutert. Die Gewürze kann man bei guten Gewürzhändlern oder auch bei Amazon beziehen. Es wird immer kurz erwähnt, woher das jeweilige Gericht stammt. Herausgearbeitet werden die kulinarischen Besonderheiten der Regionen, von denen man sich anschließend im Rahmen der Rezepte überzeugen kann.
Das mit Abstand beste Gericht im Buch stammt aus Zentralindien "Garnelen-Korma", das sehr kalorienarm ist und dabei oberlecker schmeckt. Es enthält u.a.... weißen Mohnsamen und Sesamsamen, auch Mandeln und Ingwer, sowie Knoblauchpüree u.a. mehr. Das Gericht kommt konkret aus Bhopal, der Hauptstadt der zentralindischen Bundesstaaten, die bekannt für ihre hervorragenden Fisch- und Meeresfrüchterezepte sind.
Lecker auch sind die "Garnelenküchlein" aus Westindien, an denen Garam Marsala und frischer Koriander nicht fehlen dürfen. Das Rezept aus Goa soll leicht portugiesisch angehaucht sein.
Ausprobiert habe ich auch das "Rührei auf westindische Art", das mit Koriander, Chilischoten und anderen delikaten Zutaten angereichert wird. Sehr delikat.
Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass das Buch zahlreiche Fleisch- und Geflügelrezepte enthält, aber auch mit vegetarischen Gerichten nicht sparsam umgeht.
Mir allerdings ist ein "Fischcurry mit aromatischem Gemüse" lieber, weil ein solches Gericht leicht aromatisch und kalorienarm ist, ähnlich auch wie "Gedämpfter Fisch mit Kardamom, Zimt und Nelken", der von seinen Aromen her betört. Welcher Wein passt zu einer solchen Speise? Ein Grauburgunder wohl am besten, aber auch ein nicht zu aromenreicher Gewürztraminer ist hier denkbar, meine ich. Diese Weine passen auch zum "Garnelencurry nach Goa-Art". Mit Palmessig gewürzt schmeckt diese Speise besonders interessant.
Wer nach Nachtischen sucht, wird im Buch einige finden, auch ein "Seidenes Frischkäsedessert" mit gerösteten Pistazien mit nur 107 Kalorien pro Portion. Übrigens werden bei jedem Gericht die Kalorienmenge und andere Nährwerte aufgelistet.
Leider sind indische Kochbücher schwer erhältlich im Deutschen. Waren daher richtig begeistert, endlich dieses Buch zu finden, da wir sonst immer auf den englischen Buchhandel zurückgreifen mussten. Das Buch ist nicht nur anspruchsvoll geschrieben - es enthält Hintergrundinformationen über die Küche und Kultur Indiens, die verschiedenen Regionen und Zutaten - hat sehr schöne Bilder und die Rezepte gelingen einfach! Als Asienfan muss ich sagen, dass dieses Buch echt Klasse ist!