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Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller: Der zweite Fall für Carl Mörck, Sonderdezernat Q - Thriller
 
 
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Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller: Der zweite Fall für Carl Mörck, Sonderdezernat Q - Thriller [Taschenbuch]

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: 1. Auflage. (1. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423247878
  • ISBN-13: 978-3423247870
  • Originaltitel: Fasandræberne
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (195 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jussi Adler-Olsen
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Carl Mørck, Leiter des Sonderdezernats Q der Kopenhagener Kriminalpolizei zur Aufklärung alter unaufgeklärter Verbrechen, findet eine zwanzig Jahre alte Ermittlungsakte auf seinem Schreibtisch. Wer sie ihm da hingelegt hat, ist nicht mehr nachzuvollziehen, und was er mit ihr soll, weiß Mørck zunächst auch nicht, denn der darin behandelte Mordfall an einem Geschwisterpaar scheint aufgeklärt: Jemand hat vor Jahren die Tat gestanden und ist seitdem im Gefängnis. Und doch wird Mørck neugierig, befasst sich mit der Akte und stößt bald auf Ungereimtheiten, die darauf schließen lassen, dass der falsche Täter hinter Gittern sitzt, oder zumindest nicht der einzige.

Als Mørck und sein Team (zu seinem kauzigen arabischen Assistenten Hafez el-Assad ist noch die in seine Abteilung zwangsversetzte Sekretärin Rose hinzugekommen, die Mørck jedoch lieber jetzt als gleich wieder loswerden möchte) den Fall aufzurollen beginnen, werden ihnen von höchster Stelle Steine in den Weg gelegt. Denn die damaligen Verdächtigen, die zur Tatzeit noch Schüler eines Eliteinternats waren und seinerzeit allzu schnell von aller Schuld reingewaschen wurden, sind heute respektabelste Mitglieder der dänischen Gesellschaft. Doch Mørck lässt nicht locker, und je tiefer er in diesen alten Fall und die Vergangenheit dieser feinen Herren vordringt, desto klarer wird ihm, dass es längst nicht nur um diesen einen Doppelmord geht – und dass er es mit kranken, mitleidlosen, ihren Kick im Töten suchenden Menschen zu tun hat, die eine große Gefahr darstellen.

Es sind zwei Ambivalenzen, die dieses Buch aus der Masse der Thriller herausheben: Da ist zum einen der Kontrast zwischen dem Ernst des Themas – Adler-Olsen verhandelt hier, auch wenn er es nicht ganz bis in die Tiefe auslotet, nicht weniger als das in Menschen schlummernde abgrundtief Böse – und der Leichtigkeit und dem ironischen Humor, mit dem Kommissar Mørck den Fall angeht und sich dabei immer wieder mit Assad und Rose kabbelt. Und da ist zum anderen die schwer erträgliche Zwiespältigkeit, der man als Leser einer der Figuren gegenüber ausgesetzt ist, die als die Personifizierung der Gefühllosigkeit und der Lust am Quälen gelten muss und der man doch, da sie selbst eine geschundene Seele ist und sich eine harte Sühne auferlegt, Mitleid und Sympathie entgegenbringt. Das macht den Roman richtig stark. -- Christoph Nettersheim

Pressestimmen

»Der Krimi ist einer der stärksten, spannendsten, irrwitzigsten der letzten Zeit.«
Michael Kluger, Frankfurter Neue Presse 18.08.2010

»Den diesjährigen Sommerhit landet der Däne Jussi Adler-Olsen, gleichwohl sein Roman ‚Erbarmen’ schon im September 2009 erschienen ist. Seit sechsundvierzig Wochen steht der Thriller auf der ‚Spiegel’-Bestsellerliste. In diesen Tagen erscheint Band zwei ›Schändung‹ ...«
Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeinen Zeitung 19.08.2010

»Auch in seinem zweiten Roman, "Schändung", schickt Adler-Olsen seinen Kommissar wieder in die Abgründe der feinen dänischen Gesellschaft. (...) Das Verbrechen ist ein Oberschichtsphänomen. Begangen von Menschen, die glauben, sich von jeder Verantwortung freikaufen zu können. (...) Adler-Olsens Blick auf seine Heimat ist ebenso pessimistisch wie die Sicht Henning Mankells auf Schweden. Ystad, die südschwedische Kleinstadt, in der Kurt Wallander seine Fälle löste, scheint in demselben Land zu liegen wie Adler-Olsens Kopenhagen.«
Joachim Kronsbein, Spiegel 19.07.2010

»Der Roman ist ein echter Thriller - es wird den Lesern schwer fallen, ihn aus der Hand zu legen, bevor die letzte Seite gelesen ist.«
Roland Krüger, DeutschlandRadio Kultur 13.09.2010

»Atemberaubende Spannung, bis zum fulminanten Showdown am Ende.«
WDR5 Literaturmagazin 28.08.2010

»'Schändung' ist ein echter Page-Turner.«
Maren Ahring, NDR Kultur 01.09.2010

»Perfekt für: Unerschrockene. Und Leute, die sich gern erschrecken.«
BRIGITTE 20.10.2010

»Mitreißend und intelligent: Adler-Olsen ist der Star am Krimi-Himmel.«
Christoph Schröder, Journal Frankfurt 22.10.2010

»Es muss ordentlich krachen. Und genau das ist es ja auch, was wir von ihm wollen.«
Katharina Granzin, die tageszeitung 13.11.2010

»Ein faszinierend aufwühlendes Lesevergnügen.«
Katrin Kaiser, Abendzeitung München 18.11.2010

»Der Adler namens Jussi ist gelandet. Punktgenau.«
Werner Krause, Wiener Zeitung 24.11.2010

»Der nächste Serientäter des skandinavischen Krimis. Und weil er so perfekt perfide Fälle konstruieren kann, lief er Kollegen wie Stieg Larsson oder Henning Mankell in diesem Jahr den Rang ab.«
Jobst-Ulrich Brand, Focus 20.12.2010

»Jussi Adler-Olsen erzählt davon, wie Gewalt entsteht in einer Gesellschaft.«
Elmar Krekeler, Welt am Sonntag 26.12.2010

»Galliger Thriller, der trotz des leichten Tons und des ironischen Humors nichts weniger verhandelt als das abgrundtief Böse.«
Stiftung Lesen Januar 2011

»Eine perfekt und einfallsreich durchkomponierte Story, beste Unterhaltung mit hohem Nervenkitzel-Faktor.«
Bücher Januar - Februar 2011

»›Schändung‹ von Jussi Adler-Olsen ist ein spannendes Buch. Ein Thriller, der nicht zuletzt auch von den fein herausgearbeiteten Kontrasten zwischen dem abgrundtiefen Bösen auf der einen und dem humorvollen Glauben an die Gerechtigkeit und das Gute im Menschen auf der anderen Seite.«
grenchen.net 29.08.2011

»Markenzeichen des dänischen Autors: Er schreibt ›bestialisch-böse‹, so ein Kritiker. Aber es sind auch sein versteckter Humor, seine immer wieder eingebauten Kommentare zur politischen und gesellschaftlichen Situation in Dänemark und sein genauer Blick auf die Befindlichkeiten, die seine Bücher so außergewöhnlich machen.«
Nicole Rodriguez, hr-online, Buchmesse 2010 10.10.2010

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Jagdgebiete, 6. Januar 2011
Von 
S.D. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller: Der zweite Fall für Carl Mörck, Sonderdezernat Q - Thriller (Taschenbuch)
"Schändung" ist nach "Erbarmen" der zweite Band aus der Reihe rund um Carl Mörck und sein Sonderdezernat Q des dänischen Autoren Jussi Adler-Olsen.

Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Falles für das Sonderdezernat Q ist der Fortbestand gesichert. Gemeinsam mit seinem Assistenten Assad soll Carl auch weiterhin an alten und nicht aufgeklärten Fällen arbeiten. Zur Unterstützung wird ihnen noch die Sekretärin Rose zugewiesen, die ein recht loses Mundwerk hat und ihre frühere Stelle nicht ganz freiwillig aufgegeben hat.
Eigentlich hat die Akte auf Carls Schreibtisch nichts zu suchen, denn im Fall von zwei ermordeten Jugendlichen sitzt schon seit langem ein verurteilter Mörder im Gefängnis, der sich zu den Taten bekannt hat. Doch anscheinend möchte jemand den Fall neu aufgerollt sehen und auch Carl und Assad kommen schnell Zweifel, ob da wirklich die richtige Person im Gefängnis sitzt. Bald ist klar, wer hier noch als Verdächtiger in Frage kommt, aber die Namen sorgen für einige Brisanz. Die Ermittlungen werden von höchster Stelle blockiert, doch so schnell geben Carl und sein Team nicht auf ...

Schon mit "Erbarmen" konnte mich Jussi Adler-Olsen absolut überzeugen. Mit "Schändung" ist ihm eine würdige Fortsetzung gelungen, auch wenn sie meiner Meinung nach nicht ganz an den Vorgänger heran reicht. Die Schuldfrage ist hier recht schnell geklärt, erfährt der Leser doch auch aus Sicht der Verdächtigen von den Ereignissen. Spannend ist jedoch, wie sich das Gesamtbild ergibt und die flüchtige Kimmie sich darin einfügt.
Überzeugen können hier auch die Figuren, wobei für meinen Geschmack etwas zu viel Augenmerk auf die "Bösen" gelenkt wird. Dadurch fällt "Schändung" teilweise auch sehr brutal aus, da nicht nur Tatorte beschrieben werden, sondern die Verbrechen an Mensch und Tier selbst.
Wer jedoch Thriller mag, in denen es ruhig etwas härter zugehen darf, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Fall für das Sonderdezernat Q.
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137 von 172 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Super Fortsetzung, 18. August 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller: Der zweite Fall für Carl Mörck, Sonderdezernat Q - Thriller (Taschenbuch)
Mit seinem zweiten Buch "Schändung"hat sich der Autor Jussi Adler Olsen meiner Meinung nach noch einmal enorm gesteigert,sowohl was die Spannung der Geschichte angeht,alsauch bei der Beschreibung des ermittelndes Trios. Denn Carl Morck und Assad werden in diesem Fall noch von der frisch zum Team gestoßenen Sekretärin Rose unterstützt, einer sehr eigenwiligen Person, die Morck lieber heute als morgen wieder loswerden möchte. Doch bei den Ermittlungen zu ihrem neuen Fall, stellt sie sich als starke Stützte des Teams heraus.

Assad findet auf seinem Schreibtisch die Akte eines zwanzig Jahre zurückliegenden Falles, der eigentlich als abgeschlossen gilt.Doch irgend jemand scheint ein Interesse daran zu haben, dass dieser Fall noch einmal aufgegriffen wird. Trotz Intervention von höchster Stelle, ermittelt der eigenwillige Morck weiter, für den verbotene Ermittlungen erst recht den gewissen Reiz ausmachen.

Ein totes Geschwisterpaar, dass auf brutalste Art und Weise umgebracht wurde, stellt sich nur als Anfang einer Mordserie heraus, die vor zwanzig Jahren verübt wurde.Bei den Ermittlungen stoßen Morck und Assad immer wieder auf sechs junge Leute, die sich aus einem Eliteinternat kannten.Alles junge Leute aus wohlhabenden Elternhäusern, in denen neben Geld auch Gefühle nie eine Rolle spielten. Die gefühlskalten Eltern erzogen ihre Kinder zu mitleidlosen, machtgierigen Geschöpfen, die ihren Kick nur in der Erniedrigung ihnen Untergebener finden. Doch diesen Leuten, die mittlerweile hoch angesehene Geschäftsleute und Stützen der Gesellschaft sind etwas nachzuweisen,erweist sich als sehr schwierig.Doch die Gemeinschaft von damals, die sich ewige Treue und Zusammenhalt schwor,zeigt erste Risse. Eins ihrer Mitglieder hat sich abgesetzt und sinnt auf Rache. Was ist passiert?

Von Anfang an spannend und gut konstruiert zeigt sich der neue "Adler Olsen". Die Charaktere werden wunderbar beschrieben und der Fall jagt dem Leser so manchen Schauer über den Rücken. Am Ende kommt es zu einem regelrechten Show down, der ein unerwartetes Ende nimmt.

Herausragend sind auch die immer wieder eingestreuten ironischen Kommentare und Gedankengänge des ermittelden Kommissars, die mich so manches Mal laut auflachen ließen.

Alles in allem ein fantastisches Buch, dem hoffentlich noch viele folgen werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Besser als Teil 1, 9. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q Thriller: Der zweite Fall für Carl Mörck, Sonderdezernat Q - Thriller (Taschenbuch)
Ich habe dem 1. Teil schon 5 Sterne verliehen, deshalb leider nicht mehr steigerungsfähig.

Dieser 2. Teil hat mir sehr viel besser gefallen, da der Kriminalfall nicht wie im 1. Teil privater Natur ist, sondern von immenser gesellschaftlicher Brisanz.

Offensichtlich gibt es hier sehr viele Leser, die das Sujet für übertrieben oder klischeehaft halten. Die sollten ihre Augen mal wirklich öffnen, was angesichts dessen, was unser Staatsoberhaupt so gerade treibt, nicht so schwer sein sollte.

Macht korrumpiert. Da kann sich ja jeder an die eigene Nase fassen. Wer würde gewisse Mittel wie Geld, Einfluß etc. nicht für seine persönlichen Zwecke nutzen, wenn sie ihm denn in die Wiege gelegt werden.

Denkt mal an die ganzen Banker, die Milliarden verzockt haben. In den Romanen von Dostojewski oder Thomas Mann hätten die sich die Pistole in den Mund gesteckt. "Ehre" scheint heutzutage bei vielen machtvollen Menschen kein wertvoller Begriff mehr zu sein. Zynismus stattdessen. Belohnung, wo Bestrafung angemessen wäre. Kein Wunder.

Der Roman von Adler-Olsen macht aber gar kein Faß auf. Das Ganze wird sehr unaufgeregt erzählt. Das Hauptaugenmerk gilt der polizeilichen Ermittlungsarbeit. Endlich mal wieder darf man dabei sein, wenn ordentlich recherchiert wird, Bekannte, Eltern, Freunde, Arbeitgeber, Feinde, Ex-Polizisten, Kinder, Ex-Frauen, Nachbarn, Ärzte und Krankenschwestern etc. ausfindig gemacht und verhört werden. Das kommt leider in den wenigsten Krimis noch so vor. Nachvollziehbar, erdig, große Klasse.

Und witzig. Der trockene Carl Morck ist kein Strahlemann, sein Assistent Assad kein Fall für irgendeinen Integrationsbeauftragten. Das kleine Team erhält noch Zuwachs durch Rose, die Carl prima Paroli bietet. So wurschteln sie sich dahin in ihrem Keller, aber mit Grips und gesundem Menschenverstand.

Sehr sympathisch, freue mich auf Teil 3.
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