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Schänderblut Broschiert – 25. Juni 2013


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Produktinformation

  • Broschiert: 332 Seiten
  • Verlag: Festa Verlag; Auflage: 1. (25. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386552219X
  • ISBN-13: 978-3865522191
  • Originaltitel: Succulent Prey
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2,5 x 19,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 60.871 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wenn Wrath James White Dich nicht erschaudern lässt, dann sitzt Du am falschen Ende des Leichenwagens.« (Jack Ketchum)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Borussen-Fohlen am 23. Juli 2013
Format: Broschiert
Bevor schockierte und völlig verstörte Leser diesen Roman im Nachhinein in der Luft zerreißen, und sich über die gelesenen Abscheulichkeiten auslassen, sollten vielleicht im Vorfeld der Rezension ein paar kleine Angaben zu diesem Buch gemacht werden. Schänderblut" ist die Palingenese des Kannibalismus in Verbindung mit abartigstem Sex, Mord und Vergewaltigung in der reinlichsten und explizitesten Form...Wer damit ein Problem hat, Finger weg von diesem Roman.

White Wrath James geht in "Schänderblut" sofort in die Vollen, schleudert dem Leser katapultartig von Beginn an seine erschreckenden und vor Blut triefenden Phantasien um die Ohren, konfrontiert sie absolut kompromiss- und schonungslos mit den Gräueltaten, welche sich von Seite zu Seite immer mehr steigern. Geschürt wird dieses Feuer des Bösen mit einer kraftvollen und einschüchternden Sprache, die ihresgleichen sucht, und die diesen Roman erst richtig wirken lässt. Es liegt so viel aggressives Potential in den Figuren und ihrer Körpersprache, dass es einem beim Lesen schaudert. Jedwede Rücksichtnahme auf das Wohlbefinden seiner Leserschar...Fehlanzeige.
In White Wrath James Roman gibt es keine guten Figuren, sie bewegen sich alle am Abgrund und werden in den meisten Augen als wahrer Abschaum gesehen, als Menschen, die es bereits hinter sich haben. Aber, und auch das zeichnet einen guten Schriftsteller aus, man akzeptiert diese Situation und verbündet sich schnell mit einer der ihm zur Verfügung gestellten Figuren, ob nun böse oder nicht.

Trotz des hohen Gewaltpotentials - oder vielleicht auch gerade deswegen - welches dauerhaft zugegen ist, fesselt der Roman unglaublich.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Horror and more am 6. Juli 2013
Format: Broschiert
Joseph Miles, kurz Joe genannt, hat ein Problem. Allerdings geht es hier nicht um banale Dinge wie Mietschulden oder Liebeskummer. Joe ist ein Menschenfresser. Um es genauer zu erklären: Joe liebt es nicht nur, Menschenfleisch zu verzehren, es ist seine absolute sexuelle Erfüllung. In seiner Kindheit von einem kannibalistischen Sadisten gefoltert und missbraucht, sieht er sich nun selbst mit diesem mörderischen Verlangen konfrontiert, das von Tag zu Tag stärker und unkontrollierbarer wird. Einzig seine Theorie, unter einem möglicherweise heilbaren Virus zu leiden, der von seinem Peiniger auf ihn übertragen wurde, bewahrt ihm einen kleinen Rest Menschlichkeit. Wird der Tod von “Patient Null” ihn heilen? Joe macht sich auf den Weg, um es herauszufinden.

Ohne Zweifel hält die Inhaltsangabe des Romans “Schänderblut” von Wrath James White, was sie verspricht.
Wir betreten hier eine erbarmungslose Welt aus Blut, Fleisch, Schmerz und Sex. Der Klappentext dieses Buches lügt nicht und sollte vorab alle Leser mit empfindlichen Mägen und noch empfindlicheren Moralvorstellungen aussortieren. Allen, die es trotzdem wagen, sei an dieser Stelle gesagt “Heult nicht rum! Ihr wurdet gewarnt.”
Nun wird wahrscheinlich jeder, der schon Kannibalen-Stories gelesen hat denken: Ach, das kennen wir doch schon zur Genüge – nichts Neues. An dieser Stelle möchte ich diesen Gedanken direkt abwürgen, denn das stimmt so nicht.
Der Autor beschreibt nicht nur sehr detailliert die brutalen Szenen, es reiht sich nicht ein Splatter-Event an das Nächste und es wird nicht einfach nur sinnlos ein Mensch nach dem anderen gefressen. Hier ist sehr viel mehr geschehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jessi's Bücherregal am 15. September 2014
Format: Kindle Edition
Joseph Miles wurde in seiner Kindheit von dem Kinderschänder Damon Trent entführt und brutal missbraucht. Joe wurde nach einigen Tagen des Martyriums freigelassen und ist das einzige überlebende Opfer des Monsters.
Jahre später entdeckt Joe, das auch er sich verändert und seine Lust auf Menschenfleisch wächst…

Whites Schreibstil überzeugte mich schon bei „Der Totenerwecker“ und „Sein Schmerz“. Auch bei „Schänderblut“ konnte ich mich meiner morbiden Faszination für Whites Gedankenwelt nicht entziehen.

Die detailreichen Formulierungen lassen das Leserherz von schmatzigen Lektüren höher schlagen und man versinkt von der ersten Seite an in Joes absurde Welt.

Joe als Hauptprotagonist ist ein sehr ausgefeilter Charakter und trotz seines Heißhungers auf Menschenfleisch und abartigen sexuellen Neigungen, verliert er nicht vollends seine Menschlichkeit.
Doch seine stetig steigende Lust nach den fleischigen Gelüsten, lässt Joe immer tiefer in seine kranken Fantasien tauchen und er verliert immer mehr die Kontrolle über sich und sein Handeln.

„Schänderblut“ polarisiert und vereint den Genuss von Menschenfleisch, verstörendem Einfallsreichtum, sexuellen Abartigkeiten und den Abgründen der menschlichen Seele zu einem unterhaltsamen Schmöker. Ein „Muss“ für Fans des Genres.

Einen Stern Abzug gab es für die Umsetzung der Geschichte. Für mich kommt ein richtig gutes Buch, nicht nur mit Abartigkeiten und perversen Ideen aus.
Zwar versucht White mit seinen sehr heftigen Ausführungen, die leicht schwächelnde Story zu kaschieren, aber für mich persönlich hätte ich mir da etwas mehr Hintergrund gewünscht.

Fazit:
Wer das Extreme liebt, ist mit „Schänderblut“ bestens bedient. Leider konnte mich die Geschichte an sich nicht vollends überzeugen. 4 Blutsterne.
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