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"Schämen muss man sich für dich!": Meine Eltern haben mich nie geliebt: eine schmerzhafte Erkenntnis - und ihre befreiende Wirkung
 
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"Schämen muss man sich für dich!": Meine Eltern haben mich nie geliebt: eine schmerzhafte Erkenntnis - und ihre befreiende Wirkung [Broschiert]

Margit A. Bacher
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 128 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 3., Aufl. (25. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3837053997
  • ISBN-13: 978-3837053999
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 293.807 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Um von ihren Eltern geliebt zu werden, unterdrückte Margit A. Bacher ihre wahren Gefühle und Bedürfnisse und versuchte, nur mehr die Wünsche und Erwartungen ihrer Eltern zu erfüllen. Der Preis, den sie dafür bezahlte, war hoch: Sie litt jahrzehntelang an innerer Unruhe, unter diversen Zwängen, Süchten und Essstörungen, erkrankte immer wieder an Depressionen und zuletzt an einer Psychose. Zudem war sie immer wieder auch körperlich krank und hatte nur unglückliche Beziehungen mit Männern, von denen sie emotional abhängig war. Nach jahrelanger und intensiver Suche erkannte sie die Quelle ihrer Leiden und Abhängigkeiten und wie sie sich davon befreien konnte. Im Buch erzählt sie vom schwierigen, aber erfolgreichen Weg zu ihrem eigenen Selbst.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gleich vorweg: Ich habe das Buch gierig gelesen, so spannend und aufschlussreich habe ich es gefunden.
Margit A. Bacher beschreibt sehr eindringlich, wie sehr sie sich als Kind bemühte, die Erwartungen ihrer Eltern zu erfüllen, um von ihnen geliebt zu werden. Aber ihre Bemühungen fruchteten nichts, ihre Eltern nahmen ihre Bemühungen nicht einmal wahr. Als Konsequenz dieses angelernten Verhaltens bemühte sie sich auch in ihrem weiteren Leben, die Erwartungen und Wünsche von anderen Menschen zu erfüllen, weil sie sich nur so vorstellen konnte, von jemandem geliebt zu werden. Die Liebe suchte sie immer bei Menschen, die sie ihr nicht geben konnten. Sie sah ihr Dilemma, konnte es sich aber nie erklären. Sie heiratete einen Mann, der sie, ebenso wie ihre Eltern, nicht wahrnahm und sie in ihrem wahren Wesen und Bedürfnissen ignorierte und zurückwies.
Sie beschreibt, wie sich immer dann, wenn sie nicht in Einklang mit ihren wahren Gefühlen lebte, erkrankte: psychisch oder körperlich oder beides. Eindringlich, spannend und sehr gut nachvollziehbar analysiert sie die Zusammenhänge zwischen der sozialen Umgebung und ihrem Befinden. Ein Meisterstück ist ihr meiner Meinung nach bei der Beschreibung ihrer Zwänge und ihrer Psychose gelungen. Besser könnte es ein Psychologe nicht beschreiben. Was mich an dem Buch gerührt hat, ist die Tatsache, dass es ihr gelungen ist, niemanden für ihr Leiden anzuklagen. Sie wollte, wie sie selbst schreibt, einfach verstehen, warum sie wie geworden ist und warum sie so häufig erkrankte. Auf dieser Basis konnte sie erstmals den Schmerz über die erfahrenen Kränkungen erleben und sich so von ihrem Mann trennen und sich von ihren körperlichen und seelischen Beschwerden befreien.

Ich habe viel gelernt aus diesem Buch und sehe vieles seitdem anders. Meiner Meinung nach leistet das Buch auch einen unschätzbaren Beitrag zur heutigen Diskussion über schwierige, depressive, koma-saufende Jugendliche. Sie zeigt auf wunderbare Weise, dass wir Menschen dazu verdammt sind, unser wahres Wesen zum Ausdruck zu bringen, nur dann können wir ein einigermaßen glückliches, gesundes, erfülltes Leben leben. Ich kann das Buch nur jedem dringend empfehlen! Man muss sich nicht schämen für sie, Frau Bacher oder wie auch immer sie heißen, sondern ihnen danken, dass Sie dieses Buch geschrieben haben. Mir hat es schon jetzt geholfen!!!

Christa
War diese Rezension für Sie hilfreich?
28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
lesen 8. Oktober 2008
Ja, genau das ist es, was Margit A. Bacher beschreibt: Wenn wir nicht
wahrgenommen werden, wie wir sind, werden wir krank oder fühlen uns sonst
unwohl. Das Problem ist: Wir verlernen, unsere eigenen Gefühle zu erkennen, wenn
wir schon als Kinder gelernt haben, die eigenen Gefühle zu unterdrücken. An den
Folgen leiden wir ein Leben lang und wir verstehen dann nicht mehr, warum wir
depressiv sind, rauchen, saufen, psychotisch werden usw.. Was Arno Gruen meiner
Meinung nach etwas zu wirr beschreibt, ist in diesem Buch total anschaulich
beschrieben. Meine Empfehlung lautet: Lesen, lesen, lesen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Frida
Von Amazon bestätigter Kauf
Margit A. Bacher zeigt in sehr eindringlicher und zutiefst berührender Weise, welch enorme Anstrengungen und Entbehrungen sie schon als kleines Mädchen auf sich nahm, um die Liebe
ihrer Mutter zu erringen, die ihre Annäherungsversuche immer wieder zurückwies und jede
geäußerte Freude des kleinen Mädchens sofort bestrafte , indem sie sie tief beschämte. Die
familiäre Atmosphäre war vom totalitären Herrschaftsanspruch ihrer Mutter geprägt, die das
Äußern von eigenen Wünschen und Bedürfnissen mit Ausgrenzung aus der Familie, Hohn und
Spott beantwortete. Das Unterdrücken aller gesunden Emotionen wie Wut, Zorn und Trauer
hingegen wurde als Tugend oder 'Normalsein' deklariert, so beschreibt es Frau Bacher in vielen
anschaulichen Beispielen. Das Leben neben einer Mutter, die ihre Kinder überhaupt
nicht verstehen, noch Freude an ihnen haben kann wird hier auf eine sehr offene und intensive
Weise dargestellt. Das fast völlige Fehlen von Zärtlichkeit und Zuwendung und die nahezu
unglaublich ausgeprägte Fähigkeit von Kindern mit den geringsten Zeichen von Zärtlichkeit
auszukommen und deshalb überleben zu können, wird von Frau Bacher wirklich berührend
geschildert. Ein klares und ehrliches Zeugnis einer tragischen Kindheit voller Entbehrungen und der ungewöhnliche Mut einer sensiblen und hochintelligenten Frau, die zu einer enormen
Selbstreflexion fähig ist, machen dieses Buch sehr lesenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Seltsames Buch
Viele aha- Erlebnisse - Überschneidungen - aber die befreiende Erkenntnis vermisse ich auch.
Ich würde mich gerne mit der Autorin drüber austauschen . . . . .
Vor 8 Monaten von Fatima veröffentlicht
Einfach geschrieben; etwas übertrieben
Das Buch ist leicht zu lesen und ich hab es auch ziemlich zügig "verschlungen". Finde es aber etwas übertrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Andrea Meier veröffentlicht
Lohnt sich nicht
Das Buch ist eine Anhäufung puren Selbstmitleids. Sicherlich mag die Autorin das alles so wie niedergeschrieben empfunden haben, aber als Leser verfällt man mehr als... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Andrea Eichinger veröffentlicht
Ein fader Nachgeschmack bleibt
Ich hatte mich von den (bis jetzt) ausschließlich guten Rezensionen leiten lassen, dieses Buch zu kaufen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von A. Bold veröffentlicht
tolles Buch
Ich habe das Buch an einem Tag gelesen und bin begeistert. Besonders spricht es mich an, dass es nicht sexuellen Missbrauch oder krankenhausreifer Schläge Bedarf, um einer... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Sandra Odenthal veröffentlicht
"Schämen muss man sich für Dich"
Durch Zufall bin ich hier zu diesem Buch gekommen und es ist einfach super. Über schmerzliche Erfahrungen zu sich selber zu kommen, ist sehr gut beschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von R. Kehl veröffentlicht
Sehr hilfreich
Das Buch ist einfach geschrieben, kein literarisches Werk. Dafür zeigt die Autorin eine große Offenheit, schildert ihre Probleme und Erlebnisse mit psychologischem... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Leonie Sauer veröffentlicht
ein augenöffner!!!
Ein wunderbares buch!!! hat mir sehr sehr gut gefallen. bücher wie diese sollten viel öfter geschrieben werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. März 2009 von Begeisterte Leserin
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