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Der Schädeltypograph: Der Gutenberg-Krimi
 
 
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Der Schädeltypograph: Der Gutenberg-Krimi [Gebundene Ausgabe]

Jens Schumacher , Jens Lossau
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 226 Seiten
  • Verlag: Societäts-Verlag (April 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3797308019
  • ISBN-13: 978-3797308016
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,4 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 684.387 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Angst geht um am Rhein: Erst werden aus dem Gutenberg-Museum in Mainz unersetzliche Drucktypen entwendet, bleierne Werkzeuge aus der Frühzeit der schwarzen Kunst. Als Nächstes entdeckt eine morgendliche Spaziergängerin auf dem Zentralfriedhof ein halbes Dutzend Leichen, die ihren Gräbern entrissen wurden. Und schließlich geschieht ein Mord an einem 23-jährigen Studenten; bei der Autopsie wird festgestellt, dass ihm mit brutalster Gewalt bleierne Lettern in den Kopf getrieben wurden -- die Schlagzeilen warnen vor dem "Schädeltypographen".

Die örtliche Polizei ist -- wen wundert's -- überfordert. Dergleichen geheimnisvolle Gewaltverbrechen sind in Deutschland keine Ausnahme, und so existiert auch eine entsprechende bundesweite Sonderkommission, die SK 66. Umgehend werden zwei Beamte nach Mainz entsandt. Das Duo Passfeller und Grosch übernimmt den Fall, auch wenn das der örtlichen Polizei -- wen wundert's -- nicht behagt. Und es dauert nicht lange, bis sie auf eine Spur stoßen, die bis in Gutenbergs Zeit führt. Allem Anschein nach trieb im 15. Jahrhundert eine Sekte ihr Unwesen, die einen vorzeitlichen Gott namens Morgáthoan wieder erwecken wollte. Und die beiden Sonderkommissionäre befürchten, dass ein oder mehrere Wahnsinnige genau das im Mainz der Gegenwart erneut versuchen möchten.

Kathy Reichs trifft Stephen King trifft Monty Python -- mit diesem Spagat könnte man versuchen, den vielfältigen Einflüssen gerecht zu werden, die in diesem Roman zu finden sind. Die Autoren -- die wirklich beide Jens heißen, im selben Jahr geboren sind und im Rheinhessischen wohnen -- haben bisher mit den beiden Erzählungssammlungen Kanon der Melancholie und Entitäten auf sich aufmerksam gemacht. Der Schädeltypograph wird zwar als braver Regionalkrimi vermarktet, ist aber eher ein harter Thriller, der auch in eine ambitionierte Horror-Reihe passen würde. Passfelder und Grosch sind zweifellos durch Akte X inspiriert, mit einer ordentlichen Portion deutscher Poltrigkeit und respektlosem Klamauk angereichert. Wir haben es schon immer geahnt: Auch in deutschen Großstädten lauert das Unheimliche. In Schumacher und Lossan hat es seine Chronisten gefunden. --Hannes Riffel

Kurzbeschreibung

Ein Serienmörder geht um in der Stadt Gutenbergs!
Nacht für Nacht werden Leichen gefunden, denen mit Drucktypen aus Gutenbergs Werkstatt lateinische Sentenzen die die Schädeldecke gemeißelt wurden. Die Polizei findet zwar viele Hinweise, aber keinen Täter. Einzig zwei Sonnderkommissare der geheimen SK 66 bringen Licht ins Dunkel einer Verschwörung, deren Wurzeln weit in die Vergangenheit reichen und schließlich stellt sich die Frage: Was verbindet Johannes Gutenberg mit dem Verbrechen?

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Brillanter Mainz-Thriller, 15. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Der Schädeltypograph: Der Gutenberg-Krimi (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich ein ärgerliches Buch - denn es gibt nichts zu bemängeln; bietet es doch Spannung bis zur letzten Seite mit einem furiosen Finale sowie detailgetreue, atmosphärisch-dichte Beschreibungen und witzige Dialoge.
Dem Autoren-Duo ist eine völlig neue Qualität des Genres "Regional-Krimi" gelungen; dieser Mainz-Thriller verdient das Prädikat HOECHST LESENSWERT!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Abend ward gerettet! Dank Lossau&Schumacher!, 25. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Der Schädeltypograph: Der Gutenberg-Krimi (Gebundene Ausgabe)
Wenn die Tage kürzer werden, will man desabends auch gerne in einem guten Buch schmöckern. Doch allein manchmal liegt am Bette nichts parat was zur Lektüre lohnt. Doch unlängst wurde mir ein Ehrentag gefeiert und an selbigem bekam ich dieses Buch dieses fürwahr solitären Autorendoppels: Dank an Sie von hier aus: selten so vergnügsam die Lesnacht verbracht wie mit dem "Typographen". Da juckt einem fast der Wanderschuh und man möchte ins trefflich und herzlich beschriebene Mainz, die Stadt Gutenbergs, reisen und sich an den Orginalschauplätzen umtun (und vielleicht gar hoffen, daselbst auf die beiden kongenialen Jense zu stoßen)! Heureka, kurz ein großer Wurf.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Rasanter Thriller von internationalem Format!!, 17. Mai 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Schädeltypograph: Der Gutenberg-Krimi (Gebundene Ausgabe)
Wow! Ich muß zugeben, dass ich beeindruckt bin. Was erwartet man von zwei Autoren, wenn sie a) verteufelt jung und b) aus Deutschland sind? Na, jedenfalls bestimmt, nicht, dass sie einen der besten Krimis hinlegen, die ich in diesem Jahr bisher gelesen habe. Allein die Grundidee ist ein Kracher: Ein Irrer entwendet die Originaldrucktypen von Johannes Gutenberg aus einem Museum, um damit Studenten lateinische Beschwörungsformeln in die Schädel zu meißeln! Wer ist er? Was bezweckt er damit? Und vor allem: Wird man ihn fassen?
"Der Schädeltypograph" ist - rein vom Handlungsschauplatz her betrachtet - sicherlich ein Regionalkrimi, aber darüber hinaus ist er noch viel mehr: das Buch ist witzig, spannend und voller unerwarteter Wendungen und falscher Fährten. Ich habe mich von den zahlreichen Clues, dem geschichtlichen Hintergrund und den liebevoll gezeichneten, absonderlichen Charakteren mehr als einmal an John Dickson Carr erinnert gefühlt. Dargeboten wird das Ganze allerdings bei weitem moderner - etwa so, als hätte Stephen King versucht, einen klassischen Krimi zu schreiben. Definitiv jedenfalls DIE Krimi-Überraschung aus unserem für die Spannungsliteratur eigentlich längst verloren geglaubten Land! (Und schick aufgemacht ist das Buch außerdem noch.)
Ergo: Krimifreunde zugeschlagen!
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