Ich habe mir diese Platte vor gut zwei wochen gekauft und höre sie seit da an rauf und runter! Am Anfang war ich einbischen skeptisch, weil ich von neben Projekten einer Band nie so überzeugt war wie von der Hauptband selbst... Doch Scars on Broadway hat mich eines Besseren belehrt!
Serious:
Sehr gelungener Song mit vielen Tempowechseln. Melodischer Refrain und harte Riffs während der Strophen. Dieser Song hört sich im Gegensatz zu den anderen Titeln mehr nach Metal an.
Funny:
Einer der ruhigeren, weniger harten Songs. Der Gesang ist sehr gut auf die Musik abgestimmt. Teilweise sogar einige Computerelemente
Exploding / Reloading:
Meiner Meinung nach der schlechteste Titel auf dem Album, wegen der nervigen Hintergrundtöne und dem gleich bleibendem Rythmus.
Stoner-Hate:
Wieder ein härterer, schnellerer Song, der mich sehr an die SOAD-Zeiten erinnert. Anfangs hat der Song viel Drive, der beim Refrain wieder verloren geht. Umso mehr haut der Song nach dem Refrain wieder rein!
Insane:
Langsamer, balladenähnlicher Song mit einem schönen Gittarensolo. Das ganze mit einem wunderbaren Text abgerundet...genial!
World Long Gone:
Ein Song mit sehr gutem Text, bei dem mich aber nur der Refrain mitreisen kann. Der Rest des Songs ist zu einfach Aufgebaut und wirkt einwenig einfallslos.
Kill Each Other / Live Forever:
Hier beweist Malakian einmal mehr, dass er ein Meister des Texten ist. Dieser Song ist einer meiner Favoriten auf dieser Platte, der sehr grosses "Ohrwurmpotential" hat...
Babylon:
Einwenig düsterer Song was aber sehr gut für die Abwechslung ist. Zu Beginn sehr langsam wird aber im Laufe des Songs immer schneller, bis es einem zwangsweise mitreisst!
Chemicals:
Mein absoluter Lieblingssong auf der Platte. Während den Strophen "schleicht" der Song, bis beim Refrain alle Dämme brechen! Er erinnert mich vom Stil her an Billy Talent, wobei die Stimme von Malakian meiner Meinung nach einwenig angenehmer ist :-). Wird wahrscheinlich der beste Live-Song auf der ersten SOB Tour sein...
Enemy:
Sehr popiges Stück, das sehr gut auch auf "Mainstream-Radiostationen" gespielt werden könnte. Der Unterschied zu normalen Popsongs ist, dass der Text von bedeutung ist ;-)!
Universe:
Schon wieder ein Song der mich an Billy Talent erinnert. Er entfernt sich teilweise von Metal weg und ist eher in Richtung Rock / Punk-Rock anzusiedeln.
3005:
Sehr ruhiger Song, der im gegensatz zu den anderen Titeln nie wirklich "losgeht". Was aber eine wilkommene Abwechslung für die Platte ist!
Cute Machines:
Der Song nähert sich dem Metal wieder ein wenig und wirkt auch wieder düsterer, weg von der popigen Schiene. Hat mich extrem an einige Titel der Smashin Pumpkins auf "Zeitgeist" erinnert!
Whoring Streets:
Traurig und ein bischen Depressiv wirkendes Lied. Vom Typ Lied her könnte man es in die gleiche Sparte, wie Lonely Day von SOAD, stecken. Insgesamt eine grosse Bereicherung für die CD!
They Say:
Ich sag nur, zum Abschluss nochmal voll Dampf! Sehr guter Song!
Fazit:
Scars on Broadway legt ein super Debut hin! Manchal erinnert die Platte sehr an System Of A Down, alles in allem ist sie aber weniger hart und einfacher "gestrickt".
Es gibt keine 5 Sterne von mir, weil es doch 1-2 Songs hat die mich nicht überzeugen.
Doch an Alle die SOAD mochten oder einfach auf guten Rock stehen, ohne zögern zugreifen!