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Scars

Basement Jaxx Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (18. September 2009)
  • Erscheinungsdatum: 22. September 2009
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Xl/Beggars Group (Indigo)
  • ASIN: B002DUCDH8
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 125.377 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Raindrops
2. Twerk
3. Feelings Gone
4. Saga
5. My Turn
6. Scars
7. She's No Good
8. A Possibility
9. Day Of The Sunflowers ( We March On).
10. What's A Girl Got To Do?
11. Gimme Something True
12. D.I.S.tractionz

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das fünfte Album des Londoner Duos ist eine Art Rückkehr zur alten Form, in der sie Ende der 90er/ Anfang 2000 die Dance Music mit Tracks wie “Red Alert”, “Romeo” oder “Where’s Your Head At” zum Beben brachten. Auf “Scars” holen sie einen eindrucksvollen Stab an Gastsänger ins Boot: u.a. Santigold, Paloma Faith, Yo Majesty, Sam Sparro und die legendäre Yoko Ono. Sie hat bei dem Track „Day of the Sunflowers“ Felix surrealen Text interpretiert und das Ergebnis ist einer der ehrgeizigsten Songs, die Felix und Simon jemals hervorgebracht haben. Sollten sie je vom Weg abgekommen sein, jetzt sind sie wieder auf Kurs. Es war beileibe keine einfache Reise. Die Aufnahmen begannen schon im April 2007 in Brooklyn. Der ursprüngliche Grund für die Reise waren die Aufnahmen mit Yoko Ono, aber die Gelegenheit bot sich an, vor Ort auch mit anderen Künstlern zusammenzuarbeiten. Doch nicht alles in New York lief entspannt ab. Felix und seine Freundin bekamen großen Streit und trennten sich. Simons Partnerin und ihr gemeinsames Kind wurden krank während er im Studio gerade das Stück “Twerk” mit Yo Majesty aufnahm. Im weiteren Verlauf nahm das Album langsam Form an und es klang viel düsterer als alles, was sie vorher geschrieben hatten. Beides, die persönlichen Lebensumstände und auch die vielen, durch die Wirtschaftskrise bedingten Veränderungen in ihrem Studio in London, haben damit zu tun. Die Tatsache, dass sie im Nachhinein nicht mehr so ganz glücklich mit ihrem 2006er Album “Crazy Itch Radio” waren, bestärkte sie nur noch in dem Richtungswechsel, genauso wie die Tour mit Robbie Williams vor drei Jahren. Und dann schrieben sie die Single “Raindrops”, einen tanzbaren Feel-Good Song und „Feelings Gone“, eine echte Pop-Perle, die von Sam Sparros Vocals veredelt wird. Sie erkannten, dass es keinen Sinn macht, gegen das anzukämpfen, was sie nun mal am Besten können - bombastische, fröhliche und schnelle Clubmusik!

Gastvokalisten auf “Scars”: Santigold, Paloma Faith, Yo Majesty, Sam Sparro, Yoko Ono, Kelis, Chipmunk, Eli “Paperboy” Reed, Amp Fiddler, Lightspeed Champion, Jose James & Lisa Kekaula

Produktbeschreibungen

Busy 2009 album of ecstatic electro-pop 'n' hedonistic club bliss! Cameos by Santigold ; Yoko Ono ; Kelis ; Eli "Paperboy" Reed ; Sam Sparro ; Lightspeed Champion ; Yo Majesty and others.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Satter Streifzug 22. Oktober 2009
Format:Audio CD
~
Felix Buxton und Simon Ratcliffe legen mit 'Scars' ihr fünftes Werk vor. So bunt und wider jede Stilkonvention ihre Klangexperimente unter dem Namen Basement Jaxx bisher waren, so heterogen und schlecht durchhörbar waren sie allerdings auch.
Dass sie jedoch mit dem Titel eigene Blessuren meinen ist eigentlich unwahrscheinlich, denn auch wenn der ganz große Erfolg bisher ausblieb, so konnten sie 2005 für 'Kish Kash' immerhin den Grammy für das beste Dancealbum abstauben und durften 2006 Herrn Williams als Vorband begleiten.

Mit ihren wilden und komplexen Arrangements gelangen ihnen schon mehrfach begeisternde Tracks. Beispielsweise Miracles keep on playin' (B-Seite von Rendez-Vu) oder I beg U (B-Seite von Jump N Shout) sind absolut mitreißend. Aber Zusammenstellungen die den Titel Album verdienen, wollten nicht recht gelingen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass einige ihrer schönsten Nummern, einschließlich der erwähnten, 2006 auf The Singles Part II vereint wurden.

Ist nun alles anders? - Zum Glück nicht! Auch 'Scars' lässt sich in keine Schublade stecken, experimentiert gekonnt und nach Herzenslust in allen Klangdimensionen, tanzt mit so ziemlich jeder Musikrichtung und ist trotzdem immer nur mit Basement Jaxx vergleichbar. Aber das ganze wirkt schlüssiger als bisher und es ließe sich nun eigentlich mit "gereift" bezeichnen.
Die dargebotene Vielfalt könnte in etwa wie folgt beschrieben werden: Es beginnt mit einer HipHopBombastHymne (mit Kelis), gefolgt von einer SchwulstdikoChornummer, einem PunkBlues und einem SkaElectro (mit Santigold), dann etwas HandsupDiscoSoul (mit Sam Sparro), HardFolkDisko, eine HulahulaDeepballade (mit Amp Fiddler)und HipHopRagga (mit Yo Majesty), weiter geht es mit einer ExoticPopHymne bei der sich sage und schreibe Yoko Ono herself die Ehre gibt, gefolgt von HappybeatFunk (mit Paloma Faith), einem versönlichen GruftStehblues (mit Lisa Kekaula) und einem spärischen VocoderTraum (mit Jose Hendrix Ndelo). Den Abschluss bildet der alle versöhnende WeltPopBeatRock (kernig von u.a. Jose James gesungen und gerappt).
Bereits die Gästeliste deutet Abwechslungsreichtum und vor allem auch Anerkennung an, nicht zuletzt allein die Adelung durch Frau Ono.

Wer bei der Stoffauswahl Angst bekommt, das könnte ein Kitschpaket sein, der sei versichert, die Vielschichtigkeit der Sounds und Produktion insgesamt, sowie die gesammelte Energie und Wucht würde jeden Kitsch im Keim ersticken.

Klanglich beeindruckt einerseits die Geschlossenheit der vielschichtigen Klangvielfalt, fast einer Verschmelzung gleich, andererseits fühlt sich das gleichzeitig etwas zu wenig differenziert, zu gleichschwingend an.
Auch das Cover im Stil eines LP-Albums zum zweifach Aufklappen gefällt durch liebevolle Aufmachung (die Außenhülle ist sogar innen in zwei Farben bedruckt), die Scheibe steckt im separaten spiegelnden Pappumschlag, begleitet vom zweifach geknickten Poster des Titelbildes und detaillierten Produktionsnotitzen.
Im Ergebnis ein Heidenspaß. Der fünfte Punkt bleibt dort auf der Strecke, wo das ganze zwar bereits recht durchhörbar ist, in seinen Klängen State of the Art, aber immer noch nicht ganz ein tagensformunabhängig goutierbares "Album" darstellt.
Die beiden sind schon sehr sehr weit, aber vielleicht noch immer nicht ganz angekommen - vielleicht auch zum Glück.
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Die Techno-Falle 13. November 2009
Von V-Lee TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Die Paradiesvögel sind wieder da, und ja - ihr Gefieder schillert immer noch in allen Farben, nur ihr Balzverhalten ist manchmal ein wenig zu marktschreierisch.

Schrill und bunt waren Sie ja immer schon, das ist man gewohnt, und auch die Stilmischerei, die ja auf Albumlänge dann doch recht erfrischend sein kann, gehörte von Anfang an dazu. Was aber hier einen schalen Nachgeschmack hinterlässt, sind die oft aufrdinglichen und anlassigen soundmäßigen Techno-Referenzen. Das erinnert dann doch einmal zu oft an Auto-scooter Beschallung: ,She's No Good' ist mit ,Mambo No. 5' beat ausgestattet, ,Feelings Gone' mit Wunderkind Sam Sparro ist irgendwo im Techno-Vocal House Bereich zu ,House', ,My Turn' als minmal House mit ,human touch' und ganz schlimm - ,Twerk'.

Der Kelis coop Titeltrack ist eigentlich Konfektions-R'n'B, und der Track mit Santigold klingt mehr nach ihr, als nach Basement Jaxx, aber die andere Hälfte der Songs ist durchaus gelungen. Der Vocal-House von ,Raindrops' ist zwar nicht innovativ, aber geschmackvoll, und ausgerechnte der track mit avantgarde rock witch Yoko Ono ist eigentlich der beste Tanzboden-Füller hier. Das liegt - nicht lachen, ich mein das ernst - ausgerechnet an Ono's Stimme, die sich hier mit ihrem Gekreische und Gequietsche völlig zurückhält, und eine fast mystische Stimmung aufkommen lässt.

Großartig dann ,A Possibilty', eine entspannt Blues-Ballade, mit Hawaii-Gitarre ausstaffiert. Lustig - der Charleston von ,What's A Girl Got To Do?'; aber es ist wieder mal eine Kollaboration mit ihrem `Darling' Lisa Kekaula (Sänger der Bell-Rays), die am überzeugendsten herüberkommt. Ganz ruhig und spärlich begleitet ist ,Stay Close', aber wunderschön.

,Distractionz' hat einen guten Ansatz, wirkt aber durch die komplexen aufeinandertreffenden rhythmen einfach zu zerschliessen. Das pseudo Latino Stück ,Gimme Somethin' True' (vocals - Jose James) lässt das Album durchaus gelungen ausklingen.

A mixed affair also. Die eine Hälfte großartig, die andere fast ,billig', weshalb sich hier mehr als drei Sterne leider nicht ausgehen, sorry - die tw. Techno-Anbiederei wirkt hier einfach zu negativ.
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