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100 Jahre Universal Pictures
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
53 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hat nichts mit Al Pacino zu tun!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Scarface (DVD)
Ich muss dem ersten Rezensenten leider widersprechen: Dies hier ist NICHT Scarface mit Al Pacino von 1983 (Diese Version ist indiziert und wird deshalb wohl kaum bei Amazon erhältlich sein), sondern das Original von 1932!Der Schwarz-Weiß-Film erzählt die Geschichte von Aufstieg und Fall des Antonio 'Tony' Camonte. Im Gegensatz zum Remake spielt das Ganze nicht in Miami, sondern in Chicago und die Hauptperson ist Italiener und kein Kubaner. Ansonsten ist die Handlung aber ähnlich. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Klassiker des Gangster-Genres,
Rezension bezieht sich auf: Scarface [UK-Import] [VHS] (Videokassette)
SCARFACE ist ohne Zweifel der Ur-Vater aller Mafia-Epen. Ohne diesen Film - der ein ganzes Genre begründet hat - gäbe es viele andere Perlen der Filmgeschichte wohl nicht.In SCARFACE werden Aufstieg und Fall eines amerikanischen Kriminellen geschildert, der sich im Chicago der 20er Jahre die Prohibition zu Nutze macht. Skrupellos bahnt er sich den Weg zur Macht, um schließlich an seiner eigenen Gier zu scheitern. Die Handlung wurde von Regisseur Howard Hawks an die Lebensgeschichte von Al Capone angelehnt. Obwohl der Film bereits Was den Film zu einem Klassiker macht, ist schließlich auch die Tatsache, dass er eben nicht in der effekthascherischen Schilderung der organisierten Kriminalität verharrt, sondern die gesellschaftlichen Umstände, die das Verbrechen begünstigen, kritisiert. So ist auch der Untertitel HE DIDN'T CREATE CRIME; HE JUST ORGANIZED IT zu verstehen. Die m.E. einzige wirkliche Schwäche ist für Cineasten wohl ein Sakrileg: die Darstellungskunst von Hauptdarsteller PAUL MUNI finde ich fürchterlich; GEORGE RAFT als der zweite Mann hinter Camonte ist deutlich überzeugender. Alles in allem ein Meisterwerk der Filmgeschichte, welches hier leider nur auf VHS vorliegt. Sammler kaufen sich besser die DVD-Geschenk-Box (die es aber nur mit RC1 gibt) des Brian DePalma-Remakes mit Al Pacino - auch dies ein Klassiker - in welchem HOWARD HAWKS' Film als Bonus ebenfalls auf DVD enthalten ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Paul Muni - der "beste Gangster"!,
Von Marinus Ladegast "Ladegast" (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Scarface (DVD)
Paul Muni ist der unbestrittene Star des Films - was für ein Vollblut-Schauspieler! Nach meinem Dafürhalten ist seine Verkörperung des Gangsterbosses Tony Camonte bis heute unübertroffen, und das will bei einer solch illustren Konkurrenz - de Niro, Pacino, Cagney, Robinson u.a. - ja nun einiges heißen. Am ehesten kommt noch Marlon Brando als Vito Corleone an ihn heran.Was Muni von seinen Kollegen abhebt, ist die vielschichtige Interpretation. Er schafft es, einerseits die Rolle des "Klischee-Gangsters" auszufüllen, wie es die Leute sehen wollen - gewissenloser Italoamerikaner aus einfachen Verhältnissen boxt sich nach oben und wird dann größenwahnsinnig -, andererseits aber seinem Charakter so viele weitere Facetten zu verleihen, dass man wirklich sagen kann, dass hier zum ersten Mal ein Bösewicht als ganzheitliche Person, ja fast als Identifikationsfigur angeboten wird. Nicht umsonst dauerte es fast zwei Jahre, bis die Zensoren den Film in die Kinos ließen, und das auch nur, weil einige an Moral und Staatsbürgerpflicht erinnernde Szenen eingefügt worden waren und der Titel den Zusatz "The Shame Of The Nation" erhielt. Man darf nicht vergessen, dass der Film in einer Zeit erschien, in der die Prohibitions-Kriminalität tatsächlich noch gesellschaftliche Realität war, und offensichtlich fürchtete man, Al Capone könne durch sein offensichtliches Alter Ego Tony Camonte noch an Sympathie gewinnen. Jahrzehnte, bevor das "method acting" populär wurde, sehen wir in Paul Muni einen Schauspieler, der sich vollständig in seine Rolle hinein lebt. Muni spielt Camonte nicht, er ist Camonte: sein schaukelnder, leicht gorillaartiger Gang, seine drollige Art des Grüßens, das schlitzohrige Grinsen - dies alles hat sich Muni für diese Rolle zurecht gelegt. Er begnügt sich nicht damit, einfach nur eine zerknitterte Visage in die Kamera zu halten und böse dreinzuschauen, sondern wechselt fast übergangslos zwischen der fast naiven Begeisterung eines Lausbuben und der Brutalität eines Straßenschlägers. Mit demselben Enthusiasmus, mit dem er sein erstes Maschinengewehr abfeuert, steigert er sich in die Handlung einer banalen Theateraufführung hinein. Mit derselben Macht- und Gewaltbesoffenheit, mit der er auf dem Weg nach oben zahllose Menschen umbringt, markiert er gegenüber seiner Schwester den scheinbar moralischen Beschützer. Und Paul Muni bietet uns noch eine andere Facette, die wir in Gangsterfilmen so nicht gewohnt sind: er besitzt großes komödiantisches Talent. Die Szenen mit seinem trotteligen Sekretär Angelo sind umwerfend und machen Camonte noch menschlicher und eben nicht zur hirnlosen Bestie. Viele hochkarätige Film-Gangster waren bzw. sind fast ihr Leben lang auf ihre Rolle festgelegt. Wenn sie keine Verbrecher spielen, so dann doch "artverwandte" Charaktere aus der Halbwelt: Casino-Besitzer, CIA-Leute, Pokerspieler, ansonsten bestenfalls Offiziere oder Detektive. Paul Muni musste dank seines Talents und seiner Wandlungsfähigkeit dieses nicht befürchten: Seinen Oscar gewann er 1935 für die Darstellung des Mediziners Louis Pasteur. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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