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"Wrapped Up In You" knüpft an sein Projekt "In The Life of Chris Gaines" an und hat das Potential zu einem echten Evergreen. 5-Sterne-Pop vom Feinsten mit gekonntem Arangement.
Bei "Pushing Up Daisies" (Anm.: übersetzt "Die Radieschen von unten betrachten") öffnet Garth das Fenster zu seiner Seele und verarbeitet den Tod seiner Mutter und macht sich Sorgen, dass sein bisher so tougher Vater (Marine-Veteran) seinen Lebensmut verloren hat. Ein weiteres emotionales Highlight ist "Thicker Than Blood" wo es ebenfalls um Garth's Familie geht und ganz alltägliche Dinge die ihn durch den Kopf gehen. Die Emotionen kommen durch die hervorragenden Arangements auch beim Zuhörer an und tragen wieder die Handschrift seines langjährigen Produzenten Allen Reynolds.
"Why Ain't I Running" wird dann schon wieder rockiger und erzählt von einem Mann der die perfekte Frau gefunden hat (die, die nicht klammert, sich nicht dauernd anlehnen muss, ihm seine Freiheit lässt ...) und er gerade deshalb das erste mal in seinem Leben nicht den Wunsch hat davonzulaufen. Brooks singt derart überzeugend, dass man fast glauben köönte es würde sich um ihn selbst handeln.
Natürlich vergisst der smarte US-Megastar nicht, auch die Fans zu bedienen, die mehr auf traditionellen Country stehen und hat mit "Rodeo Or Mexico" eine klasse Nummer aufgenommen, die selbst die Menschen überzeugt, die es nicht so mit dieser Art von Musik haben. Der Bluegrass-Song "Don't Cross The River" wurde schlicht genial umgesetzt und ist mindestens so gut wie "Callin' Baton Rouge" von Brook's Album "In Pieces".
Selbstverständlich darf auch auf diesem Album seine Lieblingsfreundin und -sängerin Trisha Yearwood nicht fehlen. "Squeeze Me In" ist ein originelles Duett, das mit viel Spass und Humor sich wohltuhend von den "Schmachtfetzen" wie "In Anothers Eyes" oder "Where Your Road Leads" aus früheren Produktionen abhebt. Einen Ausrutscher hat sich Garth dann doch geleistet, "Beer Run". Das alberne Duett mit George Jones (den man nicht kennen muss) passt so gar nicht in das Album. Dafür wird man mit dem letzten Track reichlich entschädigt: "When You Come Back To Me Again" aus dem Soundtrack von "Frequence" fesselt den Zuhörer und schliesst "Scarecrow" perfekt ab.
Hats Off! 5 Sterne für den besten Garth Brooks den es je gab.
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