VideoMarkt
Los Angeles der nahen Zukunft: Bob Arctor, Undercover-Agent für Betäubungsmittel, ist seinen Vorgesetzten nur als "Fred" bekannt, da er einen die Identität verschleiernden "Scramble Suit" trägt. Um die Quelle der allgegenwärtigen Droge Substance D zu finden, hat er eine Gruppe User infiltriert, von denen zwei bei ihm zuhause leben. Um die vermeintliche Dealerin Donna hochzunehmen, ist er selbst abhängig geworden. Längst vernebelt die Droge seinen Verstand. Dann soll er ausgerechnet jenen Fred observieren, der er selber ist.
Video.de
Richard Linklater ("Fast Food Nation") verwendet sein in "Waking Life" erprobtes Rotoskop-Verfahren - real Gefilmtes wird am Computer nachgezeichnet - für einen amüsant-verrückten Trip in einen schizophrenen Geist. Die kongeniale Vorlage stammt von Berufsparanoiker und SF-Guru Philip K. Dick ("Blade Runner"), der die Zukunft der USA als (aussichtlosen) Kampf gegen bewusstseinsverändernde Drogen schildert. Der namhaften Besetzung bröckelt die sicher geglaubte Identität beim verschlufften Herumhängen systematisch weg.
Blickpunkt: Film
In der nahen Zukunft verliert ein Antidrogen-Agent beim Undercover-Einsatz langsam aber sicher die Übersicht über seinen Auftrag. Amüsant-verrücktes SciFi-Verwirrspiel ungewöhnlicher Trick-Ästhetik.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Sensationell innovativer Science-Fiction-Thriller von Richard Linklater nach einer Romanvorlage von Philip K. Dick.
kulturnews.de
Es ist der Gedanke, der zählt. Meist ist dieser Spruch eine lahme Entschuldigung dafür, dass das Ergebnis nicht annähernd an die Pläne heranreicht. Bei "A Scanner darkly" liegt die Sache ein bisschen anders - auch wenn am Ende trotzdem nur ein mittelmäßiger Film entstanden ist. Richard Linklaters experimenteller SciFi-Cartoon nach Philip K. Dicks Romanvorlage arbeitet mit einer intellektuell bestechenden Doppelcodierung. In der Geschichte verliert Undercover-Drogenfahnder Fred (Keanu Reeves) zunehmend den Bezug zu Realität und Identität, als er auf sich selbst angesetzt wird. Die eigene Drogensucht, die Paranoia seiner ebenfalls konsumierenden Kumpel und die perfiden Lügen seiner manipulativen Vorgesetzen legen sich wie eine Schlinge um den Hals des Unglücklichen. Gefilmt hat Linklater das Überwachungsdrama mit echten Schauspielern - neben Reeves spielen Winona Ryder, Robert Downey Jr. und Woody Harrelson -, die dann per Computer nachträglich zu animierten Figuren wurden. Aufschluss über die dafür verwendete Technik gibt ein 20-minütiges Extra. Konfus hingegen ist eine Dokumentation über die Motivation, diesen Film zu drehen: Ziellos wurden Interviewschnipsel der Beteiligten mit Originalaufnahmen von Philip K. Dicks und Kommentaren seiner Tochter gemischt. (kab) www.kulturnews.de
Kurzbeschreibung
Das Amerika der Zukunft hat den Kampf gegen Drogen verloren. Das halbe Land ist süchtig nach Substanz D. Polizist Fred ist selbst abhängig, um als verdeckter Ermittler zu arbeiten. Niemand kennt seine wahre Identität. Als er den Auftrag erhält, sein eigenes Haus und damit sich selbst zu beschatten, gerät sein Ich komplett aus den Fugen.
"A Scanner Darkly" entstand nach der Vorlage von Philip K. Dicks ("Blade Runner", "Minority Report") autobiographisch geprägtem, paranoidem Abgesang auf die Drogenkultur. Zunächst mit realen Schauspielern gedreht, übertrug Regisseur Richard Linklater den Film mit Hilfe des aufwändigen Rotoscoping-Verfahrens in seinen einzigartigen Comic-Look.
"A Scanner Darkly" entstand nach der Vorlage von Philip K. Dicks ("Blade Runner", "Minority Report") autobiographisch geprägtem, paranoidem Abgesang auf die Drogenkultur. Zunächst mit realen Schauspielern gedreht, übertrug Regisseur Richard Linklater den Film mit Hilfe des aufwändigen Rotoscoping-Verfahrens in seinen einzigartigen Comic-Look.
Produktbeschreibungen
Das Amerika der Zukunft hat den Kampf gegen Drogen verloren. Das halbe Land ist süchtig nach Substanz D. Polizist Fred (Keanu Reeves) ist selbst abhängig, um als verdeckter Ermittler zu arbeiten. Niemand kennt seine wahre Identität. Als er den Auftrag erhält, sein eigenes Haus und damit sich selbst zu beschatten, gerät sein Ich komplett aus