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Say Hello To Sunshine
 
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Say Hello To Sunshine

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4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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  Song Länge Preis    
Wiedergabe   1. Insomniatic Meat 4:24 EUR 0,99
Wiedergabe   2. Revelation Song 3:22 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Brother Bleed Brother 3:41 EUR 0,99
Wiedergabe   4. A Piece Of Mind 3:05 EUR 0,99
Wiedergabe   5. Ink 3:35 EUR 0,99
Wiedergabe   6. Fireflies 3:28 EUR 0,99
Wiedergabe   7. Hopeless Host 4:19 EUR 0,89
Wiedergabe   8. Reduced To Teeth 3:53 EUR 0,99
Wiedergabe   9. A Man Alone 4:16 EUR 0,99
Wiedergabe 10. Miro 3:13 EUR 0,99
Wiedergabe 11. Ravenous 2:39 EUR 0,99
Wiedergabe 12. Bitemarks And Bloodstains 4:39 EUR 0,99
Wiedergabe 13. The Casket Of Roderic Usher 1:50 EUR 0,99
Wiedergabe 14. Dreams Of Psilocybin 3:53 EUR 0,99
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kidTwist
Format:Audio CD
Dunkelheit, gedämpft klagende Gitarrensaiten, ein metallisches Röcheln, plötzlich ertönt ein blecherner Trommelwirbel...Finch sind bereit uns über düstere Pfade in die fieberhaften Tiefen ihres zweiten Studioalbums "Say Hello To Sunshine" zu entführen. Wer traut sich sie zu begleiten?

Finch waren mir seit einiger Zeit ein Begriff, Songs wie "Letters to You" oder "What it is to Burn" haben sich über die Jahre in mein Musikgedächtnis geschlichen. Doch um ehrlich zu sein, Finchs Erstlingswerk "What It Is To Burn" ist mir nie als ein Ganzes zu Ohren gekommen. Umso unbefangener ging ich an ihre neue Produktion "Say Hello To Sunshine" heran. Im Vorfeld hörte ich schon recht viel über dieses Album. Finch sind erwachsen geworden. Finch sind verrückt geworden. Was zum Henker denkt sich Finch mit diesem Album? Ich muss mir selbst eine Meinung über "Say Hello To Sunshine" bilden, also drücke ich auf Play und begebe mich mit Finch auf eine Reise in die Nacht.

Finch kehren den wasserstoffblondierten, breit lächelnden MTV-Moderatorinnen den Rücken. Sie wenden sich ab von Talkshowauftritten und vom grellen Licht der Studioscheinwerfer. Ihr Weg führt in die Dunkelheit, das wird einem schon beim Opener "Insomniatic Meat" klar. Randy Strohmeyer und Alex Linares begrüßen uns auf unserer Reise mit an System Of A Down erinnernden Gitarrenklängen. Nate Barcalows Stimme erklingt klagend, nur wenige Takte später ändert sich diese Gangart. Die Riffs werden schwerer, bedrohlicher und dunkler. Der Gitarrensound baut eine klaustrophobische Stimmung auf, Barcalows schreit/spuckt/keucht uns zum ersten mal teils unverständliche Lyricbrocken entgegen. Ganz und gar nicht radiofreundliche Klänge für die junge Emo-Rockband. Obwohl ich kein Fan der Scream/Death Metal Fraktion bin stören mich die immer wiederkehrenden Schreiattacken überhaupt nicht. Nate Barclows gelingt es ein fragiles Gleichgewicht aus emotionsvollen Gesang, hysterischer Raserei und leise geflüsterten Lyrics herzustellen. Gerade die Variation dieser unterschiedlichen Stile ist eine große Stärke dieses Albums. Auf kurze, energiegeladene Schreipassagen folgen oft abrupt stille Momente, nur um danach mit altvertrauter Stimme gefühlvoll einen melodischen Refrain zu intonieren. Im Opener wird diese neu Methode zum ersten mal in perfektion erprobt. Der wunderbar melodische Refrain bleibt hängen, die Lyrics sind dabei für mich größtenteils sekundär. Barcalows bezieht einen Großteil seiner Inspiration aus düster/skurillen Filmen (von Regisseuren wie Tim Burton) und ebensolcher Literatur (E.A Poe). Die Texte auf diesem Album spiegeln dies wieder, es wird viel von Blut, Alpträumen und Tod gesungen. Trotzdem schafft es Barclows immer wieder mich mit seiner Stimme in den Bann zu ziehen. Wenn er am Ende des ersten Songs mit verzweifelt/hasserfüllter Stimme acht mal "This is the worst thing that you have ever done" ins Mikrophon brüllt, dann lässt das niemanden kalt. "Revalation Song" überzeugt mit einem geöhnungsbedürftigen aber unglaublich charismatischen Gitarrenthema. Strohmeyer und Linares spielen als ginge es um Leben und Tod, sie eilen davon, sie schlagen hektisch Haken, bäumen sich auf. Drummer Alex Pappas schlägt ihnen den Weg frei, Bassist Derek Doherty folgt auf Schritt und Tritt. Der Refrain ist wieder hoch melodisch und eingängig und führt geradewegs in wilde Raserei. Doch sofort fangen sich Finch wieder und ebnen uns mit einem melodischen Schluss den Weg tiefer in ihre Welt. "Brother Bleed Brother" überwältigt mit einem mächtigen Gitarrenintro und einem verzweifelt rockendem Refrain. Kurz bricht im Mittelteil das Introriff von "Ink" durch, im fesselnden Outro heißt es dann "I hold my breath..." und es folgt "A Piece of Mind". Beim Introriff holt man zwangsläufig die Luftgitarre aus dem Schrank. Barclows schreit und spuckt was das Zeug hält nur um dann mit klagender Stimme den besten Refrain dieses Albums zum Besten zu geben. Mit "Ink" folgt ein mutiger Track mit einer abenteuerlichen Gitarrensignatur und kraftvollen Refrain. "Fireflies", "Hopeless Host", "Reduced to Teeth", "A Man Alone" und "Miro" sind alles solide Songs mit starken Gitarrenspiel und rockenden Refrain, verblassen meiner Meinung nach jedoch etwas gegenüber dem überwältigenden ersten Drittel des Albums. "Ravenous" erschüttert danach wieder mit krachenden Gitarren, hektischem Tempo und der ganzen Bandbreite von Barclows Vocals. "Bitemarks and Bloodstains" geht es ruhiger an und lässt den Hörer etwas durchatmen. "Casket of Roderick Usher" stürtzt uns dann für kanpp zwei Minuten kopfüber in Chaos und Wahnsinn. Der Abschluss des Albums "Dreams of Psilocybin" beginnt mit gequälten Lauten Baclows. Nach einem wütendem, kehligen Knurren Versuchen Finch den Wahnsinn der letzten 13 Songs hinter sich zu lassen. Im eingängigen Refrain lautet es "I wrote it down in blood, "Never forget my love", faith as endearing as the other side...". Nach den letzten, emotionsvoll gesungenen Zeilen lichtet sich dann die Dunkelheit um einen. Draussen scheint die Sonne, keine schwarzen Wolken trüben die Sicht. Fast fühlt man sich so, als wäre man aus einem fünfzigminütigen Albtraum erwacht.

Ja, Finch sind verrückt, sie brechen mit ihren 14 neuen Tracks alle Traditionen. Die in der profitorientierten Musikszene übliche Formel für eine junge, aufstrebende Band lautet normalerweise anders. Nach einem erfolgreichen ersten Album sollte möglichst rasch ein musikalisch identischer Klon nachfolgen. Mit "Say Hello To Sunshine" bekommt man 14 innovative Songs die dank düsterem Soundgewand, perfekten Gitarrenspiel und einer wahrlich halsbrecherischen Gesangsleistung begeistern können. Ich denke man sollte schon eine gehörige Portion an Vorliebe für härtere Rockmusik mitbringen, um dieses Album wirklich genießen zu können. Allen anderen würde ich diese Reise mit Finch nicht empfehlen.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von T. Heimig
Format:Audio CD
Nach drei Jahren Warten auf das neue Finch Album, war es Anfang dieser Woche endlich soweit: Say Hello to Sunshine, das zweite Major Album, der Band aus Kalifornien kam endlich auf den Markt.
Schon der erste Hördurchgang der neuen CD machte deutlich, dass die Band sich musikalisch enorm weiter entwickelte. Große Parallelen zum Debut Album What it is to Burn, welches auch schon absolut überzeugte, waren direkt von diesem ersten Hördurchgang des neuen Albums nicht zu entdecken und auch (poppigere) Songs wie z.B. Letters to You, welches Finch einst bekannt machte, finden sich noch nicht einmal Ansatzweise auf der neuen CD wieder. Stattdessen überzeugt Say Hello to Sunshine von jedem Hördurchgang mehr und mehr und weißt immer wieder neue großartige Einzelheiten auf. Somit hat sich das Songwriting der Band auf dem neuen Album enorm weiter entwickelt und befriedigt nicht nur hohen Anspruch, sondern weißt mit teils (positiver) Komplexivität und tollen instrumentalen Passagen immer wieder die Stärke der 14 Songs auf. Auch wächst nicht nur bei jedem Hördurchgang die Stärke der Platte, sondern wird auch bewusst, dass hier fünf junge Männer am Werk sind, die fernab von Klischees und (musikalischen) Vorgaben eine Platte aufgenommen haben, die die Band spätestens bei diesem Album aus dem großen Teich der immer mehr werdenden Bands aus dem Emo/Screamo Sektor heraus katapultiert. Somit wird Say Hello to Sunshine wohl bald auch schon eine Messlatte für anspruchsvollen sowie innovativen Emo/Screamo für viele andere Bands werden.
Als Anspieltipps gehören Songs wie der Opener Insiomniatic Meat, was in ca. vier Minuten direkt verdeutlicht, um was es auf dieser Platte geht, der darauffolgende Ohrwurm Revelation Song, das straight rockende Ink, das teilweise positiv an Incubus erinnernde Miro oder aber auch das schnellere und rockende Ravenous. Allerdings sollte gesagt sein, dass dies nur eine kleine Auswahl der großen Momente des Albums ist und dass diese Platte am meisten überzeugt, wenn man sie hintereinander an einem Stück hört.
Auch die Lyrics von Nate Barcalow überzeugen durchgehend und das teils schon dramatische, emotionelle ,,This is the worst thing that you have ever done" aus dem Opener Insomniatic Meat wird wohl bald schon von Hunderten Stimmen bei jedem Finch Konzert mitgeschrieen werden.
Diese CD sollte jeder gehört haben, der eine Vorliebe für Emo/Screamo/Alternative... pflegt und vor allem auch all diejenigen, die mit Glassjaw's letzter Platte Worship and Tribute viel anfangen konnten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Glücklicher Zufall 1. November 2006
Format:Audio CD
Eigentlich bin ich auf "Say Hello To Sunshine" durch Zufall gestoßen, als ich nach CDs einer gleichnamigen holländischen Art-Rock Band gesucht hatte. Nach dem ersten Schock - der musikalische Stil DIESER Band namens Finch ist ja nun doch ein komplett anderer - hat mich dieses Werk doch sofort voll überzeugt.

Es handelt sich durchweg um einfallsreichen, qualitativ hochwertig geschriebenen und produzierten Emocore mit dichten, scharf-metallischen Overdrive-Gitarren, überzeugend dargebotenem Gesang mit sehr emotionalen Screamo-Passagen, und rhythmisch wie harmonisch vertrackten Arrangements, denen ich schon fast das Attribut "progressive" geben würde.

Auf dieser CD sind wirklich ALLE Tracks gut - es gibt keines, das ich nach mehrfachem Hören aus der Playlist nehmen würde. Wer gerne musikalisch anspruchsvollen und sehr emotional präsentierten Rock mit harter Metal-Kante hört, ist mit dieser Finch-Scheibe wirklich gut bedient.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Bestes Album !!!!
Ich muss sagen das ich diese Band vorher nicht wirklich kannte, bis auf einen Song(Ink, alsich dann durch zufall das Albumentdeckte dachte ich mir ok warum nicht der song ink... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. März 2008 von Kev
nicht finch wie man sie kennt, jedoch trotzdem überzeugend
"say hello to sunshine" ist nun wirklich nicht dass was man nach dem debüt album "what it is to burn", das ja vor ohrwürmern nur so strotzte und meist locker leicht aus... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2005 von Sabrina Bull
Einfach nur geil!!!
Ich bin durch Zufall an Finch gekommen, und kenne nur "Say hello to the sunshine", aber das Album hat mich direkt in den Himmel befördert. Einfach nur geil. Lesen Sie weiter...
Am 1. August 2005 veröffentlicht
das gewisse etwas
ich war lange auf der suche nach einer band die mich richtig umhaut. nicht so wie refused. einfach mal was aussergewöhnliches. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juli 2005 von "moahuhn"
Weiterentwicklung ja, gefallen naja!
Tja, für mich ist jede Scheibe eine Weiterentwicklung! Keine Band dieser Welt setzt sich das halbe Leben freiwillig in einen Proberaum und macht mal einfach so nebenbei ein... Lesen Sie weiter...
Am 12. Juli 2005 veröffentlicht
Besser als je zuvor
Finch hat sich weiterentwickelt und das ist auf keinen Fall was schlechtes, das neue Album ist deutlich düsterer und naja... ziemlich geil! ;)
Veröffentlicht am 6. Juli 2005 von brotstulle
Eines der Top-Alben 2005
Während ich diese Rezension schreibe, läuft das neue Album von Finch erneut bei mir im Player - so wie es das jeden Tag tut, seitdem ich die CD zum ersten Mal in den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juli 2005 von "blackmage11"
Unglaublich schlecht
Was ist nur mit Finch paassiert ? - Lieferte Finch zuvor mit "What is it to burn" eine der besten EMO/Rock-Platten ab, ist auf dem neuen Werk nur düsteres... Lesen Sie weiter...
Am 5. Juli 2005 veröffentlicht
So kennen wir sie nicht!
Wie der Titel schon sagt, so kennen wir die guten Finches nicht.
Ihre Musik ist wesentlich härter und dunkler geworden, was mir dennoch sehr gut gefällt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2005 von "screamingmoredotcom"
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