oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 9,70 eintauschen?
Tom Sawyer & Huckleberry Finn
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Tom Sawyer & Huckleberry Finn [Gebundene Ausgabe]

Mark Twain , Andreas Nohl
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 34,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Donnerstag, 31. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Lob und Dank für den schönen Band mit den neuen großartig schmissigen Übersetzungen von Andreas Nohl." Rolf Vollmann, Die Zeit, 15.04.10 "Gratulation zu der großartigen Übersetzung! Sie ist so schön! Die Sprache der Menschen ist so herrlich, ohne in verkrampften Slang zu verfallen, der erzählte Teil so wundervoll musikalisch, prall - lebendig! Ein sehr sehr schönes Buch, das ich sicher oft verschenken werde!" Stefanie Hoster, Deutschlandradio Kultur Berlin "Es war höchste Zeit für eine neue Übersetzung, wie sie der Hanser Verlag vorlegt." Guido Kalberer, Tages-Anzeiger, 17.04.10 "Eigentlich muss man gar kein Jugendlicher sein, um an diesen Geschichten nachhaltigen Gefallen zu finden. Dazu trägt freilich die so zupackende wie gelenkige Neuübersetzung von Andreas Nohl erheblich bei." Oliver vom Hove, Die Presse, 17.04.10 "Lesestoff für echte Schmökerfans." Katrin Hörnlein, ZEIT Kinderheft, 06.10 "Sein Roman wird zum Arsenal ewiger Bilder aus Kindheit, Abenteuer und Fernweh. Zum Epos." Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 03.10

Kurzbeschreibung

Scharlatane und Schatzsuche, raue Sitten und feine Zwischentöne: Dieses Hörspiel gibt Tom Sawyer, Huckleberry Finn, Tante Polly, Indianer Joe und all den anderen wohlbekannten Figuren aus Mark Twains großen Klassikern endlich eine eigene Sprache und Stimme: Authentisch, lebendig, humorvoll. Die Hörspiele basieren auf der sensationellen Neuübersetzung von Andreas Nohl, gemäß den Kriterien, die Mark Twain selbst forderte: "schlichter Stil, überzeugende Dialoge und strikte Vermeidung von allem Gekünstelten". Hörspiel. Sprecher: Kostja Ullmann, Patrick Güldenberg, Fritzi Haberlandt, Ulrich Noethen u.v.a. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Autorenportrait

Mark Twain, eigentlich Samuel Clemens, wurde am 30.11.1835 in Florida (Missouri) geboren. Im Alter von 12 Jahren musste er die Schule abbrechen und begann eine Lehre als Schriftsetzer. Mit 17 Jahren ging er nach New York, dann nach Philadelphia, wo er die ersten Reiseskizzen schrieb.
Von 1857 bis 1860 war er Lotse auf dem Mississippi, nahm am Sezessionskrieg auf der Seite der Konföderierten teil und war 1861 Silbersucher in Nevada. 1864 lebte er in San Francisco, 1866 als Reporter auf Hawaii und 1867 als Reisender in Europa und Palästina. Er gründete einen Verlag, mußte aber 1894 Konkurs anmelden und ging auf Weltreise, um mit Vorträgen seine Schulden abzutragen.
Mark Twain starb am 21.4.1910 in Redding (Conneticut).

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Wir faulenzten den ganzen Nachmittag im Wald, redeten, und ich las aus den Büchern vor, und wir hatten jede Menge Spaß. Ich erzählte Jim alles, was im Wrack und bei der Fähre passiert war, und ich erklärte ihm, dass so was Abenteuer sind. Aber er meinte, er hätte keinen weiteren Bedarf an Abenteuern. Er sagte, als ich im Texas verschwand und er zurückkroch, um aufs Floß zu kommen und plötzlich sah, dass es weg war, hätte ihn fast der Schlag getroffen, denn er dachte, jetzt wär's endgültig vorbei mit ihm, egal wie's aus­ ging. Denn wenn er nicht gerettet wurde, würde er ertrin­ ken, und wenn er gerettet wurde, würde sein Retter ihn nach Hause schicken, um die Belohnung zu kassieren, und dann würde Miss Watson ihn natürlich in den Süden verkaufen. Naja, da hatte er recht. Er hatte überhaupt meistens recht. Er war ein ziemlich schlauer Kopf für einen Nigger.
Ich las Jim ne Menge über Könige und Herzöge und Gra­ fen und solche Leute vor und wie aufgedonnert und mit was für nem Getue sie rumlaufen und wie sie sich immer mit Eure Majestät und Euer Gnaden und Eure Lordschaft anreden, statt einfach nur Mister zu sagen. Jims Augen wur­ den vor Staunen immer größer. Er sagte:
»Ich wusste nich, dass es da so viele gibt. Ich hab noch nie von denen gehört, nur mal vom König Salomond, außer du zählst die Könige im Kartenspiel mit. Was verdient denn so 'n König?«
»Verdient?« fragte ich. »Na, die kriegen tausend Dollar im Monat, wenn sie wollen. Sie kriegen so viel, wie sie wol­ len. Ihnen gehört doch alles.«
»Is ja irre! Und was müssen sie dafür machen, Huck?«
»Sie machen überhaupt nichts! Mann, wie du daherredest. Sie sitzen einfach bloß rum.«
»Nee, ehrlich?«
»Klar. Sie sitzen einfach nur rum. Außer vielleicht, wenn's mal Krieg gibt. Dann ziehen sie in den Krieg. Aber sonst sitzen sie einfach nur faul rum oder gehen jagen - einfach irgendnem Viehzeug hinter... Psst! Hörst du das?«
Wir sprangen raus und schauten, was los war. Aber es war nur das Schaufeln von nem Raddampfer, der weiter unten um die Landspitze bog. So gingen wir zurück.
»Tja«, sagte ich, »und ein andermal, wenn's ihnen lang­ weilig wird, streiten sie sich mit dem Pallerment rum, und wenn einer nicht so will wie sie, dann machen sie ihn eben nen Kopf kürzer. Aber die meiste Zeit treiben sie sich im Harem rum.«
»Wo rum?« »Im Harem.« »Was soll'n das sein?« »Da bewahren sie ihre Frauen auf. Hast du noch nie was vom Harem gehört? Salomon hatte einen. Er hatte über ne Million Frauen.«
»Hm, ja, das stimmt, ich - ich hatt's bloß vergessen. 'n Harem is 'n Wohnheim, schätz ich mal. Is wahrscheinlich 'n Höllenkrach im Kinderzimmer. Und ich schätz mal, die Frauen keifen ganz schön rum, und das macht's dann noch lauter. Aber 's heißt doch, der Salomond war der weiseste Mann, der je gelebt hat. Ich halt nix davon. Denn überleg doch mal: würde ein weiser Mann mitten in so nem Tohu­ wohu leben wollen die ganze Zeit? Nee - auf keinen Fall. Ein weiser Mann würd sich eher ne Lärmfabrik bauen, wo immer Krach is, die könnt er dann wenigstens zumachen, wenn er seine Ruhe will.«
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de