Aus der Amazon.de-Redaktion
Saw: Adam (Leigh Whannell) wacht in einem feuchten Raum gegenüber von Dr. Lawrence Gordon (Cary Elwes) und der Leiche eines Mannes auf, dem das Gehirn herausgepustet wurde. Keine überaus erfreuliche Situation, und es wird noch schlimmer, als die beiden Männer feststellen müssen, dass sie von einem zwar unsichtbaren, aber allwissenden Verrückten angekettet und sich gegenübergestellt wurden, der als Vergeltung für frühere Sünden mit ihrer Psyche spielt. Regisseur James Wan, der sich diese grausige Szenerie zusammen mit Drehbuchautor Whannell ausgedacht hat, hat offenbar Sieben und viele andere künstlerisch angehauchte existenzialistische Katz-und-Maus-Psychothriller gesehen, und so versieht er Saw mit ein wenig Fleisch, ein bisschen Blut und vielen anderen Methoden, um den Zuschauer von der Tatsache abzulenken, dass das Ganze nicht wirklich sonderlich viel Sinn ergibt. Wan und Whannell (der auch nicht der allerbeste Schauspieler ist) bauen eine Wendung nach der anderen ein, was nach einigen wirklich einfallsreichen Ideen mit der Zeit ein wenig aufgesetzt erscheint. Elwes liefert eine gute Arbeit ab, wirkt aber hin und wieder peinlich berührt, und der beachtenswerte Danny Glover leidet als obsessiver Polizist, der an diesem Fall arbeitet. Die Auflösung wird einen womöglich überraschen, aber dadurch kriegt man die vergangenen achtundneunzig Minuten auch nicht wieder zurück. --Steve Wiecking
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Puzzle-Thriller sind in! Wer meint, dass es im Horror-Genre nur um das Zeigen von Blut und Grausamkeiten geht, der scheint wohl nur sehr bedingt etwas vom Genre zu verstehen. Denn es geht auch anders. Das bewiesen in der letzten Zeit so einige Horror-Thriller. Doch kaum einer sollte es, in letzter Zeit, so gut schaffen wie "Saw". Zwar geizt auch dieser Streifen nicht mit allerlei hartem Stoff, doch "Saw" ist noch so viel mehr!
"Saw" ist ein mörderisch cleverer Puzzle-Thriller, wie man ihn sich schon lange wieder einmal gewünscht hat. Auch wenn die Serien-Mörder-Story im Grunde schon mächtig abgekaut sein mag, so schafft es Regisseur James Wan uns doch aufs trefflichste zu beeindrucken, mit seinem großartigen Drehbuch, dass nur so voll gestopft ist von Rätseln und Wendungen. Und bis zum letzten Atemzug des Films, wird man immer wieder mit etwas überrascht, mit dem man nun gar nicht gerechnet hätte. Kein Mensch kann mir bei diesem Film z. Bsp. weiß machen, dass er das Ende des Treibens erahnen konnte. Vorzüglich!
Aber immer hübsch der Reihe nach. Zuerst sehen wir einen Raum, in dem zwei Männer sich gegenüber sitzen, die an die Wand gekettet worden. In der Mitte eine blutüberströmte Leiche, die einen Revolver und ein Tonbandgerät in der Hand hält. Und schon beginnt es, dass Rätseln im Kopf eines jeden Zuschauers. Wer sind diese beiden Männer? Wo kommen sie her? Was hat die Leiche zu bedeuten? Was ist überhaupt der Sinn des Ganzen? Fragen über Fragen, die einem bis zur Auflösung nicht mehr loslassen.
Dabei gibt einem die Handlung immer wieder einzelne Spuren, die zur vermeintlichen Lösung führen. Es tauchen mysteriöse Tonbänder auf, auf denen ihnen eine verfremdete Stimme die indirekten Anweisungen gibt, den jeweils Anderen umzubringen, da sonst etwas schlimmes passiert. Was also tun?
Doch bevor es dazu kommt, werden dem Zuschauer erst einmal, in Rückblenden, weitere Story-Details bekannt gegeben. Es werden einem frühere Opfer des perfiden Spiels vorgestellt, man erfährt etwas aus dem Leben der aktuellen Opfer und man lernt vor allem die darauf angesetzten Ermittler kennen, die dem Täter sogar einmal verdammt dicht auf die Fersen kommen. Zwischendurch dann wieder Szenen aus dem "Gefängnis" der beiden Männer und ihre Versuche, sich aus der heiklen Lage zu befreien.
Dabei achteten die Drehbuchautoren allerdings wirklich höllisch darauf, dass alle Vorgänge nachvollziehbar bleiben. Zwar wird der Zuschauer schon das ein oder andere Mal kräftig verwirrt, doch wirklich hängen bleiben tut er nie. Logiklöcher sind dabei zwar nicht ganz vermeidbar, doch auch in diesem Punkt gibt es eigentlich kaum etwas zu meckern. Es wurde sich nämlich wirklich redlich bemüht, alles so logisch ablaufen zu lassen, wie es solch eine Story nur zulassen kann.
Aber nicht nur die Konzentrationsfordernde Rätselraterei macht einem zu schaffen, auch die gar schaurige Atmosphäre tut ihr übriges. Allein schon die klaustrophobischen Szenen im Kellerverlies, bringen einem das Blut in den Adern förmlich zum kochen. Dazu die überwiegend finsteren Szenen bei der Polizeijagd nach dem "Phantom" und die wirklich heftig wirkenden Stellen, in der sich der Täter der Familie von einem der Opfer bevollmächtigt. Wer hier kein Herzrasen bekommt, der kann sich sicher sein, dass er keins hat!
Vermengt werden die nicht abreisen wollende Spannung und die schaurige Atmosphäre, dann noch mit einigen harten Bluteffekten, die die ganze Tragik des Geschehens noch einmal verstärken. James Wan hat es sich nicht nehmen lassen und schockt mit einigen seiner Effekte derartig, dass man sich schon fast verkriechen möchte. Vor allem in einer Szene, in der sich einer der Opfer einen Fuß absägt, kann man den Schmerz förmlich mit fühlen. Manch einem schwach beseelten dürften diese Effekte wohl aus dem Kino treiben.
Und dann darf natürlich auch der Score nicht vergessen werden, der wieder einmal zur Creme de la Creme der Horror-Filmmusiken gehört. Optimal unterstreicht er das Geschehen, wird an den richtigen Szenen auf volle Lautstärke gedreht und bringt den Zuschauer dazu, nicht nur die Augen auf zu halten, sondern auch die Ohren zu spitzen. So und nicht anders muss das sein!
Den größten Höhepunkt des Films stellt aber, ohne Frage, das grandiose Ende dar. Was "Saw" hier, so ca. 30 Sekunden vor dem Abspann, noch einmal für eine Wendung auspackt, sprengt schier den Rahmen. Auch wenn ich gerne zugeben möchte, dass man, bei vollster Konzentration, durchaus darauf hätte kommen können, so möchte ich dennoch behaupten, dass es wohl nur den allerwenigsten geglückt sein dürfte. Mich persönlich hat der Schluss jedenfalls so stark beeindruckt, wie schon lange nicht mehr!
Einzig und allein ein paar kleinere Längen müssen hier und da bemängelt werden. Vor allem in den familiären Flashbacks von einem der Opfer, hat man es manchmal nicht ganz geschafft, den sonst so straffen Filmverlauf beizuhalten. Aber unterm Strich stört das wirklich kaum.
Ach ja, die Darsteller sind dann aber allemal noch eine Erwähnung wert. Seien es nun Leigh Whannell und Cary Elwes, als mal sich helfende, mal sich fast bekämpfen wollende Opfer oder Danny Glover als ehrgeiziger Polizist. Allesamt bringen sie ihre Rollen exzellent und glaubwürdig zur Geltung und lassen damit manch einen ihrer Thriller-Kollegen, aus anderen Filmen, förmlich im Regen stehen. Aber auch alle anderen Schauspieler stellen zufrieden.
Fazit: Bitterböser, clever konstruierter und mit schaurigem Rätsel- und Mitdenk-"Spaß" gefüllter Serienkillerkrimi, der obersten Thriller-Liga. Packend inszeniert, atmosphärisch beeindruckend und mit Wendungen bis zur letzten Sekunde. Wer bei diesem megaspannenden Schauspiel kein Herzflattern bekommt, der hat diesen Film wohl nicht überlebt! Nichts für schwache Nerven aber ein Muss für jeden Thriller-Fan!
--- David Hilbert (Mr. Hankey)
"Saw" ist ein mörderisch cleverer Puzzle-Thriller, wie man ihn sich schon lange wieder einmal gewünscht hat. Auch wenn die Serien-Mörder-Story im Grunde schon mächtig abgekaut sein mag, so schafft es Regisseur James Wan uns doch aufs trefflichste zu beeindrucken, mit seinem großartigen Drehbuch, dass nur so voll gestopft ist von Rätseln und Wendungen. Und bis zum letzten Atemzug des Films, wird man immer wieder mit etwas überrascht, mit dem man nun gar nicht gerechnet hätte. Kein Mensch kann mir bei diesem Film z. Bsp. weiß machen, dass er das Ende des Treibens erahnen konnte. Vorzüglich!
Aber immer hübsch der Reihe nach. Zuerst sehen wir einen Raum, in dem zwei Männer sich gegenüber sitzen, die an die Wand gekettet worden. In der Mitte eine blutüberströmte Leiche, die einen Revolver und ein Tonbandgerät in der Hand hält. Und schon beginnt es, dass Rätseln im Kopf eines jeden Zuschauers. Wer sind diese beiden Männer? Wo kommen sie her? Was hat die Leiche zu bedeuten? Was ist überhaupt der Sinn des Ganzen? Fragen über Fragen, die einem bis zur Auflösung nicht mehr loslassen.
Dabei gibt einem die Handlung immer wieder einzelne Spuren, die zur vermeintlichen Lösung führen. Es tauchen mysteriöse Tonbänder auf, auf denen ihnen eine verfremdete Stimme die indirekten Anweisungen gibt, den jeweils Anderen umzubringen, da sonst etwas schlimmes passiert. Was also tun?
Doch bevor es dazu kommt, werden dem Zuschauer erst einmal, in Rückblenden, weitere Story-Details bekannt gegeben. Es werden einem frühere Opfer des perfiden Spiels vorgestellt, man erfährt etwas aus dem Leben der aktuellen Opfer und man lernt vor allem die darauf angesetzten Ermittler kennen, die dem Täter sogar einmal verdammt dicht auf die Fersen kommen. Zwischendurch dann wieder Szenen aus dem "Gefängnis" der beiden Männer und ihre Versuche, sich aus der heiklen Lage zu befreien.
Dabei achteten die Drehbuchautoren allerdings wirklich höllisch darauf, dass alle Vorgänge nachvollziehbar bleiben. Zwar wird der Zuschauer schon das ein oder andere Mal kräftig verwirrt, doch wirklich hängen bleiben tut er nie. Logiklöcher sind dabei zwar nicht ganz vermeidbar, doch auch in diesem Punkt gibt es eigentlich kaum etwas zu meckern. Es wurde sich nämlich wirklich redlich bemüht, alles so logisch ablaufen zu lassen, wie es solch eine Story nur zulassen kann.
Aber nicht nur die Konzentrationsfordernde Rätselraterei macht einem zu schaffen, auch die gar schaurige Atmosphäre tut ihr übriges. Allein schon die klaustrophobischen Szenen im Kellerverlies, bringen einem das Blut in den Adern förmlich zum kochen. Dazu die überwiegend finsteren Szenen bei der Polizeijagd nach dem "Phantom" und die wirklich heftig wirkenden Stellen, in der sich der Täter der Familie von einem der Opfer bevollmächtigt. Wer hier kein Herzrasen bekommt, der kann sich sicher sein, dass er keins hat!
Vermengt werden die nicht abreisen wollende Spannung und die schaurige Atmosphäre, dann noch mit einigen harten Bluteffekten, die die ganze Tragik des Geschehens noch einmal verstärken. James Wan hat es sich nicht nehmen lassen und schockt mit einigen seiner Effekte derartig, dass man sich schon fast verkriechen möchte. Vor allem in einer Szene, in der sich einer der Opfer einen Fuß absägt, kann man den Schmerz förmlich mit fühlen. Manch einem schwach beseelten dürften diese Effekte wohl aus dem Kino treiben.
Und dann darf natürlich auch der Score nicht vergessen werden, der wieder einmal zur Creme de la Creme der Horror-Filmmusiken gehört. Optimal unterstreicht er das Geschehen, wird an den richtigen Szenen auf volle Lautstärke gedreht und bringt den Zuschauer dazu, nicht nur die Augen auf zu halten, sondern auch die Ohren zu spitzen. So und nicht anders muss das sein!
Den größten Höhepunkt des Films stellt aber, ohne Frage, das grandiose Ende dar. Was "Saw" hier, so ca. 30 Sekunden vor dem Abspann, noch einmal für eine Wendung auspackt, sprengt schier den Rahmen. Auch wenn ich gerne zugeben möchte, dass man, bei vollster Konzentration, durchaus darauf hätte kommen können, so möchte ich dennoch behaupten, dass es wohl nur den allerwenigsten geglückt sein dürfte. Mich persönlich hat der Schluss jedenfalls so stark beeindruckt, wie schon lange nicht mehr!
Einzig und allein ein paar kleinere Längen müssen hier und da bemängelt werden. Vor allem in den familiären Flashbacks von einem der Opfer, hat man es manchmal nicht ganz geschafft, den sonst so straffen Filmverlauf beizuhalten. Aber unterm Strich stört das wirklich kaum.
Ach ja, die Darsteller sind dann aber allemal noch eine Erwähnung wert. Seien es nun Leigh Whannell und Cary Elwes, als mal sich helfende, mal sich fast bekämpfen wollende Opfer oder Danny Glover als ehrgeiziger Polizist. Allesamt bringen sie ihre Rollen exzellent und glaubwürdig zur Geltung und lassen damit manch einen ihrer Thriller-Kollegen, aus anderen Filmen, förmlich im Regen stehen. Aber auch alle anderen Schauspieler stellen zufrieden.
Fazit: Bitterböser, clever konstruierter und mit schaurigem Rätsel- und Mitdenk-"Spaß" gefüllter Serienkillerkrimi, der obersten Thriller-Liga. Packend inszeniert, atmosphärisch beeindruckend und mit Wendungen bis zur letzten Sekunde. Wer bei diesem megaspannenden Schauspiel kein Herzflattern bekommt, der hat diesen Film wohl nicht überlebt! Nichts für schwache Nerven aber ein Muss für jeden Thriller-Fan!
--- David Hilbert (Mr. Hankey)
VideoMarkt
Zwei Männer, angekettet in einem verdreckten Keller. Eine übel zugerichtete Leiche in der Mitte des Raums. Ein Kassettenrekorder, der Hinweise auf eine Fluchtmöglichkeit gibt. Und eine Säge, mit der man notfalls das Bein, nicht aber die eiserne Fessel durchtrennen kann. Der smarte Arzt Dr. Gordon und der windige Fotograf Adam wissen nicht, warum man sie gefangen hält oder wie sie sich befreien sollen. Dass ihnen zum Überleben wenig Zeit bleibt, wird schnell klar, ebenso, dass sie per Videokamera beobachtet werden - wie Laborratten.
Video.de
Wie einst bei "Mord mit kleinen Fehlern" präsentiert James Wan in diesem Horror-Juwel Kino als Versuchsanordnung, als Psychospiel. Nur den Zeiten entsprechend böser, dunkler, schlichtweg sadistischer und perverser. Sein Co-Autor und Darsteller Leigh Whannell hat sich dabei, ebenso wie das gesamte, bemerkenswert aufspielende Ensemble, so richtig ins Zeug gelegt, um diesen cineastischen Alptraum so packend wie möglich zu gestalten. Der Plan ist aufgegangen, denn Genrefreunde dürfen sich um diesen gelungenen Horrortrip reißen.
Blickpunkt: Film
Er kam, SAW und sägte. Die Perspektive ist düster für Adam, der in einem Kellerverlies erwacht, sein Dilemma erkennt, an eine Kette gefesselt den Tod zu erwarten, wenn er nicht die bereitstehende Säge, die nicht Metall-, wohl aber Knochen-tauglich ist, ihren blutigen Dienst verrichten lässt. Die Prämisse ist sadistisch, der Ton des ganzen Films auch, aber 'SAW' ist überdies clever, intensiv, überraschend und damit ein Geheimtipp für Horrorfans, die dem Monster von nebenan dem Vorzug gegenüber den Kreaturen der Fantasie geben.
Wenn zwei Freunde ein Drehbuch konstruieren, um eine Eintrittskarte ins Big Business zu bekommen, kann das Resultat 'Good Will Hunting' oder eben 'SAW' lauten. Aus der Sehnsucht der Australier James Wan und Leigh Wannell, endlich einen Film drehen zu können, der die Talente von beiden Freunden herausstellt, entstand dieses Regiedebüt, das Wan nach einer gemeinsam entwickelten Story und Wannells Drehbuch mit einem Minibudget, aber einigen prominenten Namen in der Besetzung erstaunlich souverän stemmte. Stilsicher inszeniert und geschnitten, wildert 'SAW' im Revier von 'Sieben' und 'The Cell', zitiert Hitchcocks 'Das Fenster zum Hof' und generiert am Ende eine Blutsuppe, die 'Reservoir Dogs' Konkurrenz macht. Die Ausgangssituation ist eine monströse Variation von 'Cube'. Fotograf Adam (Autor Wannell) und Arzt Dr. Gordon (Cary Elwes, gefordert wie selten) erwachen in einem abgesperrten Kellerraum. Beide Männer sind durch eine Kette an Rohre gefesselt, haben keine Ahnung, wie sie in diesen Albtraum geraten sind und müssen ihren Verstand einsetzen, um die Hinweise zu deuten, die ein krankes, sie mit Kameras überwachendes Hirn liefert. Überleben kann nur einer, teilt der Unbekannte über ein Tonband mit, der in der Mitte des Raums eine ausgeblutete Leiche zurückgelassen hat, die die Ernsthaftigkeit seiner Absichten unterstreichen soll. Der perverse Killer spielt mit dem Misstrauen der Männer, hetzt sie gegeneinander auf, liefert sie einer Hölle aus, der man nur entkommt, wenn man sich ein Bein durchsägt und selbst zum Mörder wird. In Rückblenden erfährt man, wie die Opfer in diese diabolische Lage gerieten, wie der Killer in den grausamsten Quälszenarien seit 'The Cell' seine Opfer in den Selbsttod zwingt, wie ein Cop das Monstrum seit Jahren besessen jagt und schließlich auf der Gegenwartsebene in die Handlung eingreift. Auf dem Weg ins gnadenlose Finale bleiben einige Unglaubwürdigkeiten nicht aus, stellt sich Danny Glovers Cop in direkter Killer-Konfrontation dümmer an, als es die Polizei erlaubt, bietet der Film aber auch ein so hohes Maß an Spannung, Intensität und Überraschungselementen, dass im Kino niemand sägen, soll heißen schnarchen, wird. kob.
Wenn zwei Freunde ein Drehbuch konstruieren, um eine Eintrittskarte ins Big Business zu bekommen, kann das Resultat 'Good Will Hunting' oder eben 'SAW' lauten. Aus der Sehnsucht der Australier James Wan und Leigh Wannell, endlich einen Film drehen zu können, der die Talente von beiden Freunden herausstellt, entstand dieses Regiedebüt, das Wan nach einer gemeinsam entwickelten Story und Wannells Drehbuch mit einem Minibudget, aber einigen prominenten Namen in der Besetzung erstaunlich souverän stemmte. Stilsicher inszeniert und geschnitten, wildert 'SAW' im Revier von 'Sieben' und 'The Cell', zitiert Hitchcocks 'Das Fenster zum Hof' und generiert am Ende eine Blutsuppe, die 'Reservoir Dogs' Konkurrenz macht. Die Ausgangssituation ist eine monströse Variation von 'Cube'. Fotograf Adam (Autor Wannell) und Arzt Dr. Gordon (Cary Elwes, gefordert wie selten) erwachen in einem abgesperrten Kellerraum. Beide Männer sind durch eine Kette an Rohre gefesselt, haben keine Ahnung, wie sie in diesen Albtraum geraten sind und müssen ihren Verstand einsetzen, um die Hinweise zu deuten, die ein krankes, sie mit Kameras überwachendes Hirn liefert. Überleben kann nur einer, teilt der Unbekannte über ein Tonband mit, der in der Mitte des Raums eine ausgeblutete Leiche zurückgelassen hat, die die Ernsthaftigkeit seiner Absichten unterstreichen soll. Der perverse Killer spielt mit dem Misstrauen der Männer, hetzt sie gegeneinander auf, liefert sie einer Hölle aus, der man nur entkommt, wenn man sich ein Bein durchsägt und selbst zum Mörder wird. In Rückblenden erfährt man, wie die Opfer in diese diabolische Lage gerieten, wie der Killer in den grausamsten Quälszenarien seit 'The Cell' seine Opfer in den Selbsttod zwingt, wie ein Cop das Monstrum seit Jahren besessen jagt und schließlich auf der Gegenwartsebene in die Handlung eingreift. Auf dem Weg ins gnadenlose Finale bleiben einige Unglaubwürdigkeiten nicht aus, stellt sich Danny Glovers Cop in direkter Killer-Konfrontation dümmer an, als es die Polizei erlaubt, bietet der Film aber auch ein so hohes Maß an Spannung, Intensität und Überraschungselementen, dass im Kino niemand sägen, soll heißen schnarchen, wird. kob.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Gnadenloser Horrorfilm über einen psychopathischen Killer, der ein diabolisches Todesspiel mit zwei ihm ausgelieferten Männern treibt.
Kurzbeschreibung
Beinhaltet:
- 2 DVDs
- Director's Cut + Kinofassung
- Audio-CD Original-Soundtrack
- 32-seitigem Buchteil
Inhalt:
In einem Kellerverlies erwachen zwei Männer, die von einem Psychopaten entführt wurden, von Kameras beobachtet, mit Ketten an ein Rohr gefesselt. Sie müssen Hinweise entschlüsseln, die vielleicht die Freiheit, sicher aber einem Sadisten Unterhaltung bringen, der auch einen schnellen Ausweg bietet: Dafür muss "nur" einer zum Mörder werden.
- 2 DVDs
- Director's Cut + Kinofassung
- Audio-CD Original-Soundtrack
- 32-seitigem Buchteil
Inhalt:
In einem Kellerverlies erwachen zwei Männer, die von einem Psychopaten entführt wurden, von Kameras beobachtet, mit Ketten an ein Rohr gefesselt. Sie müssen Hinweise entschlüsseln, die vielleicht die Freiheit, sicher aber einem Sadisten Unterhaltung bringen, der auch einen schnellen Ausweg bietet: Dafür muss "nur" einer zum Mörder werden.