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Saw (+ Audio-CD) [Collector's Edition] [2 DVDs]
 
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Saw (+ Audio-CD) [Collector's Edition] [2 DVDs]

Cary Elwes , Danny Glover , James Wan    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (110 Kundenrezensionen)
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Saw (+ Audio-CD) [Collector's Edition] [2 DVDs] + Saw II (FSK 16)
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Produktinformation

  • Darsteller: Cary Elwes, Danny Glover, Monica Potter, Michael Emerson, Ken Leung
  • Regisseur(e): James Wan
  • Format: Collector's Edition, Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 6. Juni 2005
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 198 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (110 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0009I7KTC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.539 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Saw: Adam (Leigh Whannell) wacht in einem feuchten Raum gegenüber von Dr. Lawrence Gordon (Cary Elwes) und der Leiche eines Mannes auf, dem das Gehirn herausgepustet wurde. Keine überaus erfreuliche Situation, und es wird noch schlimmer, als die beiden Männer feststellen müssen, dass sie von einem zwar unsichtbaren, aber allwissenden Verrückten angekettet und sich gegenübergestellt wurden, der als Vergeltung für frühere Sünden mit ihrer Psyche spielt. Regisseur James Wan, der sich diese grausige Szenerie zusammen mit Drehbuchautor Whannell ausgedacht hat, hat offenbar Sieben und viele andere künstlerisch angehauchte existenzialistische Katz-und-Maus-Psychothriller gesehen, und so versieht er Saw mit ein wenig Fleisch, ein bisschen Blut und vielen anderen Methoden, um den Zuschauer von der Tatsache abzulenken, dass das Ganze nicht wirklich sonderlich viel Sinn ergibt. Wan und Whannell (der auch nicht der allerbeste Schauspieler ist) bauen eine Wendung nach der anderen ein, was nach einigen wirklich einfallsreichen Ideen mit der Zeit ein wenig aufgesetzt erscheint. Elwes liefert eine gute Arbeit ab, wirkt aber hin und wieder peinlich berührt, und der beachtenswerte Danny Glover leidet als obsessiver Polizist, der an diesem Fall arbeitet. Die Auflösung wird einen womöglich überraschen, aber dadurch kriegt man die vergangenen achtundneunzig Minuten auch nicht wieder zurück. --Steve Wiecking

OFDb.de

Puzzle-Thriller sind in! Wer meint, dass es im Horror-Genre nur um das Zeigen von Blut und Grausamkeiten geht, der scheint wohl nur sehr bedingt etwas vom Genre zu verstehen. Denn es geht auch anders. Das bewiesen in der letzten Zeit so einige Horror-Thriller. Doch kaum einer sollte es, in letzter Zeit, so gut schaffen wie "Saw". Zwar geizt auch dieser Streifen nicht mit allerlei hartem Stoff, doch "Saw" ist noch so viel mehr!

"Saw" ist ein mörderisch cleverer Puzzle-Thriller, wie man ihn sich schon lange wieder einmal gewünscht hat. Auch wenn die Serien-Mörder-Story im Grunde schon mächtig abgekaut sein mag, so schafft es Regisseur James Wan uns doch aufs trefflichste zu beeindrucken, mit seinem großartigen Drehbuch, dass nur so voll gestopft ist von Rätseln und Wendungen. Und bis zum letzten Atemzug des Films, wird man immer wieder mit etwas überrascht, mit dem man nun gar nicht gerechnet hätte. Kein Mensch kann mir bei diesem Film z. Bsp. weiß machen, dass er das Ende des Treibens erahnen konnte. Vorzüglich!

Aber immer hübsch der Reihe nach. Zuerst sehen wir einen Raum, in dem zwei Männer sich gegenüber sitzen, die an die Wand gekettet worden. In der Mitte eine blutüberströmte Leiche, die einen Revolver und ein Tonbandgerät in der Hand hält. Und schon beginnt es, dass Rätseln im Kopf eines jeden Zuschauers. Wer sind diese beiden Männer? Wo kommen sie her? Was hat die Leiche zu bedeuten? Was ist überhaupt der Sinn des Ganzen? Fragen über Fragen, die einem bis zur Auflösung nicht mehr loslassen.

Dabei gibt einem die Handlung immer wieder einzelne Spuren, die zur vermeintlichen Lösung führen. Es tauchen mysteriöse Tonbänder auf, auf denen ihnen eine verfremdete Stimme die indirekten Anweisungen gibt, den jeweils Anderen umzubringen, da sonst etwas schlimmes passiert. Was also tun?

Doch bevor es dazu kommt, werden dem Zuschauer erst einmal, in Rückblenden, weitere Story-Details bekannt gegeben. Es werden einem frühere Opfer des perfiden Spiels vorgestellt, man erfährt etwas aus dem Leben der aktuellen Opfer und man lernt vor allem die darauf angesetzten Ermittler kennen, die dem Täter sogar einmal verdammt dicht auf die Fersen kommen. Zwischendurch dann wieder Szenen aus dem "Gefängnis" der beiden Männer und ihre Versuche, sich aus der heiklen Lage zu befreien.

Dabei achteten die Drehbuchautoren allerdings wirklich höllisch darauf, dass alle Vorgänge nachvollziehbar bleiben. Zwar wird der Zuschauer schon das ein oder andere Mal kräftig verwirrt, doch wirklich hängen bleiben tut er nie. Logiklöcher sind dabei zwar nicht ganz vermeidbar, doch auch in diesem Punkt gibt es eigentlich kaum etwas zu meckern. Es wurde sich nämlich wirklich redlich bemüht, alles so logisch ablaufen zu lassen, wie es solch eine Story nur zulassen kann.

Aber nicht nur die Konzentrationsfordernde Rätselraterei macht einem zu schaffen, auch die gar schaurige Atmosphäre tut ihr übriges. Allein schon die klaustrophobischen Szenen im Kellerverlies, bringen einem das Blut in den Adern förmlich zum kochen. Dazu die überwiegend finsteren Szenen bei der Polizeijagd nach dem "Phantom" und die wirklich heftig wirkenden Stellen, in der sich der Täter der Familie von einem der Opfer bevollmächtigt. Wer hier kein Herzrasen bekommt, der kann sich sicher sein, dass er keins hat!

Vermengt werden die nicht abreisen wollende Spannung und die schaurige Atmosphäre, dann noch mit einigen harten Bluteffekten, die die ganze Tragik des Geschehens noch einmal verstärken. James Wan hat es sich nicht nehmen lassen und schockt mit einigen seiner Effekte derartig, dass man sich schon fast verkriechen möchte. Vor allem in einer Szene, in der sich einer der Opfer einen Fuß absägt, kann man den Schmerz förmlich mit fühlen. Manch einem schwach beseelten dürften diese Effekte wohl aus dem Kino treiben.

Und dann darf natürlich auch der Score nicht vergessen werden, der wieder einmal zur Creme de la Creme der Horror-Filmmusiken gehört. Optimal unterstreicht er das Geschehen, wird an den richtigen Szenen auf volle Lautstärke gedreht und bringt den Zuschauer dazu, nicht nur die Augen auf zu halten, sondern auch die Ohren zu spitzen. So und nicht anders muss das sein!

Den größten Höhepunkt des Films stellt aber, ohne Frage, das grandiose Ende dar. Was "Saw" hier, so ca. 30 Sekunden vor dem Abspann, noch einmal für eine Wendung auspackt, sprengt schier den Rahmen. Auch wenn ich gerne zugeben möchte, dass man, bei vollster Konzentration, durchaus darauf hätte kommen können, so möchte ich dennoch behaupten, dass es wohl nur den allerwenigsten geglückt sein dürfte. Mich persönlich hat der Schluss jedenfalls so stark beeindruckt, wie schon lange nicht mehr!

Einzig und allein ein paar kleinere Längen müssen hier und da bemängelt werden. Vor allem in den familiären Flashbacks von einem der Opfer, hat man es manchmal nicht ganz geschafft, den sonst so straffen Filmverlauf beizuhalten. Aber unterm Strich stört das wirklich kaum.

Ach ja, die Darsteller sind dann aber allemal noch eine Erwähnung wert. Seien es nun Leigh Whannell und Cary Elwes, als mal sich helfende, mal sich fast bekämpfen wollende Opfer oder Danny Glover als ehrgeiziger Polizist. Allesamt bringen sie ihre Rollen exzellent und glaubwürdig zur Geltung und lassen damit manch einen ihrer Thriller-Kollegen, aus anderen Filmen, förmlich im Regen stehen. Aber auch alle anderen Schauspieler stellen zufrieden.

Fazit: Bitterböser, clever konstruierter und mit schaurigem Rätsel- und Mitdenk-"Spaß" gefüllter Serienkillerkrimi, der obersten Thriller-Liga. Packend inszeniert, atmosphärisch beeindruckend und mit Wendungen bis zur letzten Sekunde. Wer bei diesem megaspannenden Schauspiel kein Herzflattern bekommt, der hat diesen Film wohl nicht überlebt! Nichts für schwache Nerven aber ein Muss für jeden Thriller-Fan!


--- David Hilbert (Mr. Hankey)

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Innovativer Beitrag zum Horror-Genre!, 25. Juli 2007
Von 
Sub_Rosa - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Saw [Director's Cut] (DVD)
"Wie weit würden Sie gehen" wenn Sie gar nicht mehr weit gehen können weil Sie eingesperrt sind in eine bizarre Todesmaschinerie, bei der Ihnen die Chance auf ein Entkommen alles abverlangt - und noch mehr? Würden Sie in wenigen Minuten tausende Jahre kultureller Evolution abwerfen und wieder zur Bestie werden? SAW sagt ja und macht es zum Thema eines tollen, innovativen Horrorthrillers mit psychologischem Tiefgang. Der Film ist allein durch seine Reflexion über die in jedermanns Seele verborgenen Monster so interessant und spannend, dass es der beigefügten Splatterzutaten gar nicht bedurft hätte. Die Blut- und Ekelszenen sind aber dramaturgisch sinnvoll eingebaut und wirken nie als billiges Effektmittel zum Zweck der Spannungssteigerung. Natürlich verweist vor allem das Set-Design auf offensichtliche Vorbilder wie "Das Schweigen der Lämmer" und "Sieben". Doch hat die ausgeklügelte Story über den perfiden Unbekannten, der sich Menschen selbst bzw. gegenseitig töten lässt, definitiv innovative Qualität und bereichert das Genre um eine ebenso neue wie intelligent-bösartige Spielart. Dass der Killer seinen Tod geweihten "Gladiatoren" in der Art römischer Zirkusspiele beim Todeskampf zusieht besagt schon der Filmtitel, denn SAW bezieht sich vermutlich weit weniger auf die im Film vorkommende Säge denn als Wortspiel auf das englische "I saw" (ich habe zugesehen).

Wie es sich für einen außergewöhnlichen Film gehört bleibt SAW durchgehend sehr gut bis zum überraschenden Ende. Der finale Clou ist vielleicht nicht ganz logisch, überrumpelt dafür aber den mitratenden Zuschauer ziemlich und lässt plötzlich alles in einem neuen Licht erscheinen - ein offenbar bei "The Sixth Sense" entliehenes Stilelement.

Fazit: durchgehend spannendes Horror-Kammerspiel der ganz besonderen Art, mit fantastischer Grund-Idee, bösartiger Fallen-Fantasie, psychologischem Tiefgang und gelungenem Finale. Nicht von A-Z neu, ein wenig Nachgeahmtes ist schon dabei (dafür ein Stern Abzug) - aber SAW gibt dem Genre eben auch etwas wirklich Neues und Wertvolles!
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59 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Geschmackssache, 17. Juni 2007
Von 
Daniel Dilly - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Saw [Director's Cut] (DVD)
Eines Vorweg: Ich mag an sich keine Horror-Splatter-Verstümmelungs-Folter-Filme deren Schockeffekte darin bestehen, möglichst detailliert brutale Bilder zu zeigen. Ich finde es auch nicht besonders reizvoll, mich in den kranken Geist eines möglichst bestialisch mordenden Psychopathen hinein zu versetzen. Was ich allerdings mag, sind gut gemachte und spannende Psychothriller und schalte dann auch nicht gleich angewidert ab, wenn mal Blut fließt.

"Schweigen der Lämmer" mochte ich sehr und "Sieben" empfand ich als eine gelungene Gradwanderung aus Ekel und Faszination über das Konzept der Morde. Beide Filme hatten zudem gemeinsam, dass der Zuschauer das Geschehen aus dem Blickwinkel der ermittelnden Polizisten erlebt. Die Brutalität und entsetzlichen Morde, werden als pervers dargestellt, denen sich die Hauptpersonen hilflos gegenüberstehen. Es wird vor allem Wert darauf gelegt zu zeigen, wie normale Menschen damit umgehen und es verarbeiten (oder eben auch nicht).

Ich habe mich lange dagegen gesträubt, mir "Saw" anzusehen, weil ich befürchtete, dass es vor allem eine Metzel-Blut-Orgie ist. Aber nach vielen sehr guten Kritiken, die versprachen, dass es weit mehr ist, als ein simples Aneinanderreihen von Schlachtszenen und der Film für dass Horrror-Genre ausgesprochen originell und intelligent ist, habe ich mich entschlossen, dem Film doch mal eine Chance zu geben.

Ich war sehr angenehm überrascht, dass der Film seine Spannung tatsächlich vor allem im Kopf erzeugt. Das Szenario mit zwei Menschen in einer aussichtslosen Extremsituation und wie sich darin verhalten, ist ausgesprochen spannend. Sehr gut gemacht ist zudem die Umsetzung. Die Kamera filmt nicht einfach nur das Geschehen, sondern nutzt die visuellen Möglichkeiten die ein Film bietet: Es werden extrem schnelle Schnittwechsel gemacht, kurze Rückblicke eingestreut, passende Musik unterlegt usw. um eine sehr bedrohliche Atmosphäre zu schaffen. Das ist handwerklich bemerkenswert gut gemacht und lässt den Film trotz eher einfacher Ausstattung ziemlich professionell und keinesfalls billig wirken.

Die gezeigten Bildern sind weniger brutal, als ich befürchtet hatte. Selbst in der "ab 18"-Version werden die (ohnehin nicht übertrieben vielen) Ekelszenen nicht in allen Einzelheiten und Großaufnahme gezeigt (Einige werden enttäuscht sein, für andere ist es noch immer zu hart - Für mich war es problemlos zu ertragen).

Weitere Pluspunkte verbucht der Film für seine trickreiche Auflösung.

Trotzdem möchte ich nicht so weit gehen zu behaupten, dass sich "Saw" im Anspruch mit "Sieben" messen kann. Die Todesspiele werden nicht als abartig gebrandmarkt, sondern sollen möglichst cool und stylisch wirken. Es ist ein Film für Menschen, die Spaß daran haben, sich Gewallt anzusehen und nicht für jene, die lieber darüber nachdenken, was man dagegen tun kann.

Die Vergabe der Punkte war für mich keine leichte Sache. Da ich an dieser Stelle keine Diskussionen über den Sinn solche Filme im allgemeinen anfangen will, ist es letztlich ein Kompromiss daraus geworden, dass ich diese Art von Filme einerseits nicht sonderlich mag, andererseits aber auch zugebe, dass er verglichen mit ähnlichen Filmen überdurchschnittlich gut ist.

Normalerweise würde ich zu solchen Filmen gar keine Kritik schreiben und die Horror-Fans mögen mir die geringe Punktzahl verzeihen. Da dieser Film aber als Genre-Highlight gilt, auf den auch viele Menschen aufmerksam werden, die solche Filme normalerweise nicht gucken, halte ich in diesem Fall die Meinungsäußerung eines Laien wie mich für angemessen. Anhänger solcher Filme werden ihn sowieso gucken und alle anderen wissen jetzt hoffentlich ein bisschen besser, ob dieser Film etwas für sie ist oder nicht.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der beste Horrorfilm der letzten Jahre!, 17. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Saw [Director's Cut] (DVD)
Durch den Werbespruch "Nach Sieben kommt nicht acht, sondern Saw" wurde "Saw" immer wieder mit David Fincher`s Meisterwerk "Sieben" verglichen. Tatsächlich gibt es zwischen den beiden Filmen Parallelen, beziehungsweise zwischen den Killern. Doch während "Sieben" nahezu ausschließlich auf die exzellente Story setzt und der Zuschauer die Opfer als Leichen gezeigt bekommt, sieht man bei "Saw", wie die Opfer sich selbst oder andere auf grausame Art und Weise verstümmeln um das eigene Leben zu retten. Die "Spiele" des Jigsaw-Killers sind allesamt krank und in höchstem Maße brutal. Dennoch ist der Gore-Gehalt noch überschaubar und unterstreicht die ebenfalls großartige Story. Denn im Gegensatz zu vielen anderen brutalen Filmen, die im Fahrwasser des Erfolgs von "Saw" entstanden (z.B. "Hostel" I+II, "H6", "Wolf Creek" und auch "Saw" II +III), bekommt man hier eine spannende und fesselnde Geschichte geliefert. Um diese Spannung wirklich genießen zu können, muss der Zuschauer sich allerdings auf den Film einlassen können, was Leuten mit empfindlichen Mägen oder denen, die sich allgemein nicht für das Horrorgenre begeistern können, wohl kaum gelingen dürfte. Aus diesem Grund kann ich "Saw" auch nicht uneingeschränkt empfehlen. Darstellerisch kann "Saw" trotz des geringen Budgets von 1,2 Millionen Dollar (der Film spielte allein in den USA über 55 Millionen Dollar ein) überzeugen. Als größter Hollywood Darsteller spielt Danny Glover einen getriebenen Cop, dessen Lebensaufgabe es ist den Jigsaw-Killer zu fassen. Sehr stark. Von den beiden Hauptdarstellern kann vor allem Cary Elwes, der den Terror, dem seine Figur Dr. Gordon ausgesetzt ist, sehr gut transportiert, begeistern. Drehbuchautor Leigh Whannell als Adam fällt zwar etwas ab, geht aber auch noch in Ordnung. James Wan und Leigh Whannell haben mit "Saw" einen wirklich hervorragenden Film geschaffen, bei dem alles zu stimmen scheint. Der kalte Keller ist als Schauplatz perfekt gewählt und durch die Szenen, die sich außerhalb abspielen, erfährt der Zuschauer nach und nach die Hintergründe. Das Ende ist natürlich ein weiteres Highlight und braucht sich selbst vor dem von "The 6th Sense" nicht verstecken. "Saw" präsentiert sich so innovativ, dass er sicherlich zu den stärksten Horrorfilmen überhaupt gehört. Die Welle von Gewaltfilmen die allerdings im Mainstreambereich losgetreten wurde hinterlässt doch einen gewissen Beigeschmack. So verwundert es auch nicht, dass die Nachfolger Teil 2 und 3 nicht im Geringsten mit diesem Juwel mithalten können.
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