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  • Savior
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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen49
4,3 von 5 Sternen
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am 14. Februar 2008
Bei einem Terroranschlag verliert der Soldat Joshua Rose seine Frau und seinen Sohn. In ersten Zorn läuft er Amok und tötet Menschen. Zusammen mit seinem Freund quittiert er den Dienst und wird Söldner an verschiedenen Kriegsschauplätzen. Zuletzt landet er im Balkan und schließt sich den Serben an. Sein Freund wird Opfer einer Handgranate. Fortan begleitet er einen jungen serbischen Offizier und erlebt eine nicht gekannte Grausamkeit.

Nach einem Gefangenenaustausch sollen sie eine junge Frau in ihr Dorf zurück bringen. Als bei der hochschwangeren Frau die Wehen einsetzen, will der junge Serbe sie und das Kind töten. Joshua erschießt den Serben und hilft der Frau mit der Geburt. Sie ist unnatürlich distanziert zu dem Baby. Im Heimatort der Frau stößt Joshua auf Ablehnung, der Vater und Bruder bedrohen sie. Die beiden ziehen weiter und werden wegen dem erschossenen jungen Serben bald verfolgt. Die Flucht scheint aussichtslos. Doch es gibt auch helfende Menschen, die ihnen Unterschlupf, Nahrung und ein Boot geben. Bei dem Versuch mit einem Bus weiter zu kommen, fällt die Frau einem Tötungskommando in die Hände. Nun muss Joshua mit dem Baby alleine weiter reisen.

Die Film erzählt die grausame Realität eines zeitnahen europäischen Krieges. Alle über Jahrtausende hinweg entwickelten sozialen und geistigen Errungenschaften werden mit einem Schlag wertlos. Wertlos wie das eigene Baby oder die eigene Tochter. Der Tod ist allgegenwärtig und schlimmer als wäre die Pest ausgebrochen.
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am 30. Mai 2003
Vom Titel her (Soldat aus der Hölle) hatte ich eigentlich einen dumpfen Söldnerstreifen mit viel Blut, schlechten Stunts und wenig Hirn (mal abgesehen von dem was auf den Boden verstreut wird) erwartet. Einzig und allein der Name Dennis Quaid ließ mich etwas anderes vermuten und erhoffen. Da wurde ich nicht enttäuscht. Der Film ist ein wirklich mitreißendes und nachdenklich stimmendes Werk über den Krieg im ehemaligen Jugoslawien. Der Eindringlichkeit und Härte kann man sich nur schlecht entziehen. Dem Regisseur gelingt es, ohne Frage, die Zuschauer betroffen zu machen, an gedenk der Tatsache, das dieser Krieg nicht vor 50 oder 100 Jahren gekämpft wurde, sondern in dem Augenblick, als die deutsche Nationalmannschaft ihre Freundschaftsspiele ausgetragen hat, man sich selbst einen guten Film im Kino gegönnt hat oder irgendwo im Süden an der Adria gelegen und seinen Urlaub verbracht hat. Der Krieg fand auch nicht im fernen Asien oder Nahen Osten statt, sondern mitten in Europa, an Orten, die früher von (deutschen) Touristen und Urlaubern gewimmelt haben. Manchmal glaubt man es selbst nicht.

Mal davon abgesehen das ich die Kategorie -Antikriegsfilm- etwas peinlich finde (wie definiere ich diesen Begriff überhaupt, gibt es auch eine Antikomödie oder einen Antikrimi ?), zeigt dieser Film nicht nur die Schrecken des Krieges, sondern auch die Entmenschlichung der Soldaten und der Betroffenen, in einem großen Ausmaß. Gerade letzteren Punkt finde ich sehr wichtig. Ein Schlachtfeld mit Hunderten oder Tausenden von Toten ist schon schlimm und abschreckend, aber wenn dann noch der Schmerz und die Verzweiflung der Überlebenden hinzukommt, wird die Hässlichkeit des Krieges, m. E., noch viel deutlicher.

Das schlimmste Übel in -Savior- ist wohl ohne Frage die Siegermentalität und das Gebaren. Leute, die im zivilen Leben nichts auf die Reihe bekommen haben, werden hier zu reißenden Bestien und morden Leute sinnlos dahin. Niemand ist da um sie zu bestrafen. Die Wut und die Hilflosigkeit die man als Zuschauer schon hat, kann einen verrückt machen. Mehr als einmal habe ich mir vorgestellt eine Waffe zu nehmen und diese Verbrecher abzuknallen. Wie mag es da solchen Leuten ergehen, die solche Szenen in Jugoslawien tatsächlich erlebt haben? Auch das am Ende kein kitschiges Happy End steht (so gerne ich es Vater" und Kind auch gewünscht hätte) ist bezeichnend für die Gradlinigkeit des Filmes. Wie hat ein kluger Mann doch einmal gesagt: Es ist nicht leicht ein Überlebender zu sein."

Fazit: Ich will nicht so weit gehen und ihn als Meisterwerk bezeichnen, aber es ist für mich ein Film, der sich von vielen Streifen des Genres wohltuend und positiv abhebt. Der Film hätte eine größere Beachtung verdient gehabt. Ich kann ihn nur jedem empfehlen.
© deval
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am 24. September 2014
Ein besonderer Film, welcher durch die starke Leistung der Schauspieler und ohne viel Spektakel und Knalleffekte auskommt. Auch deswegen einzigartig, weil er sich nicht an die verfälschte und von Medien sehr einseitig vorgegebene gut / böse Rollenverteilung hält. Alle drei Bürgerkriegsparteien hatten Opfer zu beklagen und alle drei hatten reichlich Blut an ihren Händen. Die Darsteller und die Kameraeinstellungen sind top, man wird emotionell stark in dieses Geschehen hineingezogen. Ein Highlight in meiner Filmesammlung. Wer diesem Film eine gute Bewertung verweigert, der hat ihn entweder noch nicht verstanden oder ihm gefällt aus politischen Gründen die Sichtweise dieses Drehbuchs nicht.
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am 31. August 2010
Das aus Nachbarn die Jahrzehntelang friedlich nebeneinander gelebt haben, auf einmal Bestien werden die sich gegenseitig auf grausamste Weise und ohne Gnade umbringen und misshandeln, ist zutiefst beunruhigend. Dieser Film zeigt, ohne für eine Seite Partei zu ergreifen, bei den meisten Protagonisten menschliche Abgründe, aber auch immer wieder Mitgefühl und Menschlichkeit.
Ganz am Anfang dachte ich mir, das wird wahrscheinlich die übliche Story. Einsamer Superkämpfer a la Rambo mischt die Serbisch-Kroatisch-Muslimischen Milizen auf und findet schließlich ein neues Glück mit neuer Frau und Kind.
Weit gefehlt !!
Hier wird einem die Hilflosikeit des Einzelnen gegenüber einer fanatisierten Soldateska angesichts eines ausser Rand und Band geratenen ethnischen Konfliktes vor Augen geführt. Wer zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort ist wird erschossen, erschlagen, vergewaltigt, gefoltert.

Einer der beeindruckendsten Antikriegsfilme die ich je gesehen habe !
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TOP 500 REZENSENTam 15. Februar 2007
also vorweg, das der film geschnitten ist, merkt man so gut wie garnicht.

die fehlenden szenen wurden sehr behutsam entfernt, so das es kaum auffällt.

habe den film mehrfach ungeschnitten gesehen und bin mit der auf dvd erschienen version zufrieden, da die uncut fassung nicht auf diesem medium erschienen ist.

der film ansich ist die referenz der antikriegsfilme, weil er realistisch wie kaum ein anderer film dieses genres ist, und gänzlich auf pathos und falsches heldentum verzichtet.

beklemmende bedrücktheit wird hier während der ganzen laufzeit vermittelt.

das macht savior zwar nicht gerade leicht verdaulich, regt aber zum denken an.

schmutzig, düster, grausam und desillusioniert. so wie krieg eben ist.
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am 26. April 2006
Das ist kein Film für einen entspannten Abend!

Die Geschichte erzählt von einem amerikanischen Söldner, der im jugoslawischen Bürgerkrieg zunächst auf der serbischen Seite kämpft, dann aber Zeuge bestialischer ethnisch motivierter Massaker wird und deshalb desertiert. Dabei lernt er eine junge hochschwangere Frau kennen, mit der er versucht eine der vermeintlich sicheren UN-Sicherheitszonen zu erreichen.

Mit schonungsloser Härte werden immer wieder schlimmste Gemetzel dieses grausamen Krieges gezeigt; dabei gibt es keine wirklich unschuldige Partei. Es sind Serben gegen Bosnier, Kroaten gegen Serben und Bosnier gegen Kroaten.

Die Darsteller sind alle ausgezeichnet, jedoch fand ich Natasia Kinski hier besonders beeindruckend. Auch Dennis Quaid spielt seine Rolle gewohnt gut.

Ich kann den Film nur empfehlen, spannend bis zur letzten Minute, aber nichts für zarte Gemüter.
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am 22. August 2014
Wer hier Kriegsspektakel erwartet ist definitiv Falsch. Dieser Film zeigt mehr die Perspektive der Opfer des Krieges und wie sie mit ihrem Schicksal umgehen müssen. Ein sehr unangenehmer Film der nur teilweise die Realität des Bosnien Krieges Zeigt und eine ganz besondere Botschaft vermittelt. Die Schauspieler sind hier auch relativ gut besetzt und tragen einen großen Teil der Emotionen bei.
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am 4. Juni 2003
Den Film habe ich vor ca. 2 Jahren im Fernsehen gesehen (leider weiß ich den Sender nicht mehr). Da "Savior" mich sehr beeindruckt hatte, habe ich mir kürzlich die DVD gekauft.
Welch eine Enttäuschung! Die DVD ist eine geschnittene und weichgespülte Fassung des Films! Einige für den Film wesentliche Szenen (z.B. der Tod der Mutter) sind herausgeschnitten bzw. verharmlost worden.
Fazit: Wer den Originalfilm nicht kennt, für den ist die DVD durchaus kaufbar, da er auch in der verstümmelten DVD-Fassung noch einigermaßen beeindruckend ist.
Alle anderen sollten auf einen "Director's Cut" FSK 18 warten, in dem dann hoffentlich die geschnittenen Szenen drin sind.
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am 22. April 2006
Savior war bis zum Erscheinen von "Warriors, Einsatz in Bosnien" der beste Film zu diesem dunklem Kapitel europäischer Nachkriegsgeschichte. Savior sah ich in der TV Fassung, daher ist die DVD etwas enttäuschend. Man hätte auf die überflüssigen Schnitte verzichten sollen, Savior ist ein Kriegsfilm "mitten aus dem Leben der 90er Jahre", so traurig und erschütternd das damals auch war. Und auch heute noch ist. Dennis Quaid spielt den scheinbar emotionslosen Killer so grandios, dass es einem anders werden kann. Für alle, die die ungeschnittene Fassung nicht gesehen haben trotzdem empfehlenswert.
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am 21. November 2011
...vielleicht beste Kriegsfilm der vergangenen Jahre.
Wie kein anderer Vertreter des Genres schafft dieser Streifen es, Krieg als eine Aneinanderreihung von Grausamkeiten zu begreifen, in der es weder "Gut" noch "Böse" gibt sondern einfach nur den Menschen und seine Fähigkeit, sowohl Gutes als auch furchtbar Böses zu tun.
So verwundert es nicht, dass der traurige Held der Geschichte, gespielt von Dennis Quaid, sogar beim Mord an Unschuldigen gezeigt wird, bevor es selbst ihm als verbitterten und von seinen Verlusten getriebenen Söldner zu viel wird und er sich gegen seine Verbündeten stellt. Quaid gibt hier die vielleicht beste Leistung seiner Karriere ab und auch die anderen Darsteller überzeugen in einem Film, der den Zuschauer stellenweise den Glauben an die Existenz von Menschlichkeit verlieren lässt.
Ein wichtiger und viel zu wenig beachteter Film, von mir 5 von 5 Sternen.
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