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Produktinformation
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Für Sara (Julia Stiles) lief alles so, wie sie sich das immer erträumt hatte, bis ihre Mutter bei einem Autounfall ums Leben kam. Nun lebt sie nicht mehr in einer schicken Vorstadt, sondern bei ihrem Vater in Chicagos South Side, eine weiße Außenseiterin unter Schwarzen und Latinos. Ihren großen Traum von einer Ballettkarriere hat sie verdrängt, schließlich ist ihre Mutter gestorben, als sie auf dem Weg zu Saras Vortanzen war. Aber dann lernt sie Derek (Sean Patrick Thomas) kennen, einen in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Schüler, der sie an HipHop heranführt und damit zum Tanzen zurückbringt. Seine Stärke gibt Sara neue Kraft. Nur müssen die beiden viel mehr als nur Saras Enttäuschungen und Schuldgefühle bezwingen.
Seit Beginn des neuen Jahrhunderts hat sich Hollywood wieder verstärkt den Verhältnissen in amerikanischen Städten zugewandt. Filme wie Girls United und Black & White, Forrester Gefunden und eben auch Save The Last Dance handeln von den Komplikationen und den Möglichkeiten, die sich aus dem Zusammenleben von Schwarz und Weiß ergeben. Auf den unterschiedlichsten Wegen nähern sie sich ihrem Thema an und plädieren dabei für mehr Toleranz und größere Offenheit. Dass diese zum Teil noch auf beiden Seiten fehlen, davon erzählt Thomas Carter äußerst eindringlich.
Die Liebe zwischen Sara und Derek, die von Julia Stiles und Sean Patrick Thomas mit einem untrüglichen Gespür für die Arroganz wie die Verletzlichkeit der Jugend verkörpert werden, provoziert nicht nur das geringschätzige Kopfschütteln einer blasierten Weißen in der U-Bahn, sie stellt auch das Selbstverständnis von Dereks Schwester und seinen Freunden in Frage, die ihre einzige Chance in der klaren Abgrenzung von den Weißen sehen. Nur kann eine solche Isolation letztlich keine Lösung sein. Deshalb muss am Ende das Märchen über die Realität siegen, damit sich auch in der Wirklichkeit etwas verändern kann. --Sascha Westphal
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Vielleicht ist gerade das das Tolle an diesem Film, dass er eigentlich in keine Schublade wirklich passt, von jeder aber ein bisschen was mitbringt. Es geht um Sara, eine frühere Balletttänzerin, die nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Vater nach Chicago zieht, wo sie nicht nur mit ihrer neuen Schule fertig werden muss, sondern auch damit, dass der Großteil der Bevölkerung schwarz ist. Die vorherrschende Musik ist Hip-Hop, etwas, wovon Sara nicht allzu viel versteht. Trotzdem findet sie Freunde und in dem Jungen Derek auch etwas mehr als das. Natürlich gibt es einige Leute, die etwas gegen eine Beziehung zwischen den Beiden einzuwenden hätten. Es ist nicht leicht für Sara, damit umzugehen und nebenbei den Willen zu tanzen wiederzufinden...
Selten habe ich einen Hollywoodfilm gesehen, der eine Beziehung so ehrlich und realistisch darstellt. Denn der Film endet nicht mit einem Kuss der beiden Protagonisten, sondern zeigt schon vorher, wie ihre Beziehung aussieht, DASS es tatsächlich eine Beziehung ist, mit ihren eigenen Höhen und Tiefen, wie im echten Leben eben. Und abgesehen von der süßen Handlung ist dieser Film von wirklich genialer Musik unterstützt!!! Das Beste ist für mich immernoch Sara's Tanz...
Alles in Allem: Kaufenswert, sehenswert, liebenswert!
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