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Produktinformation

  • Audio CD (15. Dezember 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Mercury
  • ASIN: B000001FN8
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 245.513 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Don't Stop At The Top
2. Rhythm Of Love
3. Passion Rules The Game
4. Media Overkill
5. Walking On The Edge
6. We Let It Rock...You Let It Roll
7. Every Minute Every Day
8. Love On The Run
9. Believe In Love

Produktbeschreibungen

Audio

Die deutschen Hardrock-Profis können auch mit dieser Scheibe an ihre welt- weiten Erfolge anknüpfen. Herausragend aus dem rauhen Riff-Einerlei wie immer die langsamen Balladen, in denen Klaus Meines helle, durchdringende Stimme gefühlvoll von Liebe und Begierde singt. Ansonsten: hart, gefällig, altbewährt.

© Audio

Stereoplay

Knapp drei Jahre nach "World Wide Live" und als Vorgeschmack auf ihre kommende Welttournee, die sich auch in die Sowjetunion führen wird, prä- sentieren die Scorpions mit "Savage Amusement" ihr zwölftes Album. Gleich im kraftvollen Einstiegtitel "Don't Stop At The Top" weist die Band aus Hannover darauf hin, daß sie nicht gewillt ist, sich mit dem bisher Er- reichten zufrieden zu geben. Die Single-Auskopplung "Rhythm Of Love" schielt mit eingängiger Melodie und gebremstem Beat nach Hitparadennotie- rungen. "Media Overkill" kritisiert im passenden Techno-Sound die Medien- flut und ihre Folgeerscheinungen wie Verkabelung und Satelliten-Fernsehen. Auch auf der zweiten Plattenhälfte demonstriert Deutschland populärster Hardrock-Export die gesamte Bandbreite seines Könnens. Während "Every Minute Every Day" im eher bedächtigen Rhythmus aus den Boxen kommt, fegt "We Let It Rock" im unverwechselbaren Scorpions-Drive aus den Lautsprechern. "Love On The Run" setzt dem Ganzen mit ungezügelten Gitar- ren-Riffs und Schlagzeug-Gewitter die Krone auf. Die ruhige Rockballade "Believe In Love" schraubt den Puls dann wieder auf Normal-Niveau zurück. Heavy-Herz, was willst du mehr?

© Stereoplay


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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Philipp O. am 20. Juli 2003
Format: Audio CD
Drei Jahre nach ihrem extrem erfolgreichen Live-Album „World Wide Live" (1985) erschien mit „Savage Amusement" das letzte unter Dieter Dierks produzierte Studioalbum der Scorpions. Auch wenn es während der Produktion viele Reibereien zwischen Produzent und Band gab, so ist „Savage Amusement" doch wieder stark vom Stil des Produzenten geprägt, genau wie die Vorgänger „Blackout" ('82) und „Love At First Sting" ('84).
Auch wen die Scorpions heute kaum noch Songs dieses Albums spielen (siehe „Acoustica"), so sind auf „Savage Amusement" trotzdem mehrere klasse Songs zu finden, allein die Single-Hits „Rhythm Of Love", „Passion Rules The Game" und „Believe In Love" (die einzige Ballade) heben die CD weit über den Durchschnitt. Satt produzierte und harte Rocksongs, trotzdem eingängig und mit echtem Ohrwurmfaktor. Vom Kommerz-Rock eines „Crazy World" (1990) waren die Scorpions hier angenehmerweise weit entfernt.
Im Gegensatz zu den genialen Vorgängern ist „Savage Amusement" leider nicht frei von Enttäuschungen: „Media Overkill", „We Let It Rock" und „Love On The Run" sind nicht mehr als Lückenfüller, langweilig und einfallslos gemacht. Hier gingen den Scorps wohl einfach die Ideen aus.
Dazu kommt die Scorpions-typische Spielzeit von 37:36 Minuten, die der Qualität der guten Songs aber keinen Abbruch tut.
Letztlich ist „Savage Amusement" eins der besseren Scorpions-Alben geworden, weil es hier noch ehrlichen und harten Rock zu hören gibt und ein paar echte Perlen wie „Rhythm Of Love" und die geniale Ballade „Believe in Love" auf diesem Album zu finden sind.
Abgesehen von wenigen Ausrutschern ist „Savage Amusement" ein klasse Album geworden.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mirko Jahnke am 10. Oktober 2008
Format: Audio CD
Ich muss zugeben. Ich bin ein Nostalgiker. Diese Scheibe kam raus, als ich das letzte Mal mit einigen meiner alten Schulfreunde zelten gewesen bin. Wir hörten das Album hoch und runter und waren begeistert. Aber irgendwie ahnten wir schon damals, dass die Scorps entgültig ihre Unschuld verloren hatten (so wie wir auch). Die Songs sind glatt und fast alle radiotauglich. Es war fast eine logische Konsequenz sich vom alten Regisseur Dierks zu trennen, da jetzt ein anderer Weg eingeschlagen wurde. Alle Alben die danach kamen, waren irgendwie unspektakulär, seelenlos und zogen einfach so an mir vorbei. Beim Savage Amusement Album war das noch ein bischen anders. Hier bewahrten sich die Hannoveraner noch etwas von ihrer einstigen Frechheit. Songs wie "we let it rock", "love on the run" oder "media overkill" sind rockig und erinnern an die gute alte Scorpions-Zeit. Auch befindet sich nur eine einzige echte Ballade auf dem Album ("believe in love"). Heute undenkbar. Kurzum ist Savage Amusement eine gute, wenn nicht sogar die letzte gute, Scheibe von den Scorpions. Natürlich hält sie Vergleichen mit "Animal Magnetism", "Blackout" und "Love at first sting" nicht stand. Dafür klingen die Songs zu weich. Vielleicht hat es auch mit der Mütze zu tun die Herr Meine seit diesem Album ständig trägt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rhinoman am 2. Mai 2013
Format: Audio CD
An Savage Amusement scheinen sich ja die Geister zu scheiden. Die einen halten es für technisch überfrachtet und viel zu glattpoliert und ohne echte Ecken und Kanten - für die anderen ist es das letzte wirklich gute Scorpions-Album, dass noch zurecht den Namen Hardrock verdient hat, bevor man ab Crazy World zum Grossteil nur noch dem Kommerz dienen wollte. Irgendwie haben beide Lager ihre berechtigten Argumente, Savage Amusement klingt definitiv polierter als alles davor, ist aber wenn man die Konkurenzscheiben(Def Leppard-Hysteria,Saxon-Destiny,Judas Priest-Turbo,Iron Maiden-Seventh Son...) aus diesen Jahren so ansieht keine wirkliche Überraschung, der Zeitgeist war damals einfach abgestellt auf immer mehr Technik und weichere melodiösere Songs. Trotzdem finde ich, dass mit Savage Amusement noch ein ganz ansehnliches Hardrock-kompatibles Album dabei heraussprang. Der Sound ist nicht mehr ganz so druckvoll wie auf Love at first Sting und gerade die härteren Songs "Love on the Run" und "We let it Rock...you let it Roll" können am wenigsten überzeugen und kommen wie B-Klassen-Ware daher oder können auch als die harten Quotensongs gelten. Mit "Believe in Love" gibt es nur eine echte Ballade auf dem Album, die im Fahrwasser von "Still loving You" auch ganz gut überzeugen kann und klasse besitzt. Der treibende melodische hymnische Opener "Dont stop at the Top", das harte schwerfällige und doch sehr melodiöse "Rhythm of Love" und das fast übertrieben auf Mainstream und radiotauglich getrimmte "Passion Rules the Game" sind sicherlich die anderen Höhepunkte dieser kompakten kurzen Scorpions-Scheibe. Und hier liegt mein Kritikpunkt der Scheibe.Lesen Sie weiter... ›
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Drägen am 24. Juni 2012
Format: Audio CD
Die Scorpions veröffentlichten 1988 und somit vier Jahre nach ihrem letzten Studio-Album ihre Platte Savage Amusement, die vom Sound moderner war als die Vorgänger. Die Band hatte Streit mit ihrem langjährigen Produzenten Dieter Dirks gehabt und lange Zeit keine kreative Idee mehr gehabt. Daher fällt das Album auch etwas schwächer aus als die großen Klassiker der Band. Allerdings hören wir hier noch echten Hard Rock, den die Band in dieser Form eigentlich erst 2004 wieder zum besten gab. Und obwohl keine Klassiker vorhanden sind, hören wir doch einige gute Songs.

Eingespielt wurde das Album genau wie die fünf vorangehenden Alben vom eingespielten Team Klaus Meine (Gesang), Rudolf Schenker (Rhythmus Gitarre), Matthias Jabs (Lead Gitarre), Francis Buchholz (Bass) und Hermann Rarebell am Schlagzeug. Alle geben ihr bestes und Klaus Meine zeigt wieder mal, dass er zu den besten Sängern seiner Zeit gehört. Rudolfs knackige Riffs, Matthias melodiöse Soli und der Rhythmus von Herman und Francis sind auch hier wieder mal grandios.

Mit "Don't Stop At The Top" beginnt das Album richtig gut und melodisch. Der Song geht richtig ab. "Rhythm Of Love" ist dann der große Klassiker der Scheibe und gefällt mir ebenfalls richtig super. Mit "Passion Rules The Game" folgt ein Song, der in eine ähnliche Richtung geht und vom Sound her schon moderner ausfällt. "Media Overkill" geht dann nochmehr in diese moderne Richtung, rockt aber gleichzeitg richtig und ist mit der Talk-Box wieder mal interessant. "Walking On The Edge" ist die erste Halbballade des Albums und vielleicht nicht so gut, wie ähnliche Songs von den Vorgänger-Scheiben aber dannoch gut zu hören.
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