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Saure Nieren. Jan-Wolf-Krimi [Taschenbuch]

Günter Zorn
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,80 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

Juli 2003
Jan Wolf hat sich nicht nur als Unternehmer selbständig gemacht, er hat nach seinen früheren Begegnungen mit Satô Masahisa, dem oyabun der Yakuza, den Entschluß gefaßt, nie mehr Detektiv zu spielen. Obwohl seine Firma vielversprechend anläuft, gibt es doch zu viele merkwürdige Ereignisse, die letzlich seinen guten Vorsatz vermitteln. Natürlich kann Jan Wolf nicht tatenlos zusehen, als sein japanischer Kollege Yamamoto Kôji durch finanzielle Schwierigkeiten in die Hände von Kredithaien gerät, die ihre Opfer zu nicht ganz freiwilligen Organspenden nötigen. Eine traditionelle japanische Hochzeitszeremonie, bei der Jan mit seiner Frau Anna zu den geladenen Gästen zählt, endet jäh mit dem Tod des Bräutigams. Die Todesursache ist zunächst unklar - bis die Mutter des Toten einen seltsamen Fund macht. Doch für einen immer wahrscheinlich werdenden Mordfall fehlt das passende Motiv. In Folge stößt Jan Wolf bei seinen Recherchen auf seltsame Übereinstimmungen zweier Forschungsprojekte. Alles deutet darauf hin, daß hier eine High-Tech-Erfindung plagiiert wurde. Wer aber ist das Opfer, wer der Täter? Als Jan kurz davor ist, die Drahtzieher des Mordes zu enttarnen, wird er selbst das Opfer eines Anschlags. Auch im dritten Jan Wolf-Krimi mit Schauplätzen wie Tôkyô, Ôsaka und Frankfurt am Main, erlaubt die packende Story wieder Seitenblicke auf das Spannungsverhältnis zwischen traditionellem und modernem Japan, auf Kunst wie auf Kulinarisches.

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Preis für alle drei: EUR 28,20

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 285 Seiten
  • Verlag: Chimaira; Auflage: 1., Aufl. (Juli 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3930612739
  • ISBN-13: 978-3930612734
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 850.811 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal wieder knapp daneben 5. Oktober 2004
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Wie schon bei den beiden ersten Büchern dieser Reihe, ist an der Beschreibung der "Japanischen Anteile" dieses Buches absolut nichts auszusetzen. Fast alle Details stimmen 100% und wer wie ich auch in Tokio gelebt hat konnte an vielen Stellen nur zustimmend schmunzeln.
Leider trägt der Autor bei der Beschreibung seines Helden und dessen Lebensumständen für meinen Geschmack zu dick auf. Die endlose Aufzählung von "Luxusartikeln" nervt doch etwas. Aber es war wieder eine kurzweilige Unterhaltung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das soll ein Krimi sein? 6. Dezember 2010
Format:Taschenbuch
Okay, zu Japan habe ich nun so gar keinen Bezug - wer den hat, hat vielleicht auch mehr Spaß beim Lesen dieses "Krimis". Schon der Titel, dessen Bedeutung sich im Laufe des Buches erschließt, ist geschmacklos - wenn man eine Niere an die Yakuza spenden muss, ist das sicher schrecklich; daraus aber "saure Nieren" zu machen, ist einfach unpassend. Viele Schilderungen sind schlicht langatmig und langweilig (es reicht, wenn eine Fahrt mit dem GPS durch Tokio beschrieben wird; mehrere Seiten Aikido-Training sind vielleicht für Liebhaber dieses Sports interessant, aber sonst eher trocken). Der Humor dieses Buches, wenn man ihn denn überhaupt so nennen möchte, ist noch nicht mal ein Schmunzeln wert; Jan Wolf, der Superheld, der mal eben drei Schläger niedermacht, eher peinlich in seiner Selbstdarstellung. Alles, was sicher kokett klingen soll ("Jan, Jan, du lernst es nie. Obwohl, nicht schlecht für dein Alter, wirft mein Ego ein"), ist schlicht peinlich. Die "kriminelle" Handlung ist dürftig, einzig der Plot mit der Schwester des Getöteten ein bisschen überraschend. Und eine Vergiftung (ein Einstich durch einen Giftpfeil) wird bei der Obduktion nicht festgestellt? Für einen Krimiliebhaber kaum denkbar ... An den Raten für den Hochzeitsanzug zahlt man nach zehn Jahren immer noch? Dafür trinkt man aber sehr viel Champagner, geht oft in Restaurants, kauft teure Möbel und fliegt nach Hawaii. Alles in allem ziemlich platt, stilistisch oft sehr unbeholfen, voller Kommafehler (wie kann so etwas passieren?). Jan Wolf sollte sich vielleicht doch lieber ganz seiner Beratertätigkeit widmen oder noch häufiger ins Aikido-Training gehen, statt Bücher zu schreiben .....
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hobbydetektive in Japan leben gefährlich... 10. August 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Saure Nieren ist ein weiterer Band der Reihe, um den ‚Detektiv wider Willen' Jan Wolf. Dieser lebt als leitender Angestellter in der japanischen Filliale eines deutschen Konzerns in Tokyo, zusammen mit seiner Frau Anna.

In Tokyo geht er auch seinen Leidenschaften - der Ausübung von Kendo und Aikido - nach, was ihm in brenzligen Situationen zuweilen sehr hilfreich wird. Brenzlige Situationen, in die er durch an-sich begrüßenswerte Eigenschaften wie Gerechtigkeitsgefühl und Hilfsbereitschaft nur zu allzuoft hineingerät...

Zum Glück findet er stets Hilfe bei seinem japanischen Freund und Kendo-Lehrer, dem Hauptkommissar der Mordkommission Ando Shusaku.

Im vorliegenden dritten Band nun gerät Jan Wolf wieder zwischen die Fronten und einmal mehr droht seine Nemesis Sato - der Yakuza Boß, dem er erneut unbeabsichtigt in die Quere kommt. Fraglich allerdings ob dieses Mal die Hilfe seines Freundes Ando ausreichen wird...

Auch dieses Buch strotzt, wie auch die vorangegangenen Werke, mit einer Fülle von Impressionen und Schilderungen des japanischen (speziell Tokioter) Lebens. In den spannenden Kriminalfall werden viele interessante Eindrücke über Japan eingeflochten, was für mich einen besonderen Reiz beim Lesen ausmacht.

Insofern fand ich (auch) dieses Buch - wie die Vorgänger - sehr kurzweilig und hatte es in kürzester Zeit gelesen. Allerdings sollte man die Bücher nicht mit hungrigem Magen lesen (insbesondere wenn man japanische Gerichte mag), da die stetigen opulenten Essens-Schilderungen ansonsten allzu ablenkend sein können ;-) Auch das macht für mich den Reiz der Jan-Wolf Romane aus.

Fazit: kurzweilig, interessant und farbenfroh! Insbesondere zu empfehlen, wenn man sich für Japan interessiert, gutes Essen mag und vielleicht sogar noch Aikido praktiziert...

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