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A Saucerful Of Secrets (2011 - Remaster)
 
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A Saucerful Of Secrets (2011 - Remaster)

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Wiedergabe   1. Let There Be More Light (2011 - Remaster) 5:36 EUR 0,99
Wiedergabe   2. Remember A Day (2011 - Remaster) 4:32 EUR 0,99
Wiedergabe   3. Set The Controls For The Heart Of The Sun (2011 - Remaster) 5:28 EUR 0,99
Wiedergabe   4. Corporal Clegg (2011 - Remaster) 4:12 EUR 0,99
Wiedergabe   5. A Saucerful Of Secrets (2011 - Remaster) 11:56 EUR 3,09
Wiedergabe   6. See-Saw (2011 - Remaster) 4:36 EUR 0,99
Wiedergabe   7. Jugband Blues (2011 - Remaster) 3:00 EUR 0,99
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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 26. September 2011
  • Erscheinungstermin: 26. September 2011
  • Label: EMI UK
  • Copyright: (C) 2011 Pink Floyd Music Ltd/Pink Floyd (1987) Ltd under exclusive licence to EMI Records LtdThis label copy information is the subject of copyright protection. All rights reserved.(C) 2011 EMI Recor
  • Gesamtlänge: 39:20
  • Genres: Rock
  • ASIN: B005NORN3U
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.659 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

44 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Reifeprüfung, 25. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Saucerful of Secrets (Audio CD)
Anders als viele andere Bands, die später zu Weltruhm gelangten, blieben Pink Floyd der experimentellen Musik auch nach dem jähen Ende des "Sommers der Liebe" treu. Davon kündet schon das eröffnende "Let there be more light", das zwischen seinem wunderbar zerdehnten Intro, theatralischem Chor und mantra-ähnlichem "fade-out" am Ende die Landung eines Ufos beschreibt.
Nach diesem Höhenflug folgt das herzergreifend melancholische "Remember A Day", dessen Keyboard, Schlagzeug und Rick Wrights nasaler Gesang den sentimentalen Text sehr gut unterstreicht.
Der mit vielen farbigen Synthesizer-Klängen und einem einzigen Gitarren-Akkord gewobene Klangteppich bildet die Kulisse für das in "Set The Controls For The Heart Of The Sun" rezitierte Gedicht. Meiner Meinung nach ist dieser Song der einzige Schwachpunkt des Albums, da er nicht mit der ausgefeilteren, dramatischeren Live-Version auf "Ummagumma" mithalten kann.
Bemerkenswert jedoch ist "Corporal Clegg". Diese beißende Satire auf den (britischen) Offiziersstand ist eines der besten Frühwerke von Roger Waters und nimmt bereits einiges von dem vorweg, was ein Jahrzehnt später mit "The Wall" und "The Final Cut" folgen sollte. Waters deklamiert die Neurosen seines Protagonisten schrill und schräg, dazu passend dreht der Song in das aberwitzige Zerrbild eines Defiliermarschs ab, ehe er in einer wilden Kollage aus Sirenengeheul und Maschinengewehrfeuer endet.
Das lange Instrumental "A Saucerful Of Secrets" geht von von einem chaotischen Anfang über ein Drumsolo in einen harmonisch geordneten Orgelpart über. Die fast pastorale Atmosphäre der Schlusspassage verblasst jedoch etwas gegen den faszinierenden Auftakt mit seinem Salven und Garben von Gitarren, Keyboard und Schlagzeug, die ein wahres Klanggewitter erzeugen.
Zeit zum Luftholen bietet "See-Saw", ein leiser, leichter und verträumter Song - und die kommerziellste Nummer des ganzen Albums, die zwar einen locker-flockigen, aber nicht besonders tiefen Eindruck macht.
Ein Syd-Barrett-Song beschließt die LP: "Jugband Blues". Barretts unvergleichlicher Stil von der "Piper..."-LP ist geblieben, doch den Song umgibt wegen seiner Dissonanz und dem verstörenden Text eine düstere Atmosphäre, die lange nachhallt.
Bandchef und Haupt-Songwriter Syd Barrett war von den restlichen Floyd kurz vor den Sessions zu "A Saucerful Of Secret" gefeuert worden. Der Ersatzmann, Dave Gilmour, wird nur beim Titeltrack als Co-Autor genannt. Alle anderen Floyd - einschließlich Barrett - sind auf "A Saucerful Of Secrets" mit mindestens einer Eigenkomposition vertreten. Trotz der notwendigen Neuorientierung der Band wurde der Nachfolger von "The Piper At The Gates Of Dawn" zu einem Highlight der psychedelischen und experimentellen Popmusik. Trotz leichter Abstriche blieb die Originalität, die Fantasie und die Spielfreude der Band erhalten. Dies verlieh ihr eine Eigenständigkeit, die es vergleichbar in der Popmusik nicht gibt.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Geburtsstunde der elektronischen Musik, 2. Januar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Saucerful of Secrets (Audio CD)
Um die seinerzeitige bahnbrechende Wirkung dieser LP erahnen zu können, muss man bedenken, dass Mitte der Sechziger auf den Pop-LP's üblicherweise 10 bis 14 3-Minuten-Songs zu finden waren, die nach dem simplen Lied-Prinzip Strophe - Refrain - Strophe - Refrain - Strophe - Refrain gestrickt waren. Aus der Not (des Syd-Barrett-Ausstiegs) entstand das erste elektronisch - psychedelische Rock-Album der Geschichte. Der Ursprung aus der Minimal-Art ist deutlich. Einprägsame und kurze Melodielinien werden in zahlreichen Variationen mit minimalen Veränderungen schier endlos wiederholt - mit einem hypnotisierend-berauschendem Effekt. Komposition und Arrangement sind schlichtweg genial - traditionelle Song-Muster wurden durchbrochen und zu einem detailreichen und fein durchgestalteten Musikfluß geöffnet. Damit begann sich auch die Pop-Musik von der reinen Hitproduktion zu einer ernstzunehmenden eigenen Musikrichtung neben der klassischen Musik zu entwickeln.

Es ist das erste Album der Waters/Gilmour/Mason/Wright-Pink-Floyd - und zugleich das kompromissloseste und (neben Ummagumma) das, das sich am wenigsten um kommerziellen Erfolg kümmerte.

Dieses Album löste eine Welle anspruchsvoller elektronischer Musik aus - es gehört zu den wirklich wichtigen und innovativen Alben der Pop-Musik.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Zusammengewürfelte Geheimnisse, 25. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Saucerful of Secrets (Audio CD)
Nach dem drogenbedingten Ausstieg (bzw. Rausschmiss) des Sängers, Songwriters und Leadgitarristen Syd Barrett gab kein Kritiker mehr einen Pfifferling für die Band, die in erster Linie seine Band war. Waters, Wright und Mason nahmen nun den Jugendfreund und früheren Mitstreiter Barretts, David Gilmour, hinzu. Als Sänger und Gitarrist konnte er Barrett ersetzen, allerdings zunächst nicht als Komponist. Natürlich hatte er deshalb zunächst einen schweren Stand, wenn sich auch später die Entscheidung als eion Glücksgriff erwies.
Das erste Ergebnis der neuen Pink Floyd mag deshalb etwas richtungslos erscheinen, ,Saucer' setzt aber konsequent das Konzept von ,Piper' fort, mit einer klaren Stoßrichtung in Richtung Ernsthaftigkeit und Schwere, also weg vom Pop.
Die Band versuchte mit den verbliebenen Songwriter-Qualitäten, die Waters und Wright ja schon unter Beweis gestellt hatten, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Es beginnt mit dem dämonischen ,Let There Be More Light', das psychedelische Zeiten beschwört und klar in die Sci-Fi-Ecke gehört. Soundtechnisch und atmosphärisch gesehen klingt es für die damalige Zeit vollendet, man schrieb ja gerade mal 1968! Die Nummer wirkt auch heute noch, und besonders Gilmour zeigt, was in ihm steckt. In eine ähnliche Richtung gehört der Waters Song ,Set The Controls For The Heart Of The Sun', der wieder textlich wie klanglich fremde Welten beschwört, ohne die Katze völlig aus dem Sack zu lassen. Das Geheimnis soll wirken. Mit ,Corporal Clegg' zeigt Waters, dass er auch satirisch und frech sein kann, vor allem wenn es um das Thema Militär und Krieg geht - ein Thema, das ihn später immer wieder beschäftigte.
Dem gegenüber stehen die eher an orchestraler U-Musik orientierten Lieder von Keyboarder Wright, dem es gelingt, mit ,Remember A Day' und ,See-Saw' eine Art Swing-Psychedelia zu erschaffen. Die Stücke wirken sensibel, zerbrechlich und doch herrlich fremdartig und abgedreht, mit Wrights leicht näselnder Stimme zurückhaltend vorgetragen.
Die Mischung zwischen Sci-Fi, elektronischer Avantgarde und Rock verwirklicht sich am deutlichsten beim Titelstück, das in der Folge zum Standardinventar der Band bei Konzerten gehörte (und dabei immer besser wurde). Die Plattenfirma gestand den Jungs das über zwölf Minuten lange Experiment zu, weil sie es geschafft hatten, ohne ihren Frontmann Barrett den Plattenvertrag einzuhalten. Wer hätte gedacht, dass gerade dieses Stück Musik das Lager der ernsthaften Avantgarde überzeugen würde?
Barrett verabschiedet sich zum Schluss mit seinem ,Jugband-Blues', einem Song, mit dem er seine persönliche Abwesenheit auf herrlich verrückte Weise thematisiert. Der Song bricht ab, Barrett verschwindet im Raum, um völlig verändert wiederzukehren und sich mit einer Heilsarmee-Blaskapelle für immer zu verabschieden - sicher einer seiner stärksten Songs. Schade, dass es nicht sehr viel weiter ging mit ihm. Seine Soloplatten erfüllten bei aller Sympathie nicht mehr die Erwartungen, die man an ihn stellen durfte.
Was mich davon abhält, ,A Saucerful Of Secrets' die volle Punktzahl zu geben, ist die Uneinheitlichkeit, über die auch nicht hinwegtäuschen kann, dass die Jungs ihre Not zur Tugend gemacht haben. Was herauskam, ist eine Untertasse voller Geheimnisse, sicher - sie finden aber nicht zu einem geschlossenen Bild zusammen. Vielleicht ist das auch nicht nötig?
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