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Saturday (Englisch) Taschenbuch – 11. April 2006


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Anchor (11. April 2006)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1400076196
  • ISBN-13: 978-1400076192
  • Größe und/oder Gewicht: 20,3 x 13,3 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (104 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 562.598 in Fremdsprachige Bücher (Siehe Top 100 in Fremdsprachige Bücher)

Mehr über den Autor

Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot, wurde als Literaturstudent von Angus Wilson und Malcolm Bradbury gefördert, von Philip Roth für ein Schriftsteller-Stipendium nominiert und für den ersten Erzählungsband mit dem Somerset-Maugham-Preis ausgezeichnet. Der Autor lebt und arbeitet in London.


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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT on 5. Februar 2006
Format: Taschenbuch
"London, his small part of it, lies wide open, impossible to defend, waiting for ist bomb, like a hundred other cities. Rush hour would be a convenient time" (276).Unheimlich! Ian McEwan hat seinen neusten Roman "Saturday" wenige Monate vor den Attentaten auf die Londoner U-Bahn am 7.7.05 vollendet und somit hellseherische Fähigkeiten bewiesen.Doch die Terrorgefahr, die seit dem 11.9. über der gesamten westlichen Welt schwebt, ist nur eines von vielen Themen in diesem mitreißenden Roman. Der Protagonist von "Saturday" ist der glücklich verheiratete und erfolgreiche Gehirnchirurg Henry Perowne. Der Roman beschreibt nur einen Tag im Leben von Henry. Es ist Samstag, der 15.2.03. Der Irakkrieg scheint beschlossene Sache und Hunderttausende Demonstranten blockieren die Stadt. Doch Henry kümmert sich nicht um die große Weltpolitik sondern freut sich an seinem freien Tag auf eine Squashpartie mit einem Arbeitskollegen. Doch auf dem Weg ins Fitnesszentrum eskaliert ein leichter Autounfall in eine ernsthafte Krisensituation. Der junge Baxter und seine zwei Freunde bedrohen Henry und nur mit einem Griff in die Trickkiste der Psychologie kann er entkommen.Am Abend freut er sich auf ein Festessen mit seiner Frau, seinem Sohn, seinem Schwiegervater sowie seiner Tochter Daisy, die seit sechs Monaten in Paris lebt und nun die Veröffentlichung ihres ersten Gedichtbandes feiern will. Doch die familiäre Idylle wird brutal gestört und droht, in einer Katastrophe zu enden.Während dieses aufregenden Tages befinden wir uns ununterbrochen im Kopf von Henry Perowne.Lesen Sie weiter... ›
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43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde on 4. Juni 2005
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Nach Lektüre einer Rezension in der Süddeutschen Zeitung war ich so neugierig, dass ich nicht auf die Übersetzung warten wollte und "Saturday" gleich im Original bestellt habe. Es hat sich gelohnt! Das Buch hat mich begeistert. Die Schilderung dieses einen Samstags im Leben des Londoner Neurochirurgen, 48 Jahre, verheiratet, zwei Kinder, hat es in sich. Was da an Themen drinsteckt: berufliche Herausforderungen, Beziehungsproblematik, Elternalltag, Umgang mit dem eigenen Älterwerden, Irakkriegs-Diskussion, ein Besuch bei der altersdementen Mutter im Pflegeheim, ein kleiner Verkehrsunfall und die unerwarteten Komplikationen danach ... aber nichts wirkt konstruiert oder gewollt. McEwans sympathischer Protagonist wirkt einfach glaubwürdig - und sehr menschlich. Man möchte ihn gerne kennenlernen. Bedauert fast, dass der lange Tag - und das Buch - irgendwann ein Ende haben. Für mich persönlich ist es das beste Buch von McEwan. Sehr aktuell, sehr politisch, und (wie man es von ihm ja gewohnt ist) psychologisch unglaublich gut. Last not least: bei aller Nachdenklichkeit ein Buch, das einen nicht runterzieht. Unbedingt lesen!
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58 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marion on 15. Juni 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Zugegeben: Meine Erwartungshaltung an dieses so hoch gepriesene Buch war wohl ein Grund, weswegen ich im Mittelteil schon kurz vor der Kapitulation stand. Der Autor schildert doch sehr detailliert die Facetten dieses einen Tages im Leben des Neurochirurgen Henry Perowne. Teils schon so detailliert, dass es der Leser als langweilig empfinden mag.

Die Kehrtwende kam für mich, als ich mir vor Augen führte, dass ein Außenstehender wohl niemals nachfühlen kann, was für den Einzelnen "seine" kleinen Wunder des Alltags sind. Haben Sie schon mal versucht, einen einzigen Tag in Ihrem Leben in ein Buch zu fassen? Gibt es nicht auch für Sie sehr bedeutende Dinge, die andere als bedeutungslos abhandeln würden?

Von diesem Augenblick an konnte ich mich auf "Saturday" einlassen, was darin gipfelte, dass ich am Ende des Buches sogar heulte... Dann nämlich, als ich begriffen hatte, was der Autor mit seinen minutengenauen Schilderungen andeuten wollte: Irgendwann ist im Leben für jeden der "Samstag" gekommen. Und unweigerlich wird dieser Samstag - so lange man ihn auch hinauszögern kann - in den "Sonntag" und somit in den Tod übergehen. Und gerade deswegen ist jede Sekunde enorm wichtig.

Mein Fazit: Ein Meisterwerk der modernen Literatur, jedoch nichts für jene, die ihr Leben auf der Überholspur führen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jason Beign on 15. März 2006
Format: Taschenbuch
Saturday, a unique Saturday, a frightening Saturday. While Ian McEwan is British, the events of Tuesday, September 11, 2001, in America had a tremendous effect on him. For a time, he says, he couldn't write. I know the feeling. I was writing at the time and stopped for one-and-a-half years because my story included a terrorist element. I simply couldn't continue for awhile. This book is a product of McEwan's own introspection regarding the events of 9/11. Henry Perowne, the central character in Saturday, is a neurosurgeon and a family man. His wife is a lawyer. He has two healthy and very capable children. In the middle of the night he awakes to see what he thinks is a meteor streaking toward Earth. The meteor turns out to be an airplane, engulfed in flame, about to crash not far off. The event shakes him to his core and he spends the rest of the day thinking about this horrific incident, about the possibilities as to its cause, and, eventually, about his own life, his very existence. He shares with his readers the intimate details of his world as he tries to make sense of the terror he feels as the day progresses. Perowne's obsession with work seems less necessary as he reviews his life and the things he's deemed to be important. His interactions with people, especially those he loves the most, are not all he would like them to be. He looks inward, seeking and discovering his own spirituality, rejected long ago. He finds comfort there, if not understanding. The events of the day become more horrific as time goes on and Perowne has to come to terms with his own demons in order to deal with the situation his family faces. Parts of this book remind me of The Shoes of the Fisherman by Morris West because there is so much personal introspection and less plot-driven text. It's a very thought-provoking read.
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