Nach den beiden äusserst monotonen und extrem langweiligen Scheiben "Angst" und "Einsamkeit", versuchten Lacrimosa hier endlich mal E-Gitarren in ihre Musik einfließen zu lassen.
Dies wurde zwar schon beim "Einsamkeit"-Song "Diener eines Geistes" versucht, allerdings machte dies damals den Song, wie auch die gesamte restliche CD, auch nicht gerade viel besser.
Zwar klingen die "Satura"-Stücke auf alle Fälle moderner, da sie weitaus besser produziert sind und auch die Glocken, die in manche Songs miteingeflochten sind, wissen durchaus neue Akzente zu setzen, allerdings wollen die Songs auch bei Lacrimosa's drittem Album nicht wirklich zünden.
Dafür sind sie einfach immer noch zu wenig eingängig und immer noch viel zu monoton und langatmig (und -weilig!).
Die einzige rühmliche Ausnahme ist der letzte Song der Scheibe: "Flamme im Wind". Dieser Song wiederum ist ein absoluter Megahammer!
Allein dieser Song ist ein absoluter Kaufgrund, wenn auch leider der Einzige!
Fazit: zwar hört man "Satura" durchaus an, dass Tilo Wolff und seine Leute hier schon auf dem besten Weg waren, Deutschland's Gothic-(Metal-)Band Nr. 1 zu werden und die Scheibe ist auch weitaus besser produziert als die beiden grauenhaften Vorgänger-Alben, allerdings sind auch hier immerhin 5 der insgesamt 6 Songs noch immer viel zu langweilig, unspektakulär, monoton und... schlecht. Ich kann es wirklich nicht anders sagen.
Daher: 1 Stern für die gute Produktion und 1 Stern für den Ober-Hammer-Weltklasse-Überflieger-Song "Flamme im Wind"!