Ein bisschen Zoo ("Camioux", "Satta"), ein wenig Bayou-Hitze ("Yma"), Natural Blues von Moby ("Down & Out", "Night Over Manaus"), erprobtes Space-Night- bzw. Brazil-Electro-Know-how ("Under My Sensi"), Dope-Dub mit Blubb ("Divers") und vor allem dieses lässig schlurfende Kruder & Dorfmeister-Dressing. Die Musiker haben nichts neu erfunden (wozu auch), aber alles mit sehr viel Geschmack zusammen getragen. Die Verbindungen Florian Seyberths und Peter Heiders reichen von Rainer Trüby bis Richard Dorfmeister, oder der überseeischen Thievery Corporation, womit der musikalische Kontext schon weitgehend abgesteckt ist. Nach dem Hören von "Satta" könnte man diesbezüglich glatt zum Nimmersatta werden. Hochartifizielle Hardcore-Slowmotion ohne Max- aber dafür mit hohem Hanffaktor. Dieser Sommer gehört neben dem Ozonloch auch Boozoo Bajou.