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Satiren und Streitschriften
 
 
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Satiren und Streitschriften [Gebundene Ausgabe]

Jonathan Swift , Robert Schneebeli
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 548 Seiten
  • Verlag: Manesse-Verlag; Auflage: First Edition (1. September 1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3717518240
  • ISBN-13: 978-3717518242
  • Größe und/oder Gewicht: 15,8 x 10,1 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 56.710 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Jonathan Swift
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In diesem Band präsentiert sich Jonathan Swift nicht als leichtfüßiger Romanautor, sondern als parteilicher, streitbarer Polemiker, als scharfer und treffsicherer Satiriker, begabt mit einer sprühenden Phantasie.

Der leidenschaftliche Jonathan Swift war nicht in erster Linie Romanautor, sondern Polemiker: Er hat all das Kleinliche, das Ungesunde des politischen Getriebes der Welt bloßgestellt, um damit an den Gerechtigkeitssinn seiner Leser zu rühren. Wenn er in ernsthaften, scheinbar realistischen Schilderungen seine fiktiven Geschichten erzählt, will er aufrütteln zu mehr Menschlichkeit.

Geistreich und scharfsinnig schreibt Swift hier etwa «Über das Schlafen in der Kirche» oder «Eine Abhandlung zum Beweis dafür, dass die Abschaffung des Christentums in England unter den gegenwärtigen Umständen etwelche Unannehmlichkeiten nach sich ziehen und vielleicht nicht die vielen beabsichtigten guten Auswirkungen haben würde». Das Kapitel «Regeln für Dienstboten» beginnt mit der Anweisung: «Wenn Euer Herr oder Eure Herrin einen Dienstboten beim Namen ruft und der oder die Betreffende gerade nicht in der Nähe ist, so soll niemand Antwort geben, denn ansonsten wird Eurer Mühsal kein Ende sein.»

Satiren und Streitschriften, die auch nach Generationen noch zu lesen sind, verdanken dies ihrer dichterischen Qualität. Die hier versammelten kleineren Satiren Swifts können für sich in Anspruch nehmen, die Zeit unbeschadet überdauert zu haben. Nachwort und Anmerkungen geben dem Leser die Möglichkeit, Swifts lebendige Zeitkommentare ohne Verständnisschwierigkeiten zu genießen.

Über den Autor

Jonathan Swift (1667–1745) studierte Theologie in Dublin und wurde anglikanischer Geistlicher. Mit zahlreichen Flugschriften und ersten satirischen Erzählungen nahm er Stellung zu kirchlichen und politischen Themen. «Gulliver’s Travels», die 1726 zunächst anonym erschienen, wurden zu einem überwältigenden Publikumserfolg und machten ihn zum bis heute bedeutendsten englischsprachigen Satiriker.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die vielen kleinen Geschichten zeigen Swift in allen möglichen Facetten.
So gibt die Bücherschlacht, den Kampf zwischen den Büchern der Moderne und der Antike wieder um die besten Plätze in den Regalen zu erlangen.
Eine andere Geschichte behandelt die Einführung des Blechpennys (Halfpenny) und die Folgen für das Königreich.
Insgesamt 19 Satiren sind im Buch vertreten. Keine der geschichten lässt lange Weile aufkommen.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von FrizzText HALL OF FAME REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
wer swift nicht nur als gulliver-kinderbuch-schreiber bagatellisiert, sondern ihn richtig verstehen will, als genialen, politisch orientierten satiriker, der amüsiert sich am besten nachts, wenn er einmal nicht schlafen kann, mit den berühmten satiren und streitschriften, zum beispiel mit dem "vollständigen und wahrhaftigen bericht über die schlacht zwischen den antiken und den modernen büchern in der bibliothek von st. james". wenn man die für swift damals modernen und natürlich längst vergessenen autoren nur zügig durch unsere gegenwarts-schriftsteller-namen ersetzt, - dann erhält man genügend belustigung: "es war nicht einzusehen, dass der arme plato zwischen harry potter und den sieben schwaben im regal zu stehen kam - vergil zwischen grass und walser. es kamen die bogenschützen unter ihren tapferen führern descartes und hobbes, paracelsus brachte eine schwadron stinktopf-schleuderer, homer befehligte die reiterei, euklid gebot über die sappeure, herodot und livius über das fußvolk, hippokrates führte die dragoner. bei den modernen stand konzelmann an der spitze eines trupps eselsreiter, und peter scholl-latour ritt auf einem ruhigen, gemächlichen wallach, weniger berühmt für seine schnelligkeit als seine gelehrigkeit im niederknien, wenn sein reiter auf- oder absitzen wollte. aesop tötete mit einem langen speer henryk m. broder, einen wackeren modernen. er fiel und biss ins gras. homer aber durchbohrte mit seinem gewaltigen speer das freundespaar konzelmann und scholl-latour wie ein paar waldschnepfen mit einem küchenspieß..." - solchermaßen swift ins moderne leicht transponiert, macht er uns bestimmt viel spaß...
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