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Satellite Bay

Long Distance Calling Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (5. Oktober 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Viva Hate (Cargo Records)
  • ASIN: B000UPCE54
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 148.791 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Jungfernflug
2. Fire In The Mountain
3. Aurora
4. Horizon
5. The Very Last Day
6. Built Without Hands
7. Swallow The Water

Produktbeschreibungen

Rezension

"Long Distance Calling machen zwei Stimmungen zu Klang: Die Musik zum zähen Aufstieg auf den Berg im Inneren - traurig, dafür mit jedem Schritt freier. Es klingt auch eher nah, wie im eigenen Kopf. Pelican, aber spannender. Dann treten sie dich ganz oben vom Gipfel zurück in ein stinkendes Dreckloch im Jetzt. Die Leichen von Isis und den Melvins schmeißen sie dazu. Hinterher hundert Schaufeln Erde. Im Wagen, der wegfährt, hörst du da unten, läuft "Yanqui..." von Godspeed You! Black Emperor. Ist kalt und dunkel hier, aber wahnsinnig schön. Lasst mich ruhig liegen." -- Visions, 10.09.2007

„Mit „Satellite Bay“ legen Long Distance Calling ein Album vor, dass man in dieser Qualität nicht aus Deutschland erwartet hätte – ein beeindruckender Trip, der Pelican und Explosions In The Sky nervös in Richtung Münster blicken lässt.“ -- Uncle Sally*s, 10.09.2007

Tool, Dredg, Godspeed You! Black Emperor, Isis - die im CD-Info genannten Einflüsse sind in der Tat allgegenwärtig. Und trotzdem verblüfft der Postrock der Münsteraner um die beiden Misery-Speaks-Mannen Florian Füntmann (g.) und Janosch Rathmer (dr.). Nichts klingt aufgesetzt, gewollt oder in eine Richtung getrimmt. „Satellite Bay“ atmet, ist lebendig, spontan, aber dennoch durchdacht. Gesang? Überflüssig. Lediglich ´Built Without Hands´ wurde mit ausdrucksstarken Vocals von The Haunteds Peter Dolving (!) versehen. Man könnte „Satellite Bay“ als träumerisch, schwelgerisch, entspannt oder auch entspannend bezeichnen. Man kann auf formidable, durchaus harte Ausbrüche hinweisen, bei denen sich die Band gehen lässt. Vor allem kommt man aber an einer Feststellung nicht vorbei: „Satellite Bay“ ist traurig. Sehr traurig. Und sehr, sehr toll. DAS Album für den beginnenden Herbst! -- Rock Hard, 01.09.2007

Vielleicht lag es an der zunehmend dynamiklosen Dudelei der Post-Rock-Bands, die im Rock immer gerne mit Jazzyness verwechselt wird, die die Aufmerksamkeit der Post-Rock-Gemeinde auf andere Spielfelder des Pop lenkte – bis Bands wie Mogwai (die frühen) und Godspeed! You Black Emperor ein bisschen Dynamik ins Spiel brachten und mit dem Gegensatz von Ambience und Lärm zu experimentieren begannen. Long Distance Calling, ein Quintett aus Münster, setzt genau da an. Dass die fünf Musiker vorher alle in Metal- und Hardcorebands gespielt haben, kommt dieser Musik ausdrücklich zugute. Wenn sich dem filigranen Zischeln eines Beckens eine meterhohe Wand aus Gitarren in den Weg stellt, oder wenn passagenweise die Soundästhetik neuerer Metalbands aus dem Totenkopf-Genre extrahiert und in einen neuen Kontext gesetzt wird. satellite bay erinnert in seinem melancholischen Lyrizismus daran, welch ungeheuere Kraft Instrumentalmusik entwickeln, welche Geschichten sie erzählen kann, ohne sich in die Gefahrenzone der mit Worthülsen vollgestopften Pseudo-Lyrik zu begeben. -- Musikexpress, 01.09.2007

Kurzbeschreibung

Nichts, das diese Welt schöner macht, dauert nur drei Minuten. Nichts Wichtiges umarmt einen und geht schnell wieder. Musikkapitel müssen nicht unter fünf Minuten dauern und Strophe und Refrain haben. Musik braucht Platz, Freiheit, keine Regeln. Long Distance Calling geben ihr all das zurück.

Als David Jordan (Gitarre), Janosch Rathmer (Drums), Florian Füntmann (Gitarre), Jan Hoffmann (Bass) und Reimut van Bonn (Ambience) Anfang 2006 mit ihren gemeinsamen Proben begannen, hatten sie alle bereits in, meist härteren, Bands gespielt. Dieses Mal aber war etwas grundlegend anders: Nichts stand außer der Wille loszulassen, sich hinzugeben, nicht zurück zu schauen.

Nun präsentieren Long Distance Calling das erste Ergebnis ihres Freifluges: „Satellite Bay“. Sieben Stücke, die zusammen eine Stunde dauern. Sieben Mal begannen sie mit kleinen Ideen - Samples, Beckenschlägen, Basslinien, Rhythmen oder dezenten Gitarrenideen -, siebenmal wuchsen daraus vor ihren Augen wahre Monster des Post-Rock. Klangräume, die ganze Landstriche füllen - Momente, die man nur erreicht, wenn man lange auf sie hinarbeitet und kompromisslos alles für sie tut. Musik, die diese verdammte Traumjamsession von Tool, Dredg, Godspeed! You Black Emperor und Isis endlich hinfällig macht. Nicht einmal Worte brauchen Long Distance Calling dafür. Für den einzigen Songtext auf der Platte sorgt Peter Dolving (The Haunted / Bring The War Home) bei „Built Without Hands“. Und der lässt einen zusammenzucken wie die Warnung vor etwas ganz, ganz großem.

„Satellite Bay“ wurde in der Tonmeisterei Oldenburg (Tephra, etc) produziert und erscheint am 21. September 2007. Es will: eine Stunde. Es gibt: sieben Weltreisen.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefühlswelten !!! 14. November 2007
Von kwichybo TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
Die in Eigenregie produzierte, auf 200 Exemplare limitierte Demo-CD "DMNSTRTN" ließ bereits Großes erahnen. Doch das was das Münsteraner Quintett LONG DISTANCE CALLING auf ihrem ersten regulären Longplayer "Satellite bay" abliefert, sprengt nicht nur jede Schublade, sondern ist schlicht und einfach die Postrock-Sensation des Jahres 2007.
Die rund 58 Minuten dieses facettenreichen 7-Trackers bieten Kopf-Musik vom allerfeinsten, und müssen sich zu keiner Zeit hinter international bekannten Acts verstecken. OCEANSIZE, ISIS, TOOL, MOGWAI, CULT OF LUNA, RED SPARROWES, PELICAN, DREDG, AEROGRAMME, TRANSMISSION(), GODSPEED YOU BLACK EMPEROR!...all diese Bands scheinen an allen Ecken und Kanten von "Satellite bay" eindeutig durch. Und trotzdem lassen sich LONG DISTANCE CALLING nicht als bloße Kopie abtun.
Absolut klischeefreie Übersongs wie "Fire in the mountain" , "Aurora" ,"Jungfernflug" , das unglaubliche "The very last day" oder die Up-Tempo-Perle "Horizon" sind musikalisch auf ein Minimum reduziert, und doch erzeugen sie beim überwältigten Hörer das absolute Maximum der Gefühle. Effizientes und dennoch hochrythmisches Schlagzeugspiel...bunt schillernde Gitarrentupfer stehen im Kontrast zu tieftraurigen, und an Dramatik kaum zu überbietenden Spannungsbögen...emotional unterkühlte Sprachsamples...dezente Keyboard-Teppiche wiegen den Hörer in trügerische Sicherheit, ehe er durch den Ausbruch der Gitarrenpower komplett überwältigt wird. Auf Vocals wird fast komplett verzichtet. Lediglich beim garstigen "Built without hands" ist kein geringerer als Peter Dolving (THE HAUNTED) als Gast-Sänger zu hören.
"Satellite bay" funktioniert wie ein gutes Buch.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Läuft rauf und runter.... 9. Juni 2008
Von Dave
Format:Audio CD
...seit 5 Tagen!
Long Distance Calling zelebrieren mit Satellite Bay eine Soundcollage mit Einflüssen von Tool oder auch Neurosis. Jedes Stück erzählt seine Geschichte ohne dabei Gesang zu haben, ein perfekter Soundtrack für alle Tage - man braucht zwar ein bisschen Zeit um Zugang zu finden um sich die Songs in den Ohren zergehen zu lassen aber mit einem Mal ergreift einen die Sucht nach mehr ArtRock wie diesem. Ganz, ganz, GANZ GROSS!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soul Bay 7. September 2008
Format:Audio CD
Ich war letzte Woche auf einem Dredg Konzert. Dies war ein denkwürdiges Datum, denn dort spielte eine Vorgruppe, LDC, die ich bis dato nicht kannte. Eigentlich wollte ich nur schnell Bier holen und raus aus der Halle, doch was da an Musik von der Bühne kam machte mich völligst sprachlos zudem war ich erstaunt(durch die Titelansagen)das da anscheinend eine deutsche Band auf der Bühne stand. vermutlich war es "Jungfernflug" was da gerade lief, spätestens nach "Fire in the Mountain" bin ich zum Merchandising Stand gelaufen und habe diese CD gekauft, jetzt am Tag 3 nach dem Konzert läuft diese cd rauf und runter.

Das Klangfeuerwerk, was die 5 Jungs hier abliefern lässt sich nur schwer in Worte fassen, harmonisch, atmosphärisch, komplexe aber intelligente Songstrukturen mit wunderschönen Melodiebögen zum Träumen und sich Fallenlassen, ein ständiger Wechsel zwischen hart verzehrten power chords und einzel angespielten Akkordnoten. Wenn die Gitarren in den distortion mode geschaltet werden läuft ein Soundteppich auf den Zuhörer zu, der diesen fast atemlos macht und in eine andere Dimension entführt.

Ach ja, Gesungen wird (zum Glück) übrigens nicht, das würde nur stören sondern es werden gutdosiert Sprachsequenzen in einige Songs eingemischt.

Fazit: Satellite Bay ist der absolute Hammer, zum Hören und für danach muss man sich Zeit nehmen um die Musik zu absorbieren um in die eigene Gefühlswelt ein- und wieder aufzutauchen. Mein Dank geht auch an Dredg, ohne sie würde ich LDC (jetzt) nicht kennen und würde diese Musik-Juwel nicht besitzen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schnell ... , Kaufen ... 13. Oktober 2007
Von Deep-Rock
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
Man nehme eine Prise Heavy , Elektronik , ein wenig Industrie- , sowie Artrock und fertig ist ein perfektes Debüt-Album . Hut ab , vor dieser deutschen Band . Kein Gesang , nur vereinzelt Sprachsamples , fette Gitarrenlinien , tiefe Bässe und ein wuchtiges Schlagzeug . Die Stücke haben Ruhe , unbändige Kraft und Zeit . Eines der besten Platten des Jahres . Wer Monkey 3 , Porcupine Tree oder auch Tool mag , muß dieses Album haben .
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5.0 von 5 Sternen Für mich die beste Band der heutigen Zeit 22. August 2014
Format:MP3-Download|Verifizierter Kauf
Wenn ich mir einen Sound zusammenwünschen könnte wäre das ziemlich nah an LDC.
Wahrscheinlich ist es eher speziell und nicht Mainstream, aber ich denke Leute die auf Qualität stehen und Leute, die selber Musik machen bzw. gerne machen würden, kommen an LDC nicht vorbei.
Zuerst fand ich das Album Avoid the Light am besten, nach längerer Zeit fand ich dann das Long Distance Calling Album das Beste. Jetzt bin ich sehr angetan von Satellite Bay.
Zb das drumming ist total geil. Also für drumaffine (keine Ahnung obs den Begriff gibt, wenn nicht muss er her) ist es ein Sinnesgenuss und Inspiration.
Auch das Album Nighthawk kann ich sehr empfehlen, das gibt es auf der Homepage der Band.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ein ungeschliffener Diamant
Ich hab mich erst sehr spät für diese Scheibe entschlossen aber bereue nichts.Man hört die einflüsse der Band hier am rohsten raus.
Vor 4 Monaten von hensel veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Grauenhaft!
Ich kann mich nur der Meinung von "ollybblatter" anschliessen, 2 Sterne sind allerdings 2 zuviel (aber einen muß man ja vergeben). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. März 2009 von R. Bayer
5.0 von 5 Sternen Besser geht's (fast) nicht....
Selten hat mich ein Album nach dem ersten Hören dermassen beeindruckt, wie dieses.
Die einzige Frage, die offen bleibt ist, warum ein "Red-Sparrowes-Sammler" den "Umweg"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Februar 2009 von Jens Tiemann
2.0 von 5 Sternen Uninspiriert und seelenlos !!
Leider kann ich mich den anderen Rezensionen nicht anschliessen. Jedes Stück beginnt mit 2-3 Single Notes auf der Gitarre, die hin- und hergespielt werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Februar 2009 von Oliver Blatter
5.0 von 5 Sternen PostRock vom Feinsten!
Als ich "Satellite Bay" von Long Distance Calling zum ersten mal hörte, kannte ich das Genre PostRock noch überhaupt nicht; zuerst fand ich es ungewöhnlich, dass... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Februar 2009 von A. Huber
4.0 von 5 Sternen Warum das Rad neu erfinden...
... wenn es gut läuft?!

Diese Frage hätten sich Long Distance Calling stellen können als sie "Satellite Bay" veröffentlichten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2009 von Jenzo
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