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Satanas - Das Schloss der blutigen Bestie
 
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Satanas - Das Schloss der blutigen Bestie

Vincent Price , Hazel Court    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Vincent Price, Hazel Court, Jane Asher, Roger Corman, David Lee
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Griechisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
  • Erscheinungstermin: 6. Oktober 2005
  • Produktionsjahr: 1964
  • Spieldauer: 85 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000BUEP7S
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.883 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Der grausame Fürst Prospero herrscht über seine Untertanen mit brutaler Gewalt. Um sich vor der Pest zu schützen, schließt er sich mit seiner Gesellschaft Adeliger auf seinem Schloß ein und vertreibt sich dort die Zeit mit Gelagen und sadistischen Spielen. Dazu hat er auch den Verlobten und den Vater der jungen Francesca gefangen. Dem jungen Paar gelingt es zu fliehen, und Prospero erhält Besuch von einem seltsamen Gast, der sich als "Der rote Tod" entpuppt und den gesamten Hofstaat dahinrafft.

Video.de

Die atmosphärisch dichteste, düsterste und grausamste Poe-Verfilmung von Roger Corman, die sich lose auf die beiden Geschichten "Mask of the Red Death" und "Hop Frog" des Horror-Autors stützt. Erstaunlich makaber und schwarz ist auch das Ende Films, wo sich Corman sonst durch saubere Moralität auszeichnet. Ein sehenswerter Klassiker des Horrorfilms.

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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Roger Cormans Regie-Triumph 20. Januar 2006
Mit "Satanas-das Schloß der blutigen Bestie"(The Masque of
the Red Death") lieferte Roger Corman den größten Meilen-
stein seiner Kaierre als Regisseur,den definitiven Edgar.Allan.
Poe-Film!
Dieser siebte Teil von "American International Pictures" Poe-
Serie ist so virtuos vollendet,daß er ohne die geringsten
Zweifel zu den 10 besten Horrorfilmen überhaupt gezählt werden muß!!!
In seiner Handlung verbündet sich das Böse,Prinz Prospero,
mit dem absolutem Bösen,dem Teufel. Doch Roger Corman
zeigt,auch ein Bündnis mit dem Teufel kann den Menschen vor
der nahenden Strafe (hier dem roten Tod) nicht retten.
Prinz Prospero ist moralisch so verfault,er huldigt sogar
Satan,daß er am Ende an jener tödlichen Seuche dahinsiechen muß
gegen die auch sein Herr den er anbetet machtlos ist.
Nur in "Der Hexenjäger" konnte Vincent Price das Böse in noch
größerer Vollendung porträtieren wie in diesem Film. Price
zeigt mit schauspielerischer absoluter Virtuosität Prinz
Prospero als die Verfaultheit des Adels bei Poe,als die
Dekadenz schlechthin. Bedenkt man was für ein warmherziger
Gentleman Vincent Price wirklich war kann man bei seinen
Bosheiten in "The Masque of the Red Death" wirklich nur
noch Ehrfurcht vor seinen schauspielerischen Fähigkeiten
haben!!!
Roger Corman hat tatsächlich nie einen besseren Film ge-
dreht. Die Kameraarbeit,die expresionistische Farbgebung,die
Sets,die Kostümierung beim Ball im Finale,alles ist auf dem
qualitatif höchstmöglichen Niveau!
Kein Remake wird jemals die atmosphärische Dichte von "The
Masque of the Red Death" erreichen,geschweige denn über-
treffen können. Es hat nichts mit Überheblichkeit zu tun das zu sagen!
Jedes Genre hat seine für immer herausragenden Filme. Und
deren ihm Achtung erzielten Regisseure. Was John Ford für
den Western erreichte erreichte Alfred Hitchcock für den
Thriller. Und der klassische Horrorfilm? Er hat 2 Namen :
Terence Fisher und Roger Corman.
Zwei meiner "All Time Favourites" sind jedenfalls Terence
Fishers "Dracula" und Roger Cormans "The Masque of the Red Death".
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Film basiert auf der Kurzgeschichte „Die Maske des roten Todes“ von Edgar Allen Poe , die allerdings sehr ausgebaut wurde, Das ist absolut verständlich da Poes Erzählung nur ein paar Seiten lang ist und man sie in unter fünf Minuten relativ gut lesen kann. Die Geschichte handelt von Prinz Prospero, einem europäischen mittelalterlichen Edelmann, der sich aufgrund der Tatsache, dass der „rote Tod“ in seinen Ländereien wütet und die Bevölkerung dahinrafft, mit seiner Gefolgschaft in sein Schloss einschließt um dort in lustiger Quarantäne rauschende Feste zu feiern. Was genau dieser „rote Tod“ ist wird allerdings weder im Buch noch im Film erklärt. Die Opfer weisen ganz andere Symptome auf als wie bei der Pest dem „schwarzen Tod“ aber hier geht es eindeutig um die Dramaturgie. Es genügt zu wissen das es sich um eine garstige sehr ansteckende Krankheit handelt bei der die Menschen wie die Fliegen sterben.
Für die Filmversion reicht es nicht, dass Prospero ein gewissenloser Lebemann ist, nein er wird zu einem der miesesten, bösesten Schurken aller Zeiten, einem eiskalten, intellektuellen Machtmenschen, der sein Volk quält, foltert und töten lässt und so nebenbei in seiner Freizeit satanische Messen zelebriert um den Herren der Finsternis zu beschwören. Eine Rolle also die nach einen Mann, und nur nach einen Mann ruft; Vincent Price beweist wieder einmal auf elegante Weise seine Großmeisterschaft als Horrordarsteller.
Für einen Roger Cormanfilm sind die Ausstattung und Kostüme unglaublich opulent und kostspielig. Das erklärt sich daher, dass dieser Film in England gedreht wurde und man die Sets von „Becket“ aus dem Jahr davor wiederverwenden dürfte. Auch die Crew und die Darstellergilde besteht fast nur aus Briten. Die wunderhübsche Jane Asher (die übrigens lange Zeit Paul McCartneys Freundin und Inspiration für mehrere Beatlessongs war; verständlich ist sie doch wirklich musenhaft schön) spielt das gefangengenommene Objekt der Begierde für den widerlichen Lüstling Prospero, der imposante Charakterdarsteller Nigel Green gibt ihren heldenhaften Vater und Hazel Court beweist mal wieder, dass niemand in einem tiefdekoltierten Kleid besser aussieht als sie.
Mancherorts wird der Film als bergmannesque bezeichnet und tatsächlich verschob Roger Corman die Dreharbeiten um einige Jahre da er fand, dass die Handlung zu viele Ähnlichkeiten zu „Das siebente Siegel“ aufweist. Und wirklich gibt es einige poetisch verstörende Bilder wenn der Tod als vermummter Wanderer durch Land zieht. Natürlich trägt er hier (siehe Originaltitel) statt schwarzer Kutte und Sense einen feschen roten Umhang und statt eines Schachspiels hat er ein Set Tarotkarten bei sich. Auch zeigt uns die grandiose Schlussszene, dass es mehr als einen Engel des Todes gibt, die natürlich alle cinemascope und farbfilmfreundlich verschiede Talare anhaben um nach getaner Arbeit weiterzuziehen.
Ziemlich guter, stellenweise ungewöhnlicher Film aus dem Hause Corman. Störend vielleicht ein wenig die deutsche Synchronisation. Arnold Marquis war wohl einer der grandiosesten deutschen Sprecher aber sein markanter Bariton wirkt etwas deplaziert wenn man Vincent Prices samtiges Organ im Original kennt.
Die DVD selbst ist mal wieder typisch MGM. Bild, Ton ok. Mehrere Sprachen und ein Haufen Untertitel. Extras mal wieder nichts! Ich hab nicht mal einen Trailergefunden. Tja, schade. Aber was solls; einen Price, Poe und Cormanfan sollte das nicht davon abhalten den Film zu kaufen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Maske des roten Todes 6. August 2006
Auch hier passiert das wie schon sooft. Die Story welche sich da ein Roger Corman zurechtlegt hat wenig mit dem Orginal von Edgar Allan Poe zutun. Trotzdem ist der Film klasse. Es macht einfach wieder einmal richtigen Spass zusehen wie Vincent Price die Rolle der Prinzen spielt. Auch Hazel Court macht ihre Sache gut.

Mal wieder ein schöner alter Gruselklassiker auf DVD.
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