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Satan loco: Roman [Taschenbuch]

Helge Schneider
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

9. Mai 2011
»Auf dem Boden in der Kirche lag ein zusammengeknüllter Damenslip.«»Das laute Geknatter kam von da drüben! Ein harscher Strahl Licht rannte über die mit Reliefs bekörperte Wand des Gotteshauses und verformte sich zu einem grellen Blitzezucken, genau über dem großen Fenster, wo die Jungfrau Maria ihr Kind im Arm wiegt, dann verschwand das Gleißen, und plötzlich, ohne Vorwarnung, raste die Silhouette eines Höllenmotorrads durch das Hauptportal, riss das Becken mit dem Weihwasser mit sich und sprang über den Altar, landete scheppernd an der Stirnwand, wo die Kerzen diesen unheimlichen, brennenden Schein fabriziert hatten, doch nun war das gesamte Kerzenfeuer schlagartig verworfen.«Wer ist der Akteur dieses wilden Auftritts? Vielleicht ein dummer Bruder des Teufels? Wo spielt denn dieses Inferno? In einer wüstenähnlichen Gegend im spanischen Hochland? Vielleicht aber später auch in Köln oder Südamerika? Das ganze Buch ist eine sehr mystische Angelegenheit, bei der man nicht viel voraussagen kann – nicht einmal, ob der Kommissar Schneider auftreten wird. Alles bleibt mysteriös und vage …»Der Meister der sinnlosen Sätze« Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Satan loco: Roman + Bonbon aus Wurst: Mein Leben + Aprikose Banane Erdbeer: Kommissar Schneider und die Satanskralle von Singapur
Preis für alle drei: EUR 22,97

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: KiWi-Paperback; Auflage: 1 (9. Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462043048
  • ISBN-13: 978-3462043044
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 50.544 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

» Satan Loco ist Helge Schneider-Ware wie man sie kennt und im besten Fall eben liebt. Eine köstliche und mit schön vielen hirnrissigen Details ausgeschmückte Krimi-Absurdität inklusive blutrünstigem Showdown auf dem Campingplatz.«, kultiversum.de, 04.07.2011

»Er ist zuständig für den gehobenen Blödsinn, und der gelingt ihm schon deshalb, weil er sich keinerlei Mühe zu geben scheint, ihn zu erreichen.«, Süddeutsche Zeitung, 07.06.2011

»Hohe Suchtgefahr. Ein Buch, das man allen Freunden vorlesen will, vorlesen muss – allein ist es kaum auszuhalten. Großartig., WDR, 1 LIVE, 23.05.2011

Über den Autor

Helge Schneider, Autor, Musiker und Clown, geboren 1955 im Ruhrgebiet. Tritt regelmäßig auf den Bühnen dieses Landes auf und überrascht seine Fans stets mit neuen Einfällen. Nebenbei schrieb er bisher neun Bücher.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aussteigerfantasien 8. Mai 2011
Von junior-soprano TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Bei seinen Filmen hatte Helge Schneider mit Jazzclub einen neuen Weg eingeschlagen. Plötzlich war da weniger Albernheit und viel mehr Realismus, mehr Tragik und offensichtlich auch viel mehr vom echten Menschen, vielleicht sogar von der Privatperson Helge Schneider zu sehen. Ein talentierter Musiker mit einer riesigen Leidenschaft für Jazz, ein Mann mit Mut zur eigenen Meinung und einem ganz eigenen Sinn für Humor. Ich finde diesen Mann noch viel grossartiger als den Mann, den er in Texas gegeben hat.

Ist der neueste Kommissar Schneider Roman Satan Loco nun auch ernsthafter geworden als frühere Abenteuer des Ermittlers, der nach eigenen Angaben sehr, sehr gut ist? Die Veränderungen sind vielleicht weniger stark erkennbar als der Sprung von Praxis Dr. Hasenbein (der auch schon viel Realismus bot, etwa den deprimierenden Umgang mit Rentnern) zu Jazzclub.

Kann sein, dass es mir nur so vorkommt, weil die Lektüre des letzten Schneider Romans einige Jahre zurückliegt, aber ich bilde mir ein, dass Schneider dieses Mal besonders viel Wert auf literarische Qualität gelegt hat. Die Sätze klingen durchdachter und vielleicht ist das alles eine Parodie auf Filme und Bücher, die ich gar nicht kenne.

Im Kern scheint es aber um ganz alltägliche Dinge zu gehen. Das Genervtsein von Sendungen wie Die goldene Kamera, die Farblosigkeit des Ehelebens (bei der man müde von der Arbeit kommt und dann Fussball oder sowas gucken muss - wie es Schneider sehr amüsant schildert). Die Hauptfigur des sehr, sehr dünnen Romans Satan Loco aber auch Kommissar Schneider und die anderen Figuren sind in der Krise. Vielleicht mal was ganz anderes anfangen? Die Tochter des Kommissars versucht sich als Model (eine Anspielung auf Klums Fernsehsendung?), Satan Loco denkt über einen kompletten Neuanfang nach und der Kommissar befürchtet sich im Alter plötzlich zu Männern hingezogen zu fühlen. Obwohl die Geschichte eigentlich ein Fall ohne Motiv und noch bemerkenswerter, ohne bisherige Tat ist, kommen doch zahlreiche Menschen auf sehr sonderbare Weise ums Leben. Skurril, skurril diese Szenen. Trotz zunehmender Reife kann Helge also immer noch herrlich albern sein. Etwa dann, wenn er das lästige Rauchverbot erläutert oder den schwäbischen Camper und seine Frau beschreibt. Ich habe viel gelacht beim Lesen!

Der Roman spielt auf Mallorca und bietet sich deshalb auch als leichte und für Fans sehr unterhaltsame Urlaubslektüre an. Neue Anhänger wird Helge Schneider mit diesem Werk vielleicht nicht erreichen, für mich als Verehrer dieses brillanten Entertainers ist es so wie der Kommissar: guuuuhuuuhuuut.

138 Seiten, Softcover, 12 Kulizeichnungen des Autors in s/w, KiWi 2011
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kommissar Schneiders 6. Fall - der erste ohne Tat 31. Juli 2011
Von Michael Schäfer TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Da die Polizei nach wie vor nicht auf ihn verzichten kann, weil er so gut ist, schickt Helge Schneider seinen gleichnamigen Kommissar ein sechstes Mal ins Rennen. Nach so langer Zeit könnte man eine erzwungene Rückkehr zu einer altgedienten Figur befürchten, doch weit gefehlt: Helge gelingt - mal wieder - ein echtes Husarenstück. Schneiders Roman sind ja allesamt Genreparodien, die Gattungskonventionen mit brachialer Gewalt aufbrechen und infrage stellen. Man hätte denken können, dass die 5 Vorgängerkrimis dies in Bezug auf dieses doch oft in starren Grenzen verharrende Genre bereits bis zum Letzten geleistet hätten. Doch auch dies ist ein Irrtum, Helge führt den Krimi nun in ultimativer Weise ad absurdum, indem er seinen Kommissar ermitteln lässt, obwohl es keinen Täter, kein Opfer, ja einfach gar keinen Fall gibt. Der Kommissar reist einfach mal nach Mallorca, wo seine Tochter auf einen angeblichen Modefotographen, den fiesen Jeremy, hereingefallen ist, und weil er auf den so wütend ist, beginnt er mal drauf los zu ermitteln. Parallel dazu erzählt der Roman die Geschichte eines gewalttätigen, aber gutmütigen Motorradaussteigers (Satan Loco eben, eine dieser Schneider-typischen, ambivalenten Außenseiterfiguren in der Tradition des Diogenes von Sinope), und seines besten Freundes, eines Pumas (natürlich ist dieses Tier die einzige Figur, die charakterlich noch integerer ist als der einsame Wolf Satan Loco). Und so ermittelt der Kommissar einfach mal drauf los, die Geschichte erzählt auch, wie man das bei Helges Romanen kennt, einfach mal zusammenhanglos und episodenhaft drauf los, gespickt mit irrwitzigen Zwischenfällen, bei denen man aus dem Lachen gar nicht mehr herauskommt ' und am Ende treffen dann die Geschichten der drei Hauptfiguren (des Kommissars Schneider, Satan Loco und des fiesen Jeremy) in so konstruiert-zufälliger Weise zusammen, dass man darin nur eine spöttische Parodie der oft so krude zurechtgebogenen Handlungen typischer Kriminal- und Detektivgeschichten sehen kann. Natürlich ist es letztendlich nur dem Einschreiten des Kommissars überhaupt zu verdanken, dass erst das Verbrechen Einzug in diese Geschichte erhält, wenn er auch selbst längst nicht mehr so gewalttätig auftritt wie in den ersten Kommissar-Schneider-Krimis. Vielmehr werden die Tendenzen aus 'Aprikose, Banane, Erdbeer' aufgegriffen und weitergeführt: Es sind der Zufall, die oft unglücklichen äußeren Umstände, die die Aussteigerfiguren der jüngeren Schneider-Romane zu Verbrechern, ja zu Mördern machen. So erhält auch 'Satan Loco', ganz wie sein Krimi-Vorgänger, eine überaus nachdenkliche Note, wenn auch der krude Humor Schneiders selbstverständlich immerfort überwiegt. Bemerkenswert ist dabei, wie nah Schneiders Roman an hochaktuellen Diskursen dran ist, die die gesellschaftlichen und medialen Diskussionen prägen. Auf diese Weise ist 'Satan Loco' mal wieder ein äußerst rundes, gelungenes Werk Schneiders geworden, das zugleich überrascht und auch auf bewährte Muster Schneiderschen Humors zurückgreift. Sein Projekt, die Gattungskonventionen des Krimi auf möglichst schonungslose Weise bloßzulegen, dürfte mit diesem ganz neuen Niveau der Genreparodie, des Krimis völlig ohne Fall, Täter und Opfer, nun aber abgeschlossen sein, sodass aus meiner Sicht leider vorerst kein neuer Kommissar Schneider-Roman zu erwarten sein dürfte. Mal sehen, was sich der Meister der Genreparodie als nächstes einfallen lässt.
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2.0 von 5 Sternen Helge leider nicht mehr in Form 31. August 2012
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe alle Bücher vom albernen Helge gelesen, seine Krimis wie auch Pseudo-Biografien. Und ich muss wirklich sagen, dass sie zunehmend schlechter geworden sind. Es fehlt das Absurde, das Witzige, wo man wie bei den - sagen wir mal - ersten 3 Romanen sich einfach weglacht. Das Buch habe ich direkt nach dem Lesen wieder verkauft, andere Helge-Bücher stehen weiterhin im Schrank. "Zieh dich aus du alte Hippe" oder "Bonbon aus Wurst" kann man einfach immer wieder lesen.

Hier hingegen meint man, er schreibt nur noch um des Schreibens Willen. Die Handlung wirkt zwanghaft auf Krimi getrimmt und konstruiert. Früher war sie einfach absurd (ein anderes Wort fällt mir da nicht ein, und das ist gut), heute fehlt einfach der Esprit. Genau wie bei seinen CDs und teilweise auch den Live-Auftritten. Da findet man es schon fast gut, dass es seine vorerst letzte Tournee war. Natürlich war ich trotzdem wieder da und natürlich find ich ihn immer noch gut. Denn er ist gut. Aber Bücher braucht er keine mehr schreiben. CDs braucht er auch keine mehr machen. Wenn er ab und an in Fernsehshows zu sehen ist, ist das Bereicherung genug im Einheitsverblödungsbrei.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Helge wie eh und je!
Obwohl der Kommissar nur eine Nebenrolle spielt, dieser Roman ist und bleibt die beste "Kriminal"story des Meisters! Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Tilman Hercher veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Helge, tu das nicht!
Das ist mein erstes Helge-Buch, dass ich von einer Freundin geschenkt bekommen habe. Auf der Fahrt von Hamburg nach Hannover habe ich es komplett durchgelesen und war wirklich... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Andy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klasse Buch, ein Muss!
Kurz und knapp: mich hat dieses Buch echt begeistert - es hat sehr viel Spass gemacht, hat gefesselt und ist ein guter Kauf für Jung und Alt. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von der-Stephan veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Der Anti-Krimi !
7 Jahre ist es her, seit der Kommisar Schneider zuletzt ermitteln durfte und selbst jetzt, da er wieder die Hauptfigur eines Romans darstellt, gibt es eigentlich nichts für... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Shemp veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Loco in the Coco...
Es gibt wieder ein neues Buch von Helge Schneider. Ist doch eigentlich erstmal ein Grund zur Begeisterung, denn so kann man sich doch ein paar Stunden über einen sonst... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Mai 2011 von RockBrasiliano
3.0 von 5 Sternen 4 Stunden Unterhaltung
dann war das Buch auch wieder vorbei. Die ersten 5 Kriminalromane haben mir deutlich besser gefallen, auch, weil es hier im Grunde nichts für den Kommisar zu ermitteln gibt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Mai 2011 von Benni
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