Sashiko ist für die Japan-Liebhaber längst ein Begriff, benutzten doch die Fischersfrauen diese Technik zunächst, um die Stofflagen der indigoblauen Arbeitsjacken ihrer Männer fest zu verbinden. Daraus hat sich dann eine dekorative Technik entwickelt, die Kultcharakter hat und ein umfangreiches Repertoire von klassischen Motiven aufweist. Sashiko ist Quilten, Sticken und Nähen in einem. Stets werden regelmäßige Vorstiche , vorzugsweise weiße Stiche auf indigoblauem Grund, zu figürlichen Einzelmotiven oder geometrischen Flächenmustern angeordnet. Wer die japanisch anmutende exakte Linienführung nachahmen möchte, muss die Techniken der Musterfindung, Musterübertragung und der Nadelführung kennen. Die Autorin verrät sie und überzeugt mit klarem Design in der Darstellung und bei den zeitgemäßen Projekten.