Pressestimmen
"Die Welt der Stricher ist hier voller Komik, Herzenswärme und mythischer Bezüge." (Süddeutsche Zeitung)
"LeRoy verwandelt das aufdringlich Ordinäre in eine Welt von lyrischer und grotesker Schönheit." (The New York Times)
"LeRoy verwandelt das aufdringlich Ordinäre in eine Welt von lyrischer und grotesker Schönheit." (The New York Times)
Kurzbeschreibung
Als Kind einer Prostituierten im Rotlichtmilieu aufgewachsen, hat der zwölfjährige Ich-Erzähler eine "normale" Welt nie kennen gelernt. Der schöne blonde Junge hat nichts anderes im Sinn, als eine gute Hure zu werden, eine mindestens so gute wie seine Mutter, die selbst noch ein halbes Kind ist. Er arbeitet in der Bar eines Edelbordells, wo er als Mädchen verkleidet Gäste animiert. Die Neugierde treibt Sarah einem pädophilen Zuhälter in die Hände, der von dem "Mädchen" fasziniert ist, es als besondere Kostbarkeit in seinen goldenen Käfig steckt und zum Schaustück für grobschlächtige Freier in seinem Truckstop-Bordell macht. Sarah, von allen bewundert, aber nicht berührt, werden bald übersinnliche Fähigkeiten zugesprochen. Ihr geldgieriger Zuhälter nutzt die Situation und stilisiert sie zur Heiligen -- bis der Schwindel eines Tages auffliegt.
LeRoy hat in diesem ebenso erschütternden wie komischen Roman seine eigenen Kindheitserfahrungen verarbeitet.
Schon vor Erscheinen in Deutschland wurde dieses Buch in der amerikanischen und deutschen Presse hoch gelobt. Die Übersetzerlizenz wurde in viele Länder verkauft, und Gus van Sant, der Regisseur von To Die For, My Private Idaho und Good Will Hunting, wird Sarah verfilmen.
Über den Autor
J.T. LeRoy ist Anfang Zwanzig und lebt als Autor und Journalist in Kalifornien. Er schreibt u.a. für die NY Press. Sarah ist sein erster Roman.