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Sara: Roman
 
 

Sara: Roman [Kindle Edition]

Stephen King , Joachim Körber
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (117 Kundenrezensionen)

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Bei Sara ließ sich Stephen King zum Teil von Daphne du Mauriers Klassiker Rebecca inspirieren, doch will er in seinem Horror- und Liebesroman natürlich nicht nur Tribut zollen. Wie in Mauriers Roman Manderley geht auch in Kings geheimnisvollem Landhaus Sara am Ufer des abgelegenen Dark Score Lake der Geist der kürzlich verstorbenen Gutsherrin umher. In Sara treiben jedoch gleich ganze Familien von blutrünstigen Dämonen ihr Unwesen. Bei seinen Nachforschungen zum Tod seiner Frau weckt der Protagonist und Romanautor Michael Noonan gleich sämtliche schlafende Geister. Nach und nach stellt sich heraus, daß seine Frau entweder selbst etwas zu verbergen hatte oder irgendeinem schrecklichen Skandal auf dem Grunde des Dark Score Lake auf der Spur war. Wie auch in Stephen Kings letztem Buch Glas ist Sara stellenweise nicht gerade besonders realistisch, und allzu neugierige Erzähler laufen deshalb Gefahr, diese Welt zu verlassen und eine andere, ziemlich feindselige zu betreten.

Auch spukt in Sara der Geist von Herman Melville und Ray Bradbury: während des gesamten Buches spürt der Leser die Autoren förmlich und dasselbe gilt auch für die beiden Romanzen des Buches (der Held sinnt über seine Ehe nach und verliebt sich dabei in eine junge alleinstehende Mutter mit einer bezaubernden übersinnlichen Tochter). Zudem enthält das Buch eine heitere Satire auf die Welt der Bestseller: An gegebener Stelle klagt der Protagonist sein Leid mit den Worten: "Publicity machen ist, als ob man in ein Sushi-Restaurant geht und selbst das Sushi ist." Durch die intensive Beschäftigung mit der Liebe, kinderreichen Familien, dem Leben des Protagonisten und Kindern in Gefahr erinnert das Buch an einen Roman von John Irving. Gleichzeitig ist es aber auch ein Stephen-King-Klassiker, voll von geistreichen Phrasen, sarkastischem Humor und blutrünstigen Monstern, die ihre Krallen nach Ihnen ausstrecken, während Sie unter Ihrer Bettdecke kauern. --Tim Appello

Kurzbeschreibung

Seit dem Tod seiner Frau bringt der Bestsellerautor Michael Noonan keine Zeile mehr aufs Papier. Da er in seinen Träumen immer wieder sein Sommerhaus in Maine sieht, zieht er sich dorthin zurück, um die Schreibblockade endlich zu überwinden. Doch auf dem Haus liegt ein Fluch. Wird auch Michael in den Bann des Bösen geraten?
«King ... wie seine Fans ihn lieben.» DER SPIEGEL


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1065 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 640 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (27. Juli 2010)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004OL2BUS
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (117 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #15.293 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einer von Stephen Kings brillantesten Romanen 10. November 2006
Format:Taschenbuch
Der Anfang von "Sara" stellt alles bisher gelesene in den Schatten: Der Ich-Erzähler Mike Noonan, Kings Alter Ego im Buch, berichtet vom Tod seiner Frau - und zwar zutiefst ergreifend, aber ohne tränenrührenden Kitsch, sondern mit einem subtilen Wechsel von Distanz und Emotion: So ein brillanter Romanauftakt ist mir bei keinem anderen zeitgenössischen Schriftsteller bisher begegnet. Und King schafft es, diese erzählerische Brillanz über weite Strecken des Romans hinweg aufrecht zu erhalten; die Liebe zum Detail, die subtil-raffinierte Erzählweise, der vollkommen überzeugende Ich-Erzähler - einfach genial!

Seine größten Momente hat "Sara" in der Schilderung des Alltags, der realen Welt. So zum Beispiel leidet der erfolgreiche Romanzen(!)-Schriftsteller Mike Noonan an Writer's Block, und seine Strategien, damit umzugehen, sind clever, witzig, böse, absurd und total traurig. Hier nutzt King natürlich auch die Gelegenheit, den Literaturbetrieb ordentlich auf die Schippe zu nehmen. Auch Mikes Depressionen und Melancholie nach dem Tod seiner Frau werden mit feinfühlig verhaltenem Gefühl geschildert. Als Mike schließlich die junge Mattie und ihre kleine Tochter kennenlernt, zeigt sich King in der Tat auch als begnadeter Erzähler des komplexen Liebes-Themas. Mike unterstützt Mattie in ihrem Kampf ums Sorgerecht um ihr Kind, und auch hier begeistert der Roman; sowohl der Park Avenue Anwalt John als auch Detektiv George Kennedy sind Highlights. Die Personenzeichnungen von Mikes Nachbarn in Maine sind superklasse geglückt; die Dorforiginale kommen mit ihren drollig-schrägen Spleens genauso gut rüber wie mit ihren gefährlichen und bösen Seiten.

Leider ist Stephen King die Darstellung der übernatürlichen Geisterwelt längst nicht so geglückt wie die der realen Welt. Es ist fast schade, dass er noch Geister in "Sara" reingepackt hat; der Wechsel zwischen Natürlichem und Übernatürlichem ist zwar professionell gestaltet, aber stört trotzdem. Die Geister geben dem Roman eine komplexere Handlung, aber keine größere Tiefe, und diese ganze Geistergeschichte inklusive Rassismus-Thema wirkte auf mich etwas aufgesetzt. "Sara" hat mir mal wieder deutlich gemacht, dass Stephen King wie übrigens auch Peter Straub dann am besten schreiben, wenn sie auf das Übernatürliche verzichten - wie in "Sie", "Stand by me", "Hellfire Club" oder "Mystery". Daher nur 4 Sterne!

PS: Als Hörbuch ist "Sara"/"Bag of Bones" ungekürzt im englischen Original eine Wucht! Stephen King selbst liest die 20 Stunden, und er liest soooo gut! Am Ende gibt's noch ein ausführliches Interview mit ihm, in dem deutlich wird, dass auch er "Bag of Bones" als ein ganz besonderes Buch empfindet - und dass er nichts von gekürzten Hörbüchern hält ;-)
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich muss zugeben, dass ich das Buch zunächst nach knapp 350 Seiten weggelegt habe, und erst 1 Jahr später wieder in die Hand genommen habe. Der Grund: Das Buch scheint auf den ersten Blick nicht wirklich in das Kingsche Horrorschema zu passen. Der verwitwete Autor zieht (aufgrund Visionen) in sein Sommerhaus, dass er lange vor dem Tod seiner Frau das letzte Mal betreten hat. Er findet heraus, dass diese Geheimnisse vor ihm hatte, die das Haus und die Gegend darum betreffen. Nebenbei hat sie ihre Schwangerschaft verheimlicht. Er mischt sich in Sorgerechtsstreitereien einer Familie der Stadt ein und nebenbei geschehen allerhand seltsame Dinge im Sommerhaus... Man erkennt nur langsam, wie das alles zusammenpasst. Und zum Ende kommt eine echt solide Geschichte mit viel Herz, Komplexität, Grusel und Grausamkeit heraus. Wirklich lesenswert! Vorher habe ich PULS gelesen, das im Gegensatz zu SARA null Story und Tiefe besitzt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geisterroman mit kleinen Schwächen 21. August 2011
Von Dodo TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
"Sara" (OT "Bag of Bones") hat viel von einer klassischen Geistergeschichte: der verwitwete Schriftsteller Michael Noonan zieht sich nach Jahren der Trauer in sein Sommerhaus an einem See nahe einer kleinen Siedlung in Maine zurück. Der Name des Hauses "Sara Laughs" bezieht sich auf eine schwarze Jazz-Sängerin aus der Gegend, die Anfang des 20. JH unter mysteriösen Umständen verschwand.

Zunächst scheint alles einigermaßen normal: die alten Nachbarn freuen sich, ihn wieder zu sehen; zugleich weckt das Haus aber immer wieder schmerzliche Erinnerungen an die Vergangenheit.
Doch dann beginnen paranormale Phänomene: Geräusche, Stimmen, bewegte Gegenstände, Temperaturschwankungen ohne Erklärungen.
Dies beginnt etwa zur gleichen Zeit, als Michael eine junge Witwe und deren dreijährige Tochter kennenlernt, die sich gerade in einem Sorgerechtsstreit mit dem uralten, aber steinreichen Schwiegervater befindet.
Mit der Zeit verdichten sich die Ahnungen, dass die Phänomene sowohl mit journalistischen Recherchen, die Michaels verstorbene Frau betrieben hatte, als auch mit der jungen Mutter und dem kleinen Mädchen zu tun haben. Und auch Sara Laughs selbst scheint im Haus zu spuken. Michaels Verdacht, dass es etwas in der Vergangenheit gibt, dass nicht ruhen kann und in dem Ort gegenüber "Fremden" nicht erwähnt wird, erhärtet sich, als sich plötzlich die vorher so freundlichen Nachbarn zunehmend gegen ihn wenden, er schließlich bedroht wird.

Ungewöhnlich für Stephen King ist, dass sich hier die paranormalen Phänomene auf einen Personenkreis beschränken und keine außerweltliche, personifizierte böse Macht am Ende als Ursache herhalten muss (ähnlich wie in "Es", wo sich das Böse als eine Dämon in Clownsfigur herausstellt). Hier ist es schließlich wirklich ein lang zurückliegendes, grausames Geschehen, für das die Menschen ganz allein verantwortlich sind, dass zu dem Spuk und anderen übersinnlichen Ereignissen führte, die dem Ort seit langem zusetzen.

Persönlich sehe ich an dem Roman zwei Schwächen: zum einen gibt es im ersten Drittel eine lange Strecke zwischen dem Tod von Michaels Frau und seiner Entscheidung, in das Sommerhaus zu ziehen, an der die Handlung nicht wirklich voranschreitet. Hier hielt sich King nach meinem Eindruck nicht an seine eigenen Vorgaben aus "On Writing" ("Vom Leben und Schreiben"), wo er fordert, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Nebensächlichkeiten auf wenige Sätze zu beschränken. Zum anderen kommen die Auflösungen ganz am Ende etwas zu geballt, nachdem der Leser lange Zeit ebenso im Dunkeln gelassen wurde wie der Protagonist. Ein schrittweise Aufklärung, vielleicht auch mal mit einem Irrtum dazwischen, hätte die Spannung insgesamt gesteigert.

Insgesamt ein ein guter, fast klassischer Gespensterroman mit etwas Sozialkritik (mehr zu sagen, würde zu viele Hinweise auf die Auflösung geben).
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2.0 von 5 Sternen Für mich bisher der schlechteste King
Da ich die Bücher "Shining" und "Es" sehr gerne gelesen habe, suchte ich nach einem neuen Buch von Stephen King. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Nadine Korallus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lesevergnügen für Gänsehaut-Fans
Ein Stephen King Roman wie ich ihn mag: Spannend, gut geschrieben mit nachvollziehbaren Charakteren und den Elementen, die dafür sorgen, dass sich Stephen King-Fans schnell im... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ilse Marie Dybowski veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen ja
irgend wie geht dem king der stoff aus. da gips schon viel dollere bücher von ihm und ihr könnt mich...
Vor 2 Monaten von Manfred Gschwind veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Krimi, Spukhaus- und Love-Story in einem
Stell dir vor, du bist verflucht, aber weißt es nicht. Wie reagierst du, wenn der Fluch ein erstes Opfer fordert, dabei alles nach einen Unfall aussieht, aber bestimmte... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Manfred Köhler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super Buch
Wie alles von Stephen King, einfach genial. Das Buch ist jeden zu empfehlen der King Bücher mag. Die Spannung ist immer da mit jeder Seite die man liest.
Vor 4 Monaten von cdverdreher veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Leider öde!
Ich mag Stephen King, aber durch "Sara" musste ich mich regelrecht hindurchquälen, irgendwann im letzten Viertel hab ich dann entnervt aufgegeben. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von DoScho veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Horror as it's finest...
Lieber Leser,
da mich dieses Buch sehr begeistert hat, möchte ich euch mein Review darüber nicht vorenthalten. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Ilyas Akber veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ich liebe ihn...
also ich bin wirklich ein großer stephen king fan! sowohl die filme als auch die bücher sind gigantisch. so auch "sara"! Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von kampfkillerkatze veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Mein bisher schwächster Stephen King
Ich war sehr hoffnungsvoll: Stephen King, der Gruselkönig, schreibt einen Schauerroman in der Tradition von Daphne du Mauriers Klassiker "Rebecca". Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von M. Leykam veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Stephen King's SARA... Genial!
SARA habe ich innerhalb von 3 Tagen! verschlungen.... Nach langer Zeit wieder ein KING, der mich richtig gefesselt hat. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von S. Westenberg veröffentlicht
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